Examensarbeit, 2000
66 Seiten, Note: sehr gut
1 EINLEITUNG
2 DIE ERNÄHRUNG VON ÄLTEREN MENSCHEN
3 OVOLACTOVEGETABILE KOST IM ALTER
4 ERMITTLUNG DES NÄHRSTOFFBEDARFS
4.1 DATEN DER BEZUGSGRUPPE
4.2 ERLÄUTERUNGEN ZUR ERMITTLUNG DES ENERGIEBEDARFS
4.3 ERMITTLUNG DES GESAMTENERGIEBEDARFES
4.3.1 DER ENERGIEBEDARF DER FRAU
4.3.2 DER ENERGIEBEDARF DES MANNES
4.4 TAGESBEDARF AN ENERGIELIEFERNDEN NÄHRSTOFFEN
4.4.1 PROTEIN
4.4.2 FETT / ESSENTIELLE FETTSÄUREN
4.4.3 KOHLENHYDRATE / BALLASTSTOFFE
4.4.4 ÜBERSICHTEN ÜBER DIE TAGESBEDARFSWERTE DER ENERGIELIEFERNDEN STOFFE:
4.5 TAGESBEDARF AN NICHT-ENERGIELIEFERNDEN STOFFEN
4.6 BEDARF AN NICHT-ENERGIELIEFERNDEN STOFFEN IN DEN HAUPTMAHLZEITEN
5 BESCHREIBUNG UND BEGRÜNDUNG DER AUSGEWÄHLTEN HAUPTMAHLZEITEN
5.1 ÜBERLEGUNGEN ZU DEN AUSWAHLKRITERIEN
5.2 MENÜ 1
5.3 MENÜ 2
5.4 REZEPTE
5.4.1 MENÜ 1
5.4.2 MENÜ 2
5.5 LEBENSMITTELTECHNOLOGISCHE VERFAHREN
5.6 ARBEITSPLÄNE
5.6.1 DIE TABELLARISCHEN ARBEITSPLÄNE
5.6.2 DIE CHRONOLOGISCHEN ARBEITSPLÄNE
6 AUSWERTUNG DER HAUPTMAHLZEITEN
6.1 SOLL – IST – VERGLEICH
6.2 NÄHRWERTE DER MENÜKOMPONENTEN – MENÜ 1
6.2.1 MÖHREN-APFEL-PORREE-ROHKOST
6.2.2 LINSENGRATIN
6.2.3 OBSTSALAT MIT BAISERHAUBE
6.3 NÄHRWERTE DER MENÜKOMPONENTEN – MENÜ 2
6.3.1 MEXIKANISCHER SALAT
6.3.2 GEMÜSEFRIKADELLEN
6.3.3 RISOTTO
6.3.4 GEDÜNSTETE APFELSPALTEN IN VANILLESOßE
6.4 DIE HAUPTMAHLZEITEN IM ÜBERBLICK
6.4.1 MENÜ 1
6.4.2 MENÜ 2
6.5 BEWERTUNG DER HAUPTMAHLZEITEN
6.5.1 ENERGIE
6.5.2 EIWEIß
6.5.3 FETT
6.5.4 KOHLENHYDRATE
6.5.5 BALLASTSTOFFE
6.5.6 MEHRFACH UNGESÄTTIGTE FETTSÄUREN
6.5.7 CALCIUM
6.5.8 PHOSPHOR
6.5.9 EISEN
6.5.10 VITAMIN B6
6.5.11 FOLSÄURE
6.5.12 VITAMIN E
6.5.13 JOD
6.5.14 ZINK
6.5.15 VITAMIN B12
6.5.16 VITAMIN D
7 SCHLUSSBETRACHTUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie zwei bedarfsgerechte Hauptmahlzeiten für ein älteres Ehepaar auf Basis einer ovolactovegetabilen Ernährungsweise geplant und zubereitet werden können, um auch im hohen Alter eine ausgewogene Nährstoffzufuhr sicherzustellen.
Die Ernährung von älteren Menschen
Inzwischen gibt es Hinweise darauf, dass die Ernährung nicht nur die Lebensdauer sondern auch die Entstehung und den Verlauf von Krankheiten beeinflussen kann. Deswegen sollte eine ausgewogene Ernährung gerade im höheren Lebensalter eine zentrale Rolle spielen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil mit zunehmendem Alter die möglichen Beeinträchtigungen, die Folgen für die Ernährung haben können, zunehmen.
Durch physiologische Altersveränderungen nimmt der Geschmacks- und der Geruchssinn ab, ebenso der Durst. Körperliche Behinderungen, wie z. B. Kau- und Schluckbeschwerden, Nachlassen der Sehkraft und eingeschränkte Mobilität durch Lähmungen oder Arthrosen nehmen zu. Oft kommen auch geistige Beeinträchtigungen, wie Vergesslichkeit, Verwirrungen bis hin zur Demenz hinzu. Chronische oder akute Erkrankungen gehen mit gesteigertem Medikamentenkonsum einher und psychische Probleme, die durch einschneidende Lebensereignisse, wie z. B. den Tod des Partners oder ein Umzug ins Heim entstehen und daraus folgende Gefühle wie Einsamkeit, oft einhergehend mit Depressionen, gehören zum Alltag vieler betagter Menschen. Aber auch andere Faktoren nehmen Einfluss auf die Lebensweise älterer Menschen und können eine bedarfsgerechte Ernährung erschweren.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Ernährung im Alter und Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit, ein älteres Ehepaar mit ovolactovegetabiler Kost bedarfsgerecht zu versorgen.
2 DIE ERNÄHRUNG VON ÄLTEREN MENSCHEN: Erörterung der physiologischen, psychischen und sozialen Faktoren, die den Nährstoffbedarf und die Essgewohnheiten im Seniorenalter beeinflussen.
3 OVOLACTOVEGETABILE KOST IM ALTER: Analyse der vegetarischen Ernährungsform unter Berücksichtigung gesundheitlicher Aspekte und der spezifischen Anforderungen im Alter.
4 ERMITTLUNG DES NÄHRSTOFFBEDARFS: Berechnung des Energie- und Nährstoffbedarfs der Bezugsgruppe basierend auf wissenschaftlichen Standards der DGE.
5 BESCHREIBUNG UND BEGRÜNDUNG DER AUSGEWÄHLTEN HAUPTMAHLZEITEN: Darstellung der Kriterien für die Menüauswahl, inklusive der Rezepte, technologischen Zubereitungsmethoden und Arbeitspläne.
6 AUSWERTUNG DER HAUPTMAHLZEITEN: Detaillierte Bilanzierung und Bewertung der Nährstoffgehalte der Menüs im Vergleich zu den zuvor ermittelten Bedarfswerten.
7 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassendes Fazit zur Eignung der geplanten Kostform und Reflexion der angewandten theoretischen Berechnungsmethodik.
Ernährung im Alter, Ovolactovegetabile Kost, Nährstoffbedarf, Senioren, Bedarfsdeckung, Hauptmahlzeiten, Menüplanung, Lebensmitteltechnologie, Gesundheitsvorsorge, vegetarische Ernährung, Nährstoffanalyse, Arbeitsplanung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Planung und Zubereitung von zwei bedarfsgerechten Hauptmahlzeiten für ein älteres Ehepaar, das sich nach den Prinzipien einer ovolactovegetabilen Kost ernährt.
Zentrale Themen sind die physiologischen Herausforderungen der Ernährung im Alter, die Nährstoffbedarfsberechnung, die praktische Speisenplanung sowie die ernährungsphysiologische Auswertung der geplanten Menüs.
Das Ziel ist aufzuzeigen, dass man sich auch im hohen Alter durch eine sorgfältig geplante, ovolactovegetabile Kost ausgewogen und schmackhaft ernähren kann, um ernährungsbedingte Krankheiten zu vermeiden.
Die Nährstoffanalyse und der Soll-Ist-Vergleich wurden mit Hilfe des Computerprogramms "Prodi" durchgeführt, basierend auf den Nährstoffempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Der Hauptteil umfasst die Ermittlung des Nährstoffbedarfs, die detaillierte Beschreibung der zwei Menüfolgen, die Erläuterung lebensmitteltechnologischer Verfahren sowie die Erstellung von Arbeitsplänen.
Ernährung im Alter, Ovolactovegetabile Kost, Senioren, Nährstoffbedarf, Menüplanung und Gesundheitsvorsorge.
Da viele Senioren Gebissträger sind, wurde bei der Mahlzeitenplanung bewusst auf besonders harte oder zähe Bestandteile verzichtet und auf eine schonende, feinere Zerkleinerung geachtet.
Die Arbeit bewertet diese Kostform als vorteilhaft, da sie durch den Verzicht auf Fleisch meist geringere Fettanteile aufweist und durch den bewussten Einsatz von Milch und Eiern eine gute Nährstoffdichte erreicht werden kann.
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