Examensarbeit, 2009
79 Seiten, Note: 1,0
Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die literarische Gattung des Adoleszenzromans im Wandel der Zeit zu untersuchen und zu analysieren. Sie konzentriert sich dabei auf die moderne und postmoderne Ausprägung dieser Gattung, wobei Jerome D. Salingers "Der Fänger im Roggen" und Christian Krachts "Faserland" als exemplarische Beispiele dienen. Die Arbeit beleuchtet die Besonderheiten beider Romane und stellt deren literarische und gesellschaftliche Relevanz heraus.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den aktuellen Boom der Adoleszenzliteratur und die Entstehung der Unterkategorien des traditionellen, des modernen und des postmodernen Adoleszenzromans beleuchtet. Anschließend wird die Lebensphase der Adoleszenz aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, wobei die biologischen, psychologischen und gesellschaftlichen Aspekte im Vordergrund stehen.
Das dritte Kapitel widmet sich der Analyse der beiden Romane, wobei "Der Fänger im Roggen" als Beispiel eines modernen Adoleszenzromans und "Faserland" als Beispiel eines postmodernen Adoleszenzromans fungieren. Dabei werden Formale Aspekte, Soziale Kontakte und Kommunikation, Sexualität, Medien und Gesellschaftskritik sowie die Identitätssuche der Protagonisten im Fokus stehen.
Im vierten Kapitel erfolgt ein Vergleich der beiden Romane, der die herausgearbeiteten Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Gattungen deutlich macht. Abschließend werden im fünften Kapitel didaktische und methodische Überlegungen zur Einsetzbarkeit der Romane im Unterricht angestellt.
Adoleszenzroman, Moderne, Postmoderne, "Der Fänger im Roggen", Jerome D. Salinger, "Faserland", Christian Kracht, Identitätssuche, Soziale Kontakte, Kommunikation, Sexualität, Medienkritik, Didaktik, Methodische Überlegungen.
Moderne Adoleszenzromane wie „Der Fänger im Roggen“ fokussieren stark auf die psychologische Identitätssuche, während postmoderne Werke wie „Faserland“ oft durch Markenorientierung, Zitate und einen Mangel an pädagogischen Zeigefingern geprägt sind.
Salingers Werk von 1951 gilt als gattungsprägend für den modernen Adoleszenzroman und thematisiert klassische Konflikte des Erwachsenwerdens und der Gesellschaftskritik.
Es war eines der ersten Werke der neuen deutschen Pop-Literatur, das die Binnensicht der Jugend durch die Nennung von Marken und eine scheinbare Oberflächlichkeit darstellt.
Die Romane bieten thematische Bezüge zur Alltagswelt Jugendlicher und können bei der Identitätsfindung helfen, ohne rein erzieherisch zu wirken.
Das zentrale Thema ist die Identitätssuche während des Übergangs von der Kindheit zum Erwachsenenalter, oft begleitet von sozialen Konflikten und sexueller Reifung.
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