Masterarbeit, 2010
130 Seiten, Note: Sehr gut
1. EINLEITUNG
1.1. THEMATISCHE ABGRENZUNG
1.2. ZIELGRUPPE
1.3. FORSCHUNGSFRAGEN
1.4. STRUKTUR DER ARBEIT
1.5. METHODEN
1.6. AUSWAHL DER QUELLEN
1.7. BEGRIFFSDEFINITIONEN
1.7.1. IT-VALUE
1.7.2. IT-VALUE-MANAGEMENT
2. DOES IT MATTER?
2.1. IT-CONTROLLING
2.1.1. DEFINITION
2.1.2. INSTRUMENTE DES OPERATIVEN IT-CONTROLLINGS
2.1.2.1. IT-KOSTEN- UND LEISTUNGSVERRECHNUNG
2.1.2.2. IT-KENNZAHLEN
2.1.3. INSTRUMENTE DES STRATEGISCHEN IT-CONTROLLINGS
2.1.3.1. STÄRKEN-/SCHWÄCHEN-ANALYSE
2.1.3.2. IT-BALANCED SCORECARD
2.1.3.3. PROZESSKOSTENRECHNUNG
2.1.3.4. IT BUSINESS CASE
2.2. THE VAL IT FRAMEWORK
3. WERT- ODER KOSTENTREIBER?
3.1. IT-BETRIEB
3.1.1. ERP-SYSTEME
3.1.2. OUTSOURCING
3.1.3. CLOUD COMPUTING
3.1.4. GREEN IT
3.1.5. WEITERE ASPEKTE
3.2. IT-GOVERNANCE
3.2.1. WAS IST IT-GOVERNANCE?
3.2.2. COBIT
3.2.3. THE VAL IT FRAMEWORK
3.2.4. ITIL
3.2.5. IT-GOVERNANCE IN MITTELSTÄNDISCHEN UNTERNEHMEN
3.3. IT-PROJEKTE
3.3.1. ERFOLG UND MISSERFOLG VON IT-PROJEKTEN
3.4. IT ALS ENABLER
3.4.1. VOM -TECHNIKER ZUM BUSINESS PROCESS CONSULTANT
3.4.2. UMSATZ STEIGERN UND NEUE GESCHÄFTSFELDER ERSCHLIESSEN MIT IT
3.4.3. IT ALS BESTANDTEIL DES ENDPRODUKTS
4. EMPIRISCHER TEIL
4.1. VORSTELLUNG DER SCHWARZMÜLLER UNTERNEHMENSGRUPPE
4.2. ERHEBUNGSINSTRUMENTARIUM – METHODIK
4.2.1. THEORETISCHE GRUNDLAGEN QUALITATIVES EXPERTENINTERVIEW
4.2.2. INTERVIEWPLANUNG UND DURCHFÜHRUNG
4.2.2.1. Auswahl der Interviewpartner
4.2.2.2. Interviewleitfaden
4.2.2.3. Interviewdurchführung
4.2.3. VERARBEITUNG
4.2.3.1. Transkription
4.2.3.2. Paraphrasierung
4.2.3.3. Überschriften bilden
4.2.3.4. Thematischer Vergleich
4.3. INTERPRETATION/ERGEBNISSE
5. IMPLIKATIONEN FÜR DAS IT-VALUE-MANAGEMENT
5.1. ALLGEMEINE ERKENNTNISSE
5.2. ERKENNTNISSE FÜR DIE SCHWARZMÜLLER-GRUPPE
6. CONCLUSIO
6.1. ZUSAMMENFASSUNG
6.2. FORSCHUNGSAUSBLICK
7. LITERATURVERZEICHNIS
8. ANHANG
8.1. DER INTERVIEWLEITFADEN
8.2. DIE INTERVIEWPROTOKOLLE
8.2.1. EXPERTENINTERVIEW 1
8.2.2. EXPERTENINTERVIEW 2
8.2.3. EXPERTENINTERVIEW 3
8.2.4. EXPERTENINTERVIEW 4
8.2.5. EXPERTENINTERVIEW 5
9. NOTIZEN
Diese Arbeit zielt darauf ab, Implikationen für ein effektives IT-Value-Management in mittelständischen Produktionsunternehmen zu erarbeiten, um IT-Kosten transparent zu machen, den Wertbeitrag der Informationstechnologie zu steigern und Potenziale durch neue IT-Trends zu identifizieren.
3.1.2. OUTSOURCING
Als erste Revolution der Wertschöpfung gilt die Erfindung der Fließbandarbeit 1913 durch Henry Ford. Die Produktion wurde durch Spezialisierung und Standardisierung optimiert. Von Outsourcing (= zweite Revolution der Wertschöpfung) sprach man, als Teile der Produktion an spezialisierte Unternehmen ausgelagert und somit Kosteneinsparungen erzielt wurden.
IT-Outsourcing gehört zur dritten Revolution der Wertschöpfung, hier werden Verwaltungsabläufe ausgelagert. Man spricht auch von ‚New Outsourcing‘. New Outsourcing soll neben der Kostenreduktion – andere spezialisierte Unternehmen können gewisse Prozesse oft günstiger anbieten – ein Unternehmen bei der Konzentration auf das Kerngeschäft unterstützen.
Typische Beispiele für New Outsourcing sind die klassische Auslagerung der Lohnbuchhaltung an einen Steuerberater oder die Ausgliederung des zentralen Rechenzentrums. Die wirklichen Chancen von New Outsourcing liegen aber in der Restrukturierung von Verwaltungsprozessen mithilfe eines Innovationspartners, der als kompetenter Zulieferer in einem partnerschaftlichen Verhältnis agiert.
In vielen Firmen ist oft nicht klar definiert, welche Aufgaben intern und welche von externen Dienstleistern ausgeführt werden sollen. Generell können folgende Aussagen getroffen werden:
Strategie: sollte immer intern erfolgen (eventuell maximal mit externer Unterstützung)
Projekte: hier gibt es oft eine Zusammenarbeit/Mischung zwischen internen und externen Ressourcen
Laufender Betrieb: hier kann problemlos auf externe Anbieter zugegriffen werden, solange das Prozess-Know-How im Unternehmen bleibt.
1. EINLEITUNG: Definiert das Thema, die Zielgruppe und die Forschungsfragen rund um das IT-Value-Management in mittelständischen Unternehmen.
2. DOES IT MATTER?: Diskutiert die Sinnhaftigkeit von IT-Investitionen und führt Instrumente des IT-Controllings ein, um IT-Werte messbar zu machen.
3. WERT- ODER KOSTENTREIBER?: Analysiert verschiedene Faktoren wie IT-Betrieb, Governance und Projekte, die über den IT-Mehrwert entscheiden.
4. EMPIRISCHER TEIL: Präsentiert die Ergebnisse der Experteninterviews mit fünf IT-Verantwortlichen zur aktuellen Situation in der Praxis.
5. IMPLIKATIONEN FÜR DAS IT-VALUE-MANAGEMENT: Leitet aus den theoretischen und empirischen Ergebnissen konkrete Handlungsempfehlungen für das Management ab.
6. CONCLUSIO: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
IT-Value, IT-Value-Management, IT-Controlling, IT-Governance, Mittelstand, Produktionsunternehmen, Outsourcing, Cloud Computing, ERP-Systeme, IT-Projekte, Strategische IT-Beschaffung, IT-Kennzahlen, Balanced Scorecard, Prozesskostenrechnung, Wertschöpfung
Die Arbeit untersucht das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Informationstechnologie in mittelständischen Produktionsbetrieben und wie diese durch ein strukturiertes Management einen Mehrwert für das Unternehmen generieren kann.
Die zentralen Felder sind IT-Controlling zur Messbarkeit von IT-Leistungen, IT-Governance als organisatorischer Rahmen sowie der Wandel der IT vom reinen Kostenverursacher zum strategischen Geschäftspartner.
Das primäre Ziel ist es, Faktoren zu identifizieren, die den IT-Value beeinflussen, und Wege aufzuzeigen, wie IT-Kosten gesenkt sowie der Mehrwert für das Unternehmen transparent gemacht und gesteigert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Inhaltsanalyse relevanter Fachliteratur sowie einer empirischen Studie in Form von leitfadenorientierten Experteninterviews mit fünf IT-Verantwortlichen.
Der Hauptteil analysiert Instrumente des IT-Controllings, Rahmenwerke der IT-Governance (wie COBIT oder ITIL), operative Herausforderungen im IT-Betrieb sowie die Rolle der IT als Enabler für neue Geschäftsmodelle.
Wesentliche Begriffe sind IT-Value, IT-Governance, mittelständische Produktionsunternehmen, Prozesskostenrechnung, Cloud Computing und IT-Controlling.
Da in diesen Unternehmen IT-Kosten oft als Gemeinkosten betrachtet werden, ist ein systematisches Management notwendig, um IT-Investitionen strategisch zu rechtfertigen und den Beitrag zum Unternehmenserfolg messbar zu machen.
Die Experten sehen die IT primär als notwendige Grundlage für die Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette, betonen jedoch die Notwendigkeit, durch besseres "Eigenmarketing" und Kennzahlen aktiver als Werttreiber wahrgenommen zu werden.
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