Bachelorarbeit, 2010
49 Seiten, Note: 1,4
Die Arbeit untersucht den filmischen Selbstbezug in den Filmen von Quentin Tarantino und beleuchtet die Strategien der Selbstreflexion, die der Regisseur einsetzt. Es wird darauf eingegangen, wie Tarantino in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und wie er und seine Filme diesen Kultstatus erreicht haben. Anschließend werden die wichtigsten stilistischen Mittel in Tarantinos Filmen vorgestellt und der Einsatz von Selbst- und Fremdzitaten als Modus der filmischen Selbstreflexion erläutert.
Die Einleitung bietet einen ersten Überblick über die Arbeit und beleuchtet Tarantinos Bekanntheit und die Gründe für seinen Kultstatus. Es werden die wichtigsten stilistischen Merkmale seines Filmschaffens vorgestellt und die Rolle von Selbst- und Fremdzitaten als Mittel der Selbstreflexion hervorgehoben. Im zweiten Teil der Arbeit werden die Selbstzitate in Tarantinos Filmen näher beleuchtet. Hierbei stehen die wiederkehrenden Motive, Charaktere und narrative Strukturen im Fokus, um den "roten Faden" in seinen Werken aufzuzeigen. Der dritte Teil der Arbeit widmet sich den Fremdzitaten in den Filmen "Kill Bill Volume 1 und 2" und analysiert den Einsatz von Fremdzitaten als zentrale Strategie in diesen Filmen.
Die Arbeit befasst sich mit dem filmischen Selbstbezug, Selbstzitaten, Fremdzitaten, Kultstatus, Quentin Tarantino, Selbstreflexion, Stilmittel, Narrative Strukturen, „Kill Bill Volume 1 und 2“. Sie beleuchtet die Bedeutung und die Funktion des filmischen Eigenbezugs innerhalb der Filme sowie die Strategien, die der Regisseur verwendet, um Selbstreflexion zu erreichen.
Es beschreibt Tarantinos Stil, in dem sich Bilder auf andere Bilder beziehen. Er nutzt Selbstzitate (eigene Werke) und Fremdzitate (andere Filme), um eine reflexive Meta-Ebene zu schaffen.
Der Trunk Shot ist ein wiederkehrendes visuelles Motiv Tarantinos, bei dem die Kamera aus einem Kofferraum heraus die davorstehenden Charaktere filmt.
In 'Kill Bill' mixt Tarantino Genres wie Kung-Fu und Western und zitiert explizit Musik, Requisiten und Szenen klassischer Martial-Arts-Filme und Italowestern.
Sein Status beruht auf dem innovativen Einsatz von non-linearer Erzählweise, pointierten Dialogen und der extremen Zuspitzung filmischer Zitate, die ein neues 'Independent Cinema' begründeten.
Gewalt dient bei Tarantino oft als ästhetisiertes Handlungsmotiv und ist eng mit seinen narrativen Strukturen und der Kapitel-Einteilung verknüpft.
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