Bachelorarbeit, 2009
63 Seiten, Note: 2,0
Geschichte Europas - Neueste Geschichte, Europäische Einigung
1. Zwei Persönlichkeiten und ihre biografischen Besonderheiten
1.1 John F, Kennedys biografischen Besonderheiten
1.2 Barack Obamas biografischen Besonderheiten
1.3 Biografische Parallelen und Differenzen
2. JFK, der jüngste Präsident der Vereinigten Staaten
2.1 Politische/historische Hintergründe: Amerika - Deutschland
2.2 JFK in Berlin
2.2.1 Gründe des Berlinbesuchs für die USA und Deutschland
2.2.2 JFK-Fieber
2.2.3 Die Rede am Rathaus Schöneberg
3. JFKs Einfluss durch seine Berlin Reise in Deutschland
4. Obama der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten
4.1 Politische/historische Hintergründe: USA - Deutschland
4.2 US- Präsidentschaftswahlen – Obama besucht Berlin
4.2.1 Gründe des Berlinbesuchs für die USA und Deutschland
4.2.2 Obamania
4.2.3 Obamas Berlinrede an der Siegessäule
5. Hoffnungen – Obamas Einfluss in Europa am Beispiel Deutschland
6. Obama, ein schwarzer Kennedy?
6.1 Historische und politische Hintergründe im Vergleich
6.2 Politischen Gründe eines Berlin Besuchs im Vergleich
6.3 Die Bedeutung der Reden im Vergleich
6.4 Die Emotionalität der Menschen im Vergleich
7. Einfluss des Kennedy-Mythos auf Barack Obama
8. Nachwort und Ausblick
Die Arbeit untersucht vergleichend den Einfluss der beiden US-Präsidenten John F. Kennedy und Barack Obama auf Deutschland. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse ihrer jeweiligen Berlin-Besuche sowie der medialen und emotionalen Rezeption ihrer Reden vor dem Hintergrund der jeweiligen politischen Epoche.
1.3 Biografische Parallelen und Differenzen
Um den Vergleich zwischen zwei Menschen anzutreten, ist es sinnvoll speziell auch die jeweiligen Biografien miteinander zu vergleichen. Denn gerade diese stellen oft das Fundament der Persönlichkeit dar.
John F. Kennedy und Barack Obama zeigen in ihrer Vergangenheit einige Gemeinsamkeiten. Die erste Parallele lässt sich anhand der Herkunft ausmachen. Durch seine Urgroßeltern die 1849 aus Irland kommend in die USA ausgewandert waren, war Kennedy amerikanischer und irischer Abstammung.
Auch Obama hatte keine reine amerikanische Herkunft. Seine Mutter war zwar eine Amerikanerin, sein Vater stammte aber aus Kenia. Somit waren beide, Kennedy und Obama, Einwanderer, die einen großen Aufstieg in ihrem Leben erfuhren. Während ihres Wahlkampfes mussten deswegen beide gegen Vorurteile bezüglich ihres Einwanderstatus ankämpfen. Kennedy war mit seiner irischen Abstammung zusätzlich der erste katholische Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Die protestantischen Amerikaner waren diesem nicht ganz aufgeschlossen und so musste sich Kennedy oft gegen scharfe Angriffe wehren. So sagte er, er leiste nicht für die Religion, sondern für das Land den Amtseid.
1. Zwei Persönlichkeiten und ihre biografischen Besonderheiten: Analyse der Lebenswege von Kennedy und Obama mit Fokus auf familiäre Hintergründe, Erziehung und den Weg in das politische Amt.
2. JFK, der jüngste Präsident der Vereinigten Staaten: Untersuchung der historischen Kontexte, insbesondere des Kalten Krieges und der Berlin-Krisen, sowie der Motive für Kennedys Berlin-Reise.
3. JFKs Einfluss durch seine Berlin Reise in Deutschland: Bewertung der politischen und emotionalen Auswirkungen des Kennedy-Besuchs und dessen Symbolkraft für die transatlantische Beziehung.
4. Obama der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten: Beleuchtung der politischen Lage vor dem Amtsantritt Obamas und Analyse seines Berlin-Besuchs als Präsidentschaftskandidat.
5. Hoffnungen – Obamas Einfluss in Europa am Beispiel Deutschland: Diskussion der hohen Erwartungen der deutschen Bevölkerung an einen Neuanfang unter Obama nach der Ära Bush.
6. Obama, ein schwarzer Kennedy?: Systematischer Vergleich der historischen Hintergründe, Besuchsmotive, Redeinhalte und der emotionalen Resonanz beider Präsidenten.
7. Einfluss des Kennedy-Mythos auf Barack Obama: Reflexion über die Wirkung des Kennedy-Mythos auf die öffentliche Wahrnehmung und die politische Profilierung Obamas.
8. Nachwort und Ausblick: Resümee der vergleichenden Analyse und Einschätzung zukünftiger Entwicklungen in den deutsch-amerikanischen Beziehungen.
John F. Kennedy, Barack Obama, Berlin-Besuch, transatlantische Beziehungen, Kalter Krieg, US-Wahlkampf, Politische Symbole, Kennedy-Mythos, Außenpolitik, Deutschland, Medienwirkung, Führungspersönlichkeit, Reformpolitik, Historischer Vergleich, Internationale Politik.
Die Arbeit analysiert vergleichend den Einfluss von John F. Kennedy und Barack Obama auf die Bundesrepublik Deutschland, wobei insbesondere deren Berlin-Besuche und die mediale Inszenierung als Symbole für Hoffnung und Wandel untersucht werden.
Die zentralen Themen sind der biografische Vergleich der Präsidenten, die Bedeutung politischer Symbole in den deutsch-amerikanischen Beziehungen sowie die Auswirkungen historischer Kontexte auf die öffentliche Wahrnehmung von US-Präsidenten.
Die Arbeit untersucht, inwiefern sich die historischen und persönlichen Voraussetzungen von Kennedy und Obama gleichen oder unterscheiden und wie diese Unterschiede sowie der Vergleich mit dem "Kennedy-Mythos" die Erwartungen an Obamas Politik in Deutschland prägten.
Es handelt sich um eine vergleichende historische und politikwissenschaftliche Analyse, die auf einer Auswertung von Fachliteratur, Biografien und einer umfangreichen Recherche von zeitgenössischen Presseberichten basiert.
Im Hauptteil werden zunächst die Biografien beider Präsidenten gegenübergestellt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der jeweiligen politischen Hintergründe und der Berlin-Besuche inklusive der medialen Resonanz und der inhaltlichen Bedeutung der Reden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie transatlantische Beziehungen, politischer Symbolismus, mediale Inszenierung, Kennedy-Mythos und die historische Entwicklung der US-Außenpolitik gegenüber Deutschland charakterisiert.
Während Kennedy aus dem wohlhabenden, politisch einflussreichen "Polit-Adel" der Demokraten stammte und durch seinen Vater stark gefördert wurde, verkörpert Obamas Biografie den "American Dream" mit einem weniger privilegierten Hintergrund und der Abwesenheit des Vaters in der Kindheit.
Der Vergleich wurde insbesondere durch Medien befeuert, die Parallelen in der Jugendlichkeit, dem Charisma und dem Versprechen auf Veränderung sahen, wobei der "Kennedy-Mythos" dazu diente, Obamas Präsidentschaftskandidatur historisch aufzuwerten.
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