Bachelorarbeit, 2010
51 Seiten, Note: sehr gut
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Internationalen Gerichtshof (IGH) und untersucht seine Anwendbarkeit und Durchsetzbarkeit des internationalen Rechts. Die Arbeit analysiert die geschichtliche Entwicklung des IGH, seine rechtlichen Grundlagen, Struktur, Organisation und Aufgaben. Im Fokus stehen die realpolitische und rechtliche Stellung des IGH im Kontext der friedlichen Streitbeilegung und Weiterentwicklung des Völkerrechts.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Fragestellungen und Hypothesen der Arbeit definiert. Kapitel 2 beleuchtet die Entstehung des Internationalen Gerichtshofs, beginnend mit den Anfängen bis zum 1. Weltkrieg, der Entwicklung ab dem 1. Weltkrieg und der weiteren Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg. Kapitel 3 bietet einen Überblick über verschiedene internationale Gerichtshöfe, darunter den Permanent Court of Arbitration und den ständigen Internationalen Gerichtshof. Kapitel 4 analysiert den Internationalen Gerichtshof genauer und behandelt dessen rechtliche Grundlagen, Organisation, und Zuständigkeit. Kapitel 5 befasst sich mit den Aufgaben und Kompetenzen des IGH, insbesondere in Bezug auf Streitschlichtung und Gutachtenerstellung. Das Resumée fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen.
Internationale Gerichtsbarkeit, Internationaler Gerichtshof, Vereinte Nationen, Völkerrecht, Streitschlichtung, Gutachten, Anwendbarkeit, Durchsetzbarkeit, Rechtsprechung, Friedensförderung.
Der IGH ist das Hauptrechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen. Seine Aufgaben sind die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten zwischen Staaten und die Erstellung von Rechtsgutachten für UN-Organe.
Die Entwicklung verlief von ad-hoc Schiedsgerichten über institutionalisierte Schiedsgerichte (wie den Permanent Court of Arbitration) bis hin zu ständigen Gerichten wie dem heutigen IGH.
Nein, der IGH hat keine eigene Exekutive. Die Durchsetzung seiner Urteile obliegt dem UN-Sicherheitsrat, was oft zu Kritik an der Effektivität der Institution führt.
Wenn in einem Verfahren kein Richter der Nationalität einer beteiligten Partei auf der Richterbank sitzt, kann dieser Staat einen Richter seiner Wahl speziell für diesen Fall ernennen.
Die wichtigsten Grundlagen sind die Charta der Vereinten Nationen, das Statut des IGH sowie die „Rules of Court“ (Verfahrensordnung).
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