Bachelorarbeit, 2009
36 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Strategische Planung
2.1 Abgrenzung zur operativen Planung
2.2 Porters generische Wettbewerbsstrategien
2.2.1 Kostenführerschaft
2.2.2 Differenzierung
2.2.3 Konzentration auf Schwerpunkte
2.2.4. Risiken bei der Anwendung der Strategietypen
2.2.4.1 Gefahr des „Stuck in the middle“
3. Kritische Betrachtung Porters generischer Strategien
4. Hybride Wettbewerbsstrategien als Alternative zu Porters Konzept
4.1 Der sequenzielle Ansatz
4.2 Der simultane Ansatz
4.3 Beispiele hybrider Strategien
5. Fazit
Diese Arbeit befasst sich mit dem Konzept der generischen Wettbewerbsstrategien von Michael Porter, analysiert deren theoretische Fundamente sowie die damit verbundenen Risiken und setzt diese in den Kontext moderner, hybrider Strategieansätze.
2.2.1 Kostenführerschaft
Bei der Kostenführerschaft ist ein Unternehmen bemüht, einen umfassenden Kostenvorsprung im Verhältnis zu seinen Konkurrenten zu erzielen, welcher einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil ermöglicht und langfristig gute Gewinne garantiert. Um die Position des Kostenführers einzunehmen, müssen eine Reihe von Voraussetzungen innerhalb der Organisation erfüllt werden. Produktionsanlagen von effizienter Größe sind notwendig. Kostenführer wird aber nicht, wer die größten Anlagen hat oder am meisten produziert, sondern wer auf seinen Maschinen am rationellsten produzieren kann.
Man sollte hier nicht bei der Verfahrungsforschung sparen, sondern gezielt und effizient in Innovation und Verbesserung der relevanten Bereiche investieren. Außerdem ist es von Vorteil, einen hohen Auslastungsgrad der Produktionsanlagen zu verfolgen, um niedrigere Durchschnittskosten der Produktion herbeizuführen. Das Unternehmen muss über einfaches Produktionsdesign verfügen. Im Vordergrund stehen nicht die Qualitätsmerkmale eines Produktes, sondern die einfache und kostengünstige Herstellung. Gewisse Qualitätsstandards sollte man allerdings einhalten, um keine Abnehmer aufgrund von Unzufriedenheit zu verlieren.
Wichtige Voraussetzung für eine Senkung der Stückkosten spielt die Ausnutzung von Skaleneffekten (economies of scale) und Verbundeffekten (economies of scope). Die daraus resultierenden größenbedingten Kostendegressionen oder -progressionen können einerseits durch die Durchführung von Aktivitäten höherer Größenordnung oder durch den unterproportionalen Anstieg der Gemeinkosten bei wachsenden Aktivitäten entstehen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz strategischer Planung für die Etablierung langfristiger Wettbewerbsvorteile und führt in das Konzept von Michael Porter ein.
2. Strategische Planung: Es erfolgt die Definition strategischer Planung sowie eine detaillierte Analyse der drei Porterschen Strategietypen inklusive ihrer spezifischen Risiken.
3. Kritische Betrachtung Porters generischer Strategien: Das Kapitel hinterfragt die Aktualität des Porterschen Konzepts angesichts neuer markttreibender Kräfte wie Globalisierung und Digitalisierung.
4. Hybride Wettbewerbsstrategien als Alternative zu Porters Konzept: Hier werden sequenzielle und simultane Strategieansätze vorgestellt, die Kostenführerschaft und Differenzierung kombinieren.
5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Einordnung von Porters Theorien als Pionierkonzept und bewertet deren fortwährende Bedeutung in volatilen Wirtschaftszeiten.
Wettbewerbsstrategie, Michael Porter, Kostenführerschaft, Differenzierung, Strategische Planung, Hybride Strategien, Stuck in the middle, Wettbewerbsvorteil, Marktnische, Operative Planung, Skaleneffekte, Produktivitätsgrenze, Strategiewechsel, Unternehmensführung, Marktdynamik.
Die Arbeit untersucht das Konzept der generischen Wettbewerbsstrategien von Michael Porter, analysiert die drei zentralen Strategietypen und setzt sich kritisch mit deren Anwendungsmöglichkeiten sowie hybriden Alternativen auseinander.
Im Fokus stehen die Abgrenzung von strategischer und operativer Planung, die Mechanismen der Kostenführerschaft, Differenzierung und Konzentration sowie die Synthese dieser Strategien in hybriden Ansätzen.
Ziel ist es, die Gültigkeit von Porters Konzept in der heutigen Zeit zu hinterfragen und zu zeigen, wie hybride Strategien den Zielkonflikt zwischen Kostenführerschaft und Differenzierung überbrücken können.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Management-Konzepte und Studien basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Porterschen Strategietypen, deren kritische Prüfung auf Aktualität sowie die Vorstellung weiterführender hybrider Wettbewerbsstrategien.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Wettbewerbsstrategie, Kostenführerschaft, Differenzierung und hybride Strategien beschreiben.
Dabei handelt es sich um eine unvorteilhafte, unrentable Position, in der ein Unternehmen weder eine klare Kostenführerschaft noch eine deutliche Differenzierung erreicht und somit zwischen den Stühlen sitzt.
Beim sequenziellen Ansatz werden Kostenführerschaft und Differenzierung zeitlich nacheinander angewendet, während sie beim simultanen Ansatz gleichzeitig durch Synergien oder Innovationsprozesse umgesetzt werden.
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