Wissenschaftliche Studie, 2009
19 Seiten
1. Introduction
2. The Industry
3. Dell’s business model
4. The Competitors
5. Recommendations
Die vorliegende Arbeit untersucht den Markteintritt und den nachhaltigen unternehmerischen Erfolg der Dell Computer Corporation. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie das innovative direkte Geschäftsmodell von Dell einen signifikanten Wettbewerbsvorteil gegenüber etablierten Industriegrößen schaffen konnte und welche strategischen Maßnahmen zur zukünftigen Positionierung notwendig sind.
3. Dell’s business model
Dell was the pioneer in implementing the direct model in the PC industry. This meant that while its competitors sold computers to distributers, resellers and retail stores, Dell sold directly to the customer and eliminated the other channels. The middleman was removed. The direct model which is nowadays also known as Dell Direct was used for all the consumer segments Dell was serving which are shown in appendix 1.
According to appendix 1 the B2B segment including business and government institutions was the most important segment by being responsible for 77% of Dell’s sales. Dell divided this big segment in relationship and transactional buyers depending on the recurrences and volume of orders. On the one hand Dell did business with relationship buyers who were large companies and institutions that could be counted on to place repeated orders for multiple PCs. These Buyers were served by intern and extern sales reps. On the other hand transactional buyers including small-to-medium businesses and home computer users were able to place orders using a phone number which connected them to intern sales reps.
The first and most notable benefit of the direct model was that Dell was able to realize higher gross margins than its competitors by saving channel advertising and channel mark-up. In late 1990 Dell tried to deal at the retail channel but after four years it shunted the idea due to lower margins compared to the direct channel which can be seen in table 1.
1. Introduction: Dieses Kapitel stellt die Unternehmensgründung von Michael Dell vor und skizziert den rasanten Aufstieg zum führenden PC-Anbieter in den USA zwischen 1994 und 1998.
2. The Industry: Hier wird die PC-Branche anhand von Porters Fünf-Kräfte-Modell analysiert, wobei insbesondere der „Wintel“-Standard und der hohe Wettbewerbsdruck thematisiert werden.
3. Dell’s business model: Das Kernkapitel beschreibt das Pionier-Konzept des Direktvertriebs, die Segmentierung der Kunden und die daraus resultierenden Kostenvorteile sowie logistischen Effizienzsteigerungen.
4. The Competitors: Dieses Kapitel untersucht die Reaktionen der Wettbewerber wie IBM, Compaq, HP und Gateway auf den Erfolg des Dell-Modells und deren Versuche, eigene Direktvertriebsstrukturen aufzubauen.
5. Recommendations: Abschließend werden Strategien zur weiteren Stärkung der Marktposition empfohlen, darunter die Diversifizierung des Produktportfolios und die internationale Expansion.
Dell, Direktvertrieb, PC-Industrie, Wettbewerbsvorteil, Porter’s Five Forces, Wintel-Standard, Kostenführerschaft, Supply Chain Management, B2B, Geschäftsmodell, Inventarmanagement, Markteintritt, Kundenzufriedenheit, Diversifizierung, USA.
Die Arbeit analysiert den Erfolg der Dell Computer Corporation und deren revolutionären Ansatz im PC-Markt durch das sogenannte Direktmodell.
Die Arbeit deckt die Industriestruktur, das spezifische Geschäftsmodell von Dell, die Reaktionen der Wettbewerber und zukunftsorientierte Empfehlungen ab.
Das Ziel ist zu verstehen, wie Dell durch den Ausschluss von Zwischenhändlern Wettbewerbsvorteile erzielte und wie das Unternehmen seine Marktposition langfristig festigen kann.
Zur Untersuchung der PC-Industrie und der Wettbewerbsintensität wird das Fünf-Kräfte-Modell (Five Forces) von Michael E. Porter herangezogen.
Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung des „Direct Model“, der Analyse von Kostenvorteilen und dem Vergleich mit traditionellen Vertriebskanälen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Direktvertrieb, Wettbewerbsvorteile, Supply Chain Effizienz und strategisches Management geprägt.
Die Wettbewerber versuchten, durch eigene Online-Shops oder spezialisierte Direktprogramme (wie Compaqs DirectPlus) den Dell-Erfolg zu kopieren, scheiterten jedoch oft an ihren komplexen, traditionellen Vertriebsstrukturen.
Indien bietet einen wachsenden IT-Markt und Zugang zu hochqualifiziertem Personal, was Dell bei der Kostenoptimierung und internationalen Expansion unterstützen könnte.
Das Internet war entscheidend für die Skalierung des Direktmodells, da es Kunden ermöglichte, PCs selbst zu konfigurieren und direkt zu bestellen, was die Kosten für Vertriebsmitarbeiter senkte.
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