Bachelorarbeit, 2009
31 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen und Konzepte
2.1 Entstehung und Entwicklung des CSR Konzepts
2.2 Unternehmensreputation und Risikomanagement
2.2.1 Unternehmensreputationsbedeutung in der Wissenschaft
2.2.2 Risikomanagementbegriff
2.2.3 Risikomanagement mit Hilfe von Reputation
3. CSR und Unternehmensreputation
3.1 Zusammenhänge von CSR und Unternehmensreputation
3.1.1 CSR und die Wirkung auf Unternehmensreputation
3.1.2 CSR und Unternehmen mit ex-ante schlechter Reputation
3.2 Schlüsselfaktoren von CSR-Kampagnen für Unternehmensreputation
4. Zusammenfassung und Ausblick
4.1 Schlussfolgerungen
4.2 Neue Forschungsfelder im Rahmen von CSR und Reputation
Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von Corporate Social Responsibility (CSR) auf die Unternehmensreputation, mit dem Ziel zu klären, ob CSR zur indirekten Unterstützung strategischer Unternehmensziele beitragen und als Instrument zur Risikominimierung fungieren kann. Dabei werden theoretische Grundlagen und empirische Ergebnisse analysiert, um Rechtfertigungsmöglichkeiten für CSR-Ausgaben gegenüber Anteilseignern aufzuzeigen.
2.2.3 Risikomanagement mit Hilfe von Reputation
Fombrun, Gardberg und Barnett bemerken: ,, (…) the damage to the company’s reputation manifests itself in impoverished revenues, decreased ability to attract financial capital and reduced appeal to current and potential employees“. Eine gute Unternehmensreputation hingegen kann bestimmte Unternehmensrisiken reduzieren und so das Unternehmen dabei unterstützen, die in Abschnitt 2.2.2 genannten Ziele zu erreichen. So können die Folgen von Handlungen des Unternehmens, die für die Stakeholder negativ sind, nämlich schlechte Stakeholderbewertungen und die daraus resultierenden Sanktionen, abgeschwächt werden. Viele Erfolgsfaktoren von Unternehmen, wie z.B. die emotionale Bindung der Mitarbeiter zum Unternehmen, die öffentliche Wahrnehmung bezüglich der Unternehmensaktivitäten, das Vertrauen von Zulieferern und anderen Handelspartnern in den Betrieb und das Markenimage der Produkte des Unternehmens, sind von den Beziehungen des Unternehmens zu seinen Stakeholdern abhängig, Diese Beziehungen können z.B. durch unethische Handlungen, fehlerhafte Produkte oder ökologische Katastrophen beschädigt werden. Folglich können die oben genannten Erfolgsfaktoren, die auf diesen Beziehungen beruhen bzw. von diesen abhängig sind zerstört werden und zu Wettbewerbsnachteilen für das Unternehmen führen.
Anders als andere operative Risiken können Unternehmen die Risiken, die mit den Beziehungen zu ihren Stakeholdern verbunden sind, nicht mit klassischen Versicherungsinstrumenten schützen, da auf keinem Versicherungsmarkt dieser Welt Versicherungspolicen zur Absicherung des Markenimage oder der Kundenbeziehungen gehandelt werden. Diese sind viel zu unternehmensspezifisch und verhindern somit aktives Handeln auf einem Markt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die steigende Bedeutung von CSR aufgrund ethischer Herausforderungen und Unternehmensskandale ein und definiert das Ziel, den Zusammenhang zwischen CSR und Reputation zu untersuchen.
2. Theoretische Grundlagen und Konzepte: Hier werden CSR-Definitionen, verschiedene Modelle (sozioökonomisch, Stakeholder, Triple Bottom Line) sowie die Bedeutung von Unternehmensreputation und Risikomanagement theoretisch hergeleitet.
3. CSR und Unternehmensreputation: In diesem Hauptteil wird die Wirkungsweise von CSR auf die Reputation analysiert, wobei Erfolgsfaktoren, Einflussgrößen wie die wahrgenommene Aufrichtigkeit und spezifische Probleme bei Unternehmen mit schlechtem Ruf diskutiert werden.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen, betont die Komplexität bei der Umsetzung von CSR und skizziert weiteren Forschungsbedarf zur Wirkungsstärke von CSR auf die Reputation.
Corporate Social Responsibility, CSR, Unternehmensreputation, Risikomanagement, Stakeholder, Unternehmensführung, Moralkapital, Markenmanagement, Legitimationsprozess, Corporate Social Performance, CSP, Wettbewerbsvorteil, Ethik, Aufrichtigkeit, Nachhaltigkeit
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Corporate Social Responsibility (CSR) und der Reputation von Unternehmen sowie deren Funktion als Instrument zur Risikominimierung.
Die zentralen Themen umfassen die theoretische Einordnung von CSR-Modellen, die Bedeutung der Unternehmensreputation als immaterieller Vermögenswert und die Analyse von Erfolgsfaktoren für CSR-Kampagnen.
Das Ziel ist es zu erklären, ob CSR die Unternehmensreputation aufwertet, indirekt strategische Ziele unterstützt und wie Unternehmen sich mit Hilfe von CSR gegen spezifische Risiken schützen können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstandes sowie der Analyse von empirischen Studien und Modellen zur CSR und Reputation.
Der Hauptteil analysiert die Mechanismen, wie CSR-Aktivitäten positives Moralkapital generieren, welche Rolle die wahrgenommene Aufrichtigkeit spielt und wie Unternehmen mit ex-ante schlechter Reputation durch CSR-Maßnahmen agieren sollten.
Die zentralen Begriffe sind CSR, Unternehmensreputation, Risikomanagement, Stakeholder, Moralkapital, Legitimationsprozess und Corporate Social Performance.
Die Arbeit zeigt, dass CSR-Aktivitäten bei Stakeholdern nur dann positiv auf die Reputation wirken, wenn diese die Absichten des Unternehmens als aufrichtig und uneigennützig wahrnehmen; bei Zweifeln drohen negative Effekte.
Nein, die Arbeit stellt heraus, dass Unternehmen mit ex-ante schlechter Reputation, etwa aus der Tabak- oder Ölindustrie, besondere Hürden bei der CSR-Kommunikation haben und CSR bei ihnen im Extremfall sogar kontraproduktiv wirken kann.
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