Bachelorarbeit, 2010
71 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Untersuchung
2. Grundlagen zum Beschaffungscontrolling
2.1 Begriffsbestimmung Controlling
2.2 Abgrenzung operatives und strategisches Controlling
2.3 Begriffsbestimmung Beschaffung
2.4 Abgrenzung operative und strategische Beschaffung
2.5 Aufgaben und Ziele des Beschaffungscontrolling
2.6 Personelle Durchführung
3. Strategische Instrumente des Beschaffungscontrolling
3.1 Abgrenzung operative und strategische Instrumente
3.2 Strategische Instrumente des Beschaffungscontrolling
3.2.1. Target Costing
3.2.2 Beschaffungs - Balanced Scorecard
3.2.3 Benchmarking
3.2.4 Supplier-Relationship-Controlling
3.2.5 Portfolio - Analyse
3.2.6. Beschaffungsmarkt-Beschaffungsobjekt-Matrix
3.2.7 Component-Chart
3.2.8 TCO - Total Cost of Ownership
3.2.9 Risikomanagement
3.2.10 Macht-Matrix
3.2.11 Supply Chain Portfolio
4. Einsatz der Instrumente in der Praxis
4.1 Nutzung von Instrumenten des Beschaffungscontrolling in der Praxis - State of the Art
4.2 Einführung von Instrumenten des Beschaffungscontrolling im Unternehmen
4.3 Bewertung der hier aufgezeigten Instrumente
4.4 Empfehlung
5. Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Bachelor-Thesis ist es aufzuzeigen, mit welchen ausgewählten strategischen Instrumenten ein wirtschaftliches und erfolgreiches Beschaffungscontrolling gestaltet werden kann, um den Unternehmenserfolg zu optimieren. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Unternehmen – unabhängig von ihrer Größe und strategischen Ausrichtung – diese Instrumente sinnvoll in ihre Beschaffungsprozesse integrieren können.
3.2.1. Target Costing
Einleitend sei gesagt, dass in der Literatur zwischen japanischen und deutschen bzw. europäischen Target Costing - Systemen unterschieden wird. In der vorliegenden Arbeit wird der Schwerpunkt auf den japanischen Ansatz gelegt, da dieser aus Sicht des Autors umfassender ist und sowohl im Unternehmen kooperative Teamansätze als auch unternehmensübergreifend die Lieferantenintegration in die Prozesse wesentliche Faktoren des Target Costing sind. Im Umkehrschluss bedeutet das für die Anwendung in Deutschland, dass oft noch zu sehr der Fokus auf kostenrechnerische Elemente gelegt wird.
Das Target Costing wird auch Zielkostenmanagement genannt. Dieses retrograde Verfahren zielt auf die frühen Phasen im integrierten Produktlebenszyklus ab und versucht, von Anfang an – also bereits in der Entwicklungsphase eines Produktes – Einsparungspotenziale zu erkennen und Einsparungen zu realisieren.
Target Costing liegen folgende Grundgedanken zugrunde: die Ausrichtung des Verkaufspreises eines Produktes erfolgt konsequent sehr nah am Markt und an den Bedürfnissen und Bedarfen der Marktteilnehmer bzw. der Nachfrager, die Preise des Wettbewerbs bestimmen die Kosten, die am Markt durchsetzbar sind, wichtige – nach wie vor nicht Standard in der betrieblichen Praxis – Idee des Target Costing: eine enge Zusammenarbeit zwischen kaufmännischen und technischen Abteilungen innerhalb eines Unternehmens erfolgt fortwährend und von Anfang an (bezogen auf den Produktlebenszyklus).
1. Einführung: Darstellung der wachsenden Komplexität in Beschaffung und Controlling sowie Erläuterung der Zielsetzung und des Untersuchungsaufbaus.
2. Grundlagen zum Beschaffungscontrolling: Definition der Begriffe Controlling und Beschaffung sowie Abgrenzung operativer und strategischer Tätigkeitsfelder.
3. Strategische Instrumente des Beschaffungscontrolling: Detaillierte Vorstellung verschiedener strategischer Werkzeuge wie Target Costing, Balanced Scorecard und Benchmarking zur langfristigen Erfolgsoptimierung.
4. Einsatz der Instrumente in der Praxis: Analyse des aktuellen Nutzungsgrades in deutschen Unternehmen inklusive Leitfaden zur Einführung und Bewertung der Instrumente.
5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung des Nutzens von Beschaffungscontrolling und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im globalen Wettbewerbsumfeld.
Beschaffungscontrolling, Strategische Instrumente, Zielkostenmanagement, Supply Chain Management, Lieferantenmanagement, Total Cost of Ownership, Benchmarking, Balanced Scorecard, Unternehmenserfolg, Beschaffungsoptimierung, Global Sourcing, Prozesskosten, Kostensenkung, Wettbewerbsvorteile, Risikomanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Beschaffungscontrollings als Instrument zur Optimierung des Unternehmenserfolges durch den Einsatz strategischer Werkzeuge.
Zentrale Themen sind die Grundlagen des Controllings in der Beschaffung, die Abgrenzung von operativen zu strategischen Ansätzen sowie die praktische Anwendung spezifischer Steuerungsinstrumente.
Das primäre Ziel ist es, ein Basisgerüst für ein erfolgreiches Beschaffungscontrolling bereitzustellen, das Unternehmen dabei hilft, Kosteneinsparpotenziale zu identifizieren und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung empirischer Studien zur Anwendung von Controlling-Instrumenten in der deutschen Wirtschaft.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Erläuterung von 11 strategischen Instrumenten, darunter Target Costing, Balanced Scorecard, TCO-Analyse und Risikomanagement.
Zu den prägenden Begriffen zählen Beschaffungscontrolling, strategische Ausrichtung, Lieferantenintegration und Effizienzsteigerung.
Durch die frühzeitige Einbindung des Lieferanten in den Entwicklungsprozess kann auf dessen Know-how zugegriffen werden, um sowohl technische Anforderungen zu optimieren als auch Kosten von Beginn an günstiger zu gestalten.
Operatives Controlling konzentriert sich meist auf kurzfristige, monetäre Größen (Vergangenheitswerte), während strategisches Controlling auf langfristige Erfolgspotenziale, Stärken und Schwächen sowie Zukunftsprognosen ausgerichtet ist.
TCO ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung über den reinen Einstandspreis hinaus, indem Nebenkosten, Prozesskosten und nachgelagerte Aufwände wie Wartung oder Entsorgung einbezogen werden.
Die Matrix hilft dabei, Abhängigkeiten zwischen Abnehmer und Lieferant zu identifizieren, woraus sich spezifische Verhandlungsstrategien ableiten lassen, um die eigene Verhandlungsposition zu stärken.
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