Bachelorarbeit, 2009
60 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2 Ziel der Arbeit und Abgrenzung
2 Wissenschaftliche theoretische Grundlagen
2.1 Vom Informations- zum Wissensmanagement
2.1.1 Wissen
2.1.2 Wissensmanagement
2.2 Der Wissensmanagement-Prozess
2.3 Web 2.0
2.4 Social Software
2.5 Wiki
2.5.1 Funktionsweise eines Wiki
2.5.2 Kausalitätsprinzip eines Wiki
2.6 Innerbetriebliches Wissensmanagement mit Wikis
2.6.1 Ein Corporate Wiki ist nicht Wikipedia
2.6.2 Einsatzmöglichkeiten von Wikis im Unternehmen
2.6.3 Chancen und Risiken eines Corporate Wiki
3 Wissensmanagement am Beispiel SWU
3.1 Der deutsche Energiemarkt
3.2 Das Unternehmen SWU
3.2.1 Die Ausgangsposition
3.2.2 Ziele eines SWU-Wissensmanagements
3.2.3 Situationsanalyse bei der SWU
3.2.4 Ansatzpunkte für ein SWU-Wiki
3.2.5 Erfolgsfördernde Maßnahmen
3.3 Handlungsempfehlung
4 Zusammenfassung und Fazit
4.1 Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht den Einsatz von Wiki-Technologien als technisches Instrument zur Verbesserung des Wissensmanagements bei der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH. Ziel ist es, unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen eines Dienstleistungsunternehmens der Energiebranche, eine tragfähige Strategie zur Implementierung eines unternehmensinternen Wikis zu entwickeln, um Kommunikation und Kollaboration effizienter zu gestalten.
2.5.1 Funktionsweise eines Wiki
„Wikis nutzen das Konzept des Hypertexts“: Ein strukturierter Wissensfluss verbindet einzelne Wiki-Seiten und Artikel durch Querverweise (Hyperlinks) miteinander. Dadurch können Inhalte mittels Diskussion, Bearbeitung und Ergänzung ständig erweitert werden. Die Texterstellung ist bei jeder Wiki-Software auf wenige Grundfunktionen beschränkt, um den Umgang mit dem Medium Wiki einfach zu gestalten. Unter Verwendung eines Web-Browsers sind die Wiki-Inhalte prinzipiell jederzeit von allen Benutzern editierbar. Dazu dient ein Bearbeitungsfenster der Wiki-Applikation, was nachfolgende Darstellung nochmals verdeutlicht.
Die Darstellung im Bearbeitungsfenster, mit WYSIWYG-Editoren entspricht der tatsächlichen Ausgabe am Bildschirm. Desweiteren beinhaltet jede Seite eine Hilfefunktion.
Hyperlinks werden durch die Nutzung von eckigen Klammern um ein Wort, oder mit Hilfe der Camel Case-Syntax (z.B. „LinkName“) erstellt und von der Wiki-Software erkannt. Diese kann der Verfasser bilden, um auf andere Inhalte oder einem Informationsbedarf zu verweisen, der zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt werden soll.
Optimal ist, wenn durch die virtuelle Zusammenarbeit eine Dynamik entsteht, die eine permanente Wartung und Aktualisierung wie bei normalen Datenbanken überflüssig macht.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Wissen als strategischem Wettbewerbsfaktor in der Energiebranche und führt in die Thematik der Wiki-Technologie als Lösung für das Wissensmanagement bei der SWU ein.
2 Wissenschaftliche theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe des Wissensmanagements, erläutert die technologische Basis von Web 2.0 und Social Software und erarbeitet die spezifischen Anforderungen und Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Wikis im Unternehmen.
3 Wissensmanagement am Beispiel SWU: Dieser Praxisteil analysiert die spezifische Situation der SWU, bewertet den aktuellen Stand der internen Kommunikation und leitet daraus konkrete Ansatzpunkte und Handlungsempfehlungen für die Implementierung eines Wiki-Systems ab.
4 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit resümiert, dass Wikis ein wirkungsvolles Werkzeug für die SWU darstellen können, sofern die Einführung durch strategisches Change Management und klare Verhaltensregeln begleitet wird.
Wissensmanagement, Wiki, Web 2.0, Social Software, SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Unternehmenskommunikation, Corporate Wiki, Wissensgenerierung, Innovationsmanagement, Wissensbasis, Know-how Transfer, Energiebranche, Kollaboration, Wissensaustausch, Change Management
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung eines unternehmensinternen Wissensmanagements auf Basis der Web 2.0-Technologie „Wiki“ bei der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH.
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen von Wissensmanagement-Prozessen, der Funktionsweise und den Erfolgsfaktoren von Corporate Wikis sowie der Analyse der internen Kommunikationsinstrumente der SWU.
Ziel ist die Entwicklung einer tragfähigen Strategie und konkreter Handlungsempfehlungen für die Implementierung eines Wikis, um das Wissensmanagement bei der SWU zu optimieren und das Kommunikationsverhalten der Mitarbeiter zu verbessern.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu Wissensmanagement und Social Software, kombiniert mit einer Bestandsaufnahme und Situationsanalyse der bestehenden Informationsinstrumente innerhalb der SWU.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen erarbeitet, gefolgt von einer detaillierten Analyse der SWU-Unternehmensstrukturen, der Definition von Wissensmanagementzielen für die SWU und der Ausarbeitung konkreter Ansatzpunkte für die Wiki-Implementierung.
Wesentliche Begriffe sind Wissensmanagement, Corporate Wiki, Web 2.0, interne Unternehmenskommunikation, organisationales Lernen und Wissensgenerierung.
Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbsdrucks und der Notwendigkeit, Mitarbeiterwissen über Abteilungen hinweg zu bündeln, bietet ein Wiki eine flexible, kostengünstige und nutzerfreundliche Plattform, um Informationen schnell verfügbar zu machen und den Wissensabfluss bei Personalwechsel zu reduzieren.
Das Keimzellenmodell beschreibt eine Vorgehensweise zur Einführung des Wissensmanagements, bei der parallel strategische und operative Aktivitäten in kleineren, dedizierten Teams (Keimzellen) durchgeführt werden, um schnell messbare Ergebnisse zu erzielen und als Multiplikatoren im Unternehmen zu wirken.
Auszubildende sind ideal für das Umsetzungsteam (die „Keimzellen“), da sie eine hohe Online-Affinität mitbringen, verschiedene Abteilungen durchlaufen und das Projekt zur Weiterqualifizierung sowie zur Vernetzung ihres eigenen Wissens nutzen können.
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