Bachelorarbeit, 2010
76 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Forschungsfrage
1.4. Hypothesen
1.5. Aufbau
2. Tourismus
2.1. Begriffserklärung
2.2. Der touristische Markt
2.3. Anbieter
2.4. Nachfrager
2.5. Das touristische Produkt
3. Hotel-Marketing
3.1. Begriffserklärung
3.2. Marketing-Management-Prozess im Hotel-Marketing
3.2.1. Informations- und Analysephase
3.2.2. Strategisches Marketing
3.2.3. Operatives Marketing (Marketing-Mix)
3.2.3.1. Produkt
3.2.3.2. Preis
3.2.3.3. Distribution
3.2.3.4. Kommunikation
3.2.4. Umsetzung
3.2.5. Controlling
4. Die Zielgruppe LoHaS
4.1. Zielgruppendefinition
4.2. LoHaS
4.2.1. Begriffserklärung
4.2.2. LoHaS und Tourismus
4.2.3. LoHaS und Kommunikation
4.2.4. LoHaS als Zielgruppe für die Hotellerie?
5. Website-Marketing
5.1. Begriffserklärung
5.2. Mehrwert von Website-Marketing
5.3. Nutzungshindernisse
5.4. Marketing-Management-Prozess im Website-Marketing
5.4.1. Analysephase
5.4.2. Konzeptphase
5.4.3. Entwicklungsphase
5.4.3.1. Produkt und Preispolitik
5.4.3.2. Preis
5.4.3.3. Distribution
5.4.3.4. Kommunikation
5.4.4. Einführungsphase
5.4.5. Evaluation
5.5. Einflussfaktoren
5.5.1. Content / Information
5.5.2. Customer Relationship
5.5.3. Distribution
5.5.4. Design & Usability
5.5.5. Vertrauen
6. Schlussbetrachtung
6.1. Hypothesenüberprüfung
6.2. Darstellung der Erfolgsfaktoren für Webseiten in der Hotellerie
6.3. Fazit
6.4. Kritische Reflexion der Arbeit
6.5. Ausblick
Diese Bachelorarbeit analysiert die Anforderungen an das Website-Marketing von Tourismusbetrieben mit dem Ziel, eine effektive Ausrichtung auf die Zielgruppe der LoHaS zu entwickeln. Es soll ein Katalog an Handlungsanweisungen erstellt werden, um die Gestaltung touristischer Websites zu optimieren und das Marketing durch ein strategisches Vorgehen zu unterstützen.
5.5.4. Design & Usability
Als Design wird in diesem Kapitel das Erscheinungsbild – also die grafische Darstellung - einer Website bezeichnet.
Der Internetauftritt ist laut Hartmann neben den Produkten die wichtigste Visitenkarte eines Unternehmens. Das Internet wird als führender Imageträger der Markenkommunikation angesehen. Eine Untersuchung des Manager Magazins „Image Profile 2006“ hat ergeben, dass mehr als 40% der Befragten den Internetauftritt eines Unternehmens als den wichtigsten Faktor der Imagebildung halten. (vgl. Hartmann, 2006, S. 32)
Als wichtigstes Instrument der Image-Bildung wird die Corporate Identity genannt. Die Corporate Identity ist das Erscheinungsbild und Auftreten eines Unternehmens und soll daher möglichst einheitlich, in sich selbst stimmig und glaubhaft gestaltet sein. Corporate Identity setzt sich aus drei Teilbereichen, „Corporate Behaviour“, „Corporate Communication“ und „Corporate Design“ zusammen. (vgl. Freyer, 2004, S. 247ff) Für dieses Kapitel ist vor allem das Corporate Design von Bedeutung, weswegen es hier kurz erläutert werden soll. Corporate Design beschreibt das durch organisationsspezifische Leitlinien geprägte äußere, visuelle oder optische Erscheinungsbild eines Unternehmens. Die Grundlage des Corporate Designs bildet das Corporate-Design-Manual in welchem Layout, Farben, Schriftarten und vieles mehr festgehalten werden. Daraus ergeben sich die wichtigsten Elemente des Corporate Designs: Wort-Bild-Zeichen, ein Logo sowie das Signet. Der Aufbau eines visuellen Erscheinungsbildes schafft beim Kunden Wiedererkennung und ein spezifisches Image des Unternehmens. Das Corporate Design sollte auf allen Kommunikationsmitteln eines Unternehmens eingehalten werden, nur dann kann sich ein „Image“ beim Kunden festigen. (vgl. Regenthal, 2003, S. 195f; vgl. Freyer, 2004, S. 349)
Bei der Gestaltung der Website unter optischen wie auch verkaufspsychologischen Aspekten sollte die Corporate Identity, vor allem das Corporate Design, des Betriebs umgesetzt werden. Dies fördert die Wiedererkennung bei Kunden und trägt positiv zur Imagebildung bei. Das Corporate Design muss sinnvoll in das elektronische Medium umgelegt werden. (vgl. Berres, 1997, S. 183) Oft sind jedoch die Designvorgaben, welche auf Printmedien ausgerichtet sind, schlecht für die Umsetzung im Internet geeignet.
1. Einleitung: Darlegung der Problemstellung, Zielsetzung sowie Forschungsfrage und Hypothesen im Kontext des Website-Marketings für Hotelbetriebe.
2. Tourismus: Grundlagen zum Verständnis des Tourismus als Querschnittsdisziplin, der touristischen Märkte und der Besonderheiten des Dienstleistungsprodukts.
3. Hotel-Marketing: Einführung in das Marketing-Management bei Hotelbetrieben, vertiefende Betrachtung des Marketing-Mix und der Prozessschritte.
4. Die Zielgruppe LoHaS: Detaillierte Analyse der LoHaS-Zielgruppe, ihres Konsumentenverhaltens sowie ihrer Relevanz für den Tourismus und die Mediennutzung.
5. Website-Marketing: Umfassende Untersuchung der Website als Marketing-Instrument, inklusive Erfolgsfaktoren wie Content, Usability und Vertrauen.
6. Schlussbetrachtung: Überprüfung der Hypothesen, Zusammenfassung der Erfolgsfaktoren und Reflexion der erarbeiteten Handlungshinweise.
Website-Marketing, Hotellerie, LoHaS, Tourismus, Marketing-Management, Online-Vertrieb, Customer Relationship Management, Design, Usability, Nachhaltigkeit, Content-Strategie, Internet-Tourismus, Kaufentscheidung, digitale Kommunikation, Zielgruppenanalyse.
Die Bachelorarbeit behandelt die strategische Konzeption und Optimierung von Hotel-Websites, um insbesondere die Anforderungen der Zielgruppe „LoHaS“ (Lifestyle of Health and Sustainability) erfolgreich zu erfüllen.
Zentrale Themen sind das Marketing-Management, die touristische Produktwelt, die spezifischen Anforderungen und Wertvorstellungen der LoHaS sowie die zentralen Erfolgsfaktoren digitaler Auftritte.
Das Ziel ist die Erstellung eines Katalogs an Handlungshinweisen, mit denen Hoteliers ihre Online-Präsenz strategisch auf die Bedürfnisse nachhaltigkeitsorientierter Gäste ausrichten können.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturrecherche und der Analyse bestehender wissenschaftlicher Modelle zum Marketing-Management und zur Website-Evaluierung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse des touristischen Marktes, die Marketing-Management-Prozesse, eine detaillierte Zielgruppenbeschreibung der LoHaS sowie die Untersuchung der fünf Schlüsselfaktoren für Webseiten: Content, Customer Relationship, Distribution, Design & Usability sowie Vertrauen.
Wichtige Begriffe sind Website-Marketing, LoHaS, Hotel-Marketing, Tourismus, Online-Distribution und Kundendialog.
Die LoHaS werden als hybrider Konsumententyp beschrieben, der Gesundheit und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt, überdurchschnittlich internetaffin ist und hohe Ansprüche an Qualität und Transparenz stellt.
Da touristische Produkte vor dem Kauf nicht physisch geprüft werden können, ist das Schaffen von Sicherheit (durch Transparenz, AGBs und Corporate Identity) die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Online-Buchung.
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