Bachelorarbeit, 2010
39 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Zur Verwendung des Computers in der Schule
2.1. Argumente gegen den Computereinsatz
2.2. Argumente für den Computereinsatz
2.3. Pädagogische Aspekte zum Einsatz des Computers in der Grundschule
2.4. Psychologische Aspekte zum Einsatz des Computers in der Grundschule
3. Über den Einsatz des Computers im Musikunterricht
3.1. Die fachwissenschaftliche Diskussion zum Thema Computer im Musikunterricht
3.2. Überlegungen zum Thema Computereinsatz im Musikunterricht der Grundschule
3.2.1. Organisatorische und technische Rahmenbedingungen der Schulen
3.2.2. Musiklehrerkompetenzen
3.2.3. Planung des Musikunterrichts mit dem Computer
3.3. Computersoftware für den Grundschulunterricht im Fach Musik
3.3.1. Kategorien von Unterrichtssoftware
3.3.1.1. Lehr- und Lernprogramme
3.3.1.2. Multimediale Informationsprogramme
3.3.1.3. Musikorientierte Spiele
3.3.1.4. Werkzeugprogramme
3.3.1.5. Tutorielle Systeme und Kommunikations- und Kooperationsumgebungen
3.3.2. Softwareangebot für den Bereich des Musikunterrichts
3.3.3. Qualitätstest und Bewertungsmöglichkeiten für Musik-Lernsoftware
3.3.4. Im Musikunterricht der Grundschule eingesetzte Software
4. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Sinnhaftigkeit des Computereinsatzes im Musikunterricht der Grundschule und analysiert kritisch, ob und unter welchen Voraussetzungen digitale Medien einen Mehrwert gegenüber traditionellen Lernmethoden bieten können.
3.1. Die fachwissenschaftliche Diskussion zum Thema Computer im Musikunterricht
Musik wird heute zum großen Teil Medial, über die Stereoanlage, das Radio, den Mp3-Player und viele weitere technische Geräte, vermittelt. Um heute Musik hören und bearbeiten zu können, muss man zunächst imstande sein, die teilweise komplexen Technologien zu bedienen. Es bedarf also einer gewissen Medienkompetenz, um die Möglichkeiten der technischen Geräte zu nutzen.
Für den Bereich der Grundschule bedeutet dies, dass sowohl auf Seiten der Schüler, als auch auf Seiten der Lehrer einiges an Vorwissen vorhanden sein sollte, bevor mit dem Computer pädagogisch sinnvoll gearbeitet werden kann. Es wurde bereits erwähnt, dass Kinder heute schon einige Erfahrungen im Umgang mit dem Medium Computer haben. Gelegentlich sind Schüler ihren Lehrern sogar einen Schritt voraus, was zunächst nicht nachteilig erscheint. Lehnen Musiklehrer den Unterricht mit dem Medium Computer jedoch ab, entsteht zwischen Lehrer- und Schülerschaft mit der Zeit eine Diskrepanz, die auch aus den Reihen der Musikpädagogik, beklagt wird.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit moderner Technologien im Alltag von Kindern und fragt nach deren didaktischem Nutzen im schulischen Kontext.
2. Zur Verwendung des Computers in der Schule: Dieses Kapitel stellt die kontroversen Positionen von Pädagogen und Wissenschaftlern bezüglich des Computereinsatzes in der Grundschule gegenüber.
3. Über den Einsatz des Computers im Musikunterricht: Das Hauptkapitel analysiert fachspezifische Diskursstränge, technische Anforderungen und die Qualität der auf dem Markt verfügbaren Musiksoftware.
4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert, dass der Computereinsatz in der Grundschule unter bestimmten Bedingungen sinnvoll ist, aber die Musik und das Lehrerengagement stets im Vordergrund stehen müssen.
Grundschule, Musikunterricht, Computer, Medienpädagogik, Lernsoftware, Medienkompetenz, Musikdidaktik, Lehr- und Lernprogramme, Werkzeugsoftware, Musikproduktion, Unterrichtsplanung, Grundbedürfnisse, digitale Medien, Didaktik, Gehörbildung.
Die Bachelorarbeit setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, ob der Einsatz von Computern im Musikunterricht der Grundschule pädagogisch sinnvoll ist oder ob es sich lediglich um einen Trend handelt.
Zu den zentralen Themen gehören die pädagogischen und psychologischen Argumente pro und contra Computernutzung, die notwendigen Medienkompetenzen von Lehrkräften sowie eine Bestandsaufnahme und Bewertung aktueller Musik-Lernsoftware.
Das primäre Ziel ist es, Lehrkräften eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, um den Computereinsatz im Musikunterricht verantwortungsbewusst zu planen und zu bewerten.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse von Fachliteratur, Erziehungswissenschaften, Psychologie und aktuellen Studien zum Medienumgang basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fachwissenschaftliche Diskussion, die organisatorischen Anforderungen an Schulen, die Anforderungen an Musiklehrer sowie eine Kategorisierung und Qualitätsprüfung von Musiksoftware.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Musikunterricht, Grundschule, Computereinsatz, Lernsoftware und Medienpädagogik.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Angebot an wirklich pädagogisch wertvoller Musiksoftware für die Grundschule sehr begrenzt ist und viele Programme veraltet oder zu komplex sind.
Die Lehrkraft übernimmt eine entscheidende organisatorische und regulative Rolle; sie muss die Software kritisch auswählen, den Einsatz pädagogisch begründen und sicherstellen, dass die Technik nicht vom eigentlichen Lerngegenstand Musik ablenkt.
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