Diplomarbeit, 2005
130 Seiten, Note: A
1. Einleitung
2. Konsumtheorie
2.1. Allgemeines
2.2. Makroökonomie und Konsumtheorie
2.3. Absatzforschung und Konsumprognose
3. Modellansatz
3.1. Grundlagen
3.2. Zeitreihenanalyse
3.2.1. Grundlagen
3.2.2. Wichtige Ansätze
4. Modellaufbau
4.1. Komponenten
4.1.1. Allgemein
4.1.2. Trendkomponente
4.2. Variablen
4.3. Formulierung des Modells
4.4. Modellevaluierung
5. Marktentwicklung
5.1. Großbritannien
5.1.1. Wirtschaft
5.1.2. Produkte
5.2. Frankreich
5.2.1. Wirtschaft
5.2.2. Produkte
5.3. Deutschland
5.3.1. Wirtschaft
5.3.2. Produkte
6. Empirische Untersuchung / Modellanwendung
6.1. Aufbau
6.2. Überkreuzkorrelationen
6.2.1. Großbritannien
6.2.2. Frankreich
6.2.3. Deutschland
6.2.4. Überblick und Vergleich
6.3. Modellanwendung
6.3.1. Großbritannien
6.3.2. Frankreich
6.3.3. Deutschland
7. Zusammenfassung der Ergebnisse
7.1. Allgemeine Daten
7.2. Überkreuzkorrelationen
7.3. Modellanalyse
8. Fazit
8.1. Bedeutung makroökonomischer Faktoren für den Konsum von Gebrauchsgütern
8.2. Kritische Würdigung
8.3. Weiterführende Gedanken
Die Arbeit untersucht den Einfluss makroökonomischer Faktoren auf den privaten Konsum von langlebigen Gebrauchsgütern in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zwischen 1983 und 2003, um Unterschiede und Zusammenhänge zwischen den Volkswirtschaften zu analysieren.
1. Einleitung
Ziel dieser Arbeit ist es den Einfluss makroökonomischer Größen auf die Nachfrage nach langlebigen Konsumgütern zu untersuchen. Dabei werden diese Einflüsse in den drei größten europäischen Volkswirtschaften verglichen, Deutschland, Frankreich und England. Als Datenbasis für diese Arbeit gelten die Daten für Heizkörper und Sanitärkeramik, welche in dem Zeitraum von 1983 – 2005 vom Unternehmen CONSULT GB erhoben wurden. An dieser Stelle soll CONSULT GB für die Unterstützung und Bereitstellung der Daten gedankt werden.
Das Interesse an einer solchen Arbeit lässt sich an zwei Gebieten festmachen. Einerseits ist es auf einer volkswirtschaftlicher Ebene interessant festzustellen welche Größen einen hohen Einfluss auf den Konsum haben. Traditionell ist dies für das verfügbare Einkommen belegt, aber insbesondere im Bereich der langlebigen Güter sind noch andere Variablen von Bedeutung. Andererseits ist es auch von Unternehmen in der Praxis vorhanden, da sie anhand der Ergebnisse Prognosen erstellen können, welche unabhängig von internen Faktoren, einen Aufschluss über zukünftiges Marktpotential und Marktentwicklung geben. Die traditionelle Konsum- und Nachfragetheorie beschränkt sich auf die Untersuchung der aggregierten Nachfrage. In dieser sind die Verbrauchsgüter der größte Posten. Der Konsum von Gebrauchsgütern unterscheidet sich allerdings in einigen Aspekten von den Verbrauchsgütern, hierzu zählen unter anderem mögliche Sättigungserscheinungen sowie die hohe Volatilität der Nachfrage.
In einem ersten Schritt werden die Grundlagen der Nachfrage bzw. Konsumtheorie erläutert und um die Methoden der Zeitreihenanalyse erweitert. Gleichzeitig werden dort die theoretischen Grundlagen und Ausgangspunkte für die spätere Analyse gelegt. Darauf folgt die Modellformulierung. Der analytische Teil beginnt mit einer allgemeinen Analyse zu den wirtschaftlichen Zusammenhängen und der Entwicklung im Beobachtungszeitraum. Im Anschluss daran werden die ausgewählten makroökonomischen Faktoren untersucht, bevor eine Analyse im formulierten Modell folgt. Der letzte Abschnitt beinhaltet eine übergreifende Zusammenfassung der einzelnen Ergebnisse und vergleicht die Ergebnisse zwischen den Märkten und zwischen den Ländern.
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, den Einfluss makroökonomischer Faktoren auf langlebige Konsumgüter in drei europäischen Ländern zu untersuchen und führt in das methodische Vorgehen ein.
2. Konsumtheorie: Das Kapitel erläutert grundlegende Konsumtheorien und verschiedene ökonomische Denkweisen, die als theoretische Basis für die Analyse der Nachfrage dienen.
3. Modellansatz: Hier werden die Grundlagen der Zeitreihenanalyse und relevante quantitative Prognoseansätze vorgestellt, die zur Modellierung des Konsumverhaltens genutzt werden.
4. Modellaufbau: Dieses Kapitel beschreibt die Auswahl der Komponenten und Variablen für das Modell sowie die mathematische Formulierung und deren Evaluierung.
5. Marktentwicklung: Es erfolgt ein detaillierter Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung und die Marktsituation für Sanitärkeramik und Heizkörper in Großbritannien, Frankreich und Deutschland.
6. Empirische Untersuchung / Modellanwendung: Dieses Kernkapitel umfasst die praktische Anwendung der Zeitreihenanalyse, die Berechnung von Überkreuzkorrelationen und die eigentliche Modellanwendung auf die Marktdaten.
7. Zusammenfassung der Ergebnisse: Die Ergebnisse aus der empirischen Untersuchung werden hier gebündelt dargestellt, verglichen und im Kontext der makroökonomischen Faktoren interpretiert.
8. Fazit: Das Fazit resümiert die Bedeutung der Faktoren, würdigt die gewählte Methodik kritisch und gibt Ausblicke auf weiterführende Forschungsansätze.
Makroökonomie, Konsumtheorie, langlebige Gebrauchsgüter, Zeitreihenanalyse, Sanitärkeramik, Heizkörper, Überkreuzkorrelation, Regressionsmodell, Wirtschaftsvergleich, Konsumprognose, Nachfragetheorie, Marktpotential, Konjunkturzyklus, Marktentwicklung, Wirtschaftsdaten.
Die Arbeit analysiert, wie makroökonomische Faktoren, wie z.B. das verfügbare Einkommen oder die Arbeitslosigkeit, den privaten Konsum von langlebigen Gebrauchsgütern beeinflussen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Konsums, die Anwendung quantitativer Prognosemodelle mittels Zeitreihenanalyse sowie ein Ländervergleich der Märkte für Sanitärkeramik und Heizkörper.
Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie makroökonomische Kennzahlen das Marktpotential und die Entwicklung von langlebigen Produkten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien beeinflussen.
Es werden methodisch die Zeitreihenanalyse, Überkreuzkorrelationen zur Identifikation zeitlicher Verzögerungen (Time Lags) sowie nicht-lineare Regressionsmodelle eingesetzt.
Der Hauptteil befasst sich mit der Herleitung des theoretischen Modells, der detaillierten Beschreibung der Marktentwicklung in den drei Ländern und der empirischen Anwendung der statistischen Modelle auf die zur Verfügung stehenden Daten.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Konsumtheorie, Zeitreihenanalyse, Überkreuzkorrelationen, langlebige Gebrauchsgüter und der Ländervergleich zwischen Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Die Time Lags sind entscheidend, da sie aufzeigen, mit welcher zeitlichen Verzögerung Veränderungen makroökonomischer Größen tatsächlich auf die Nachfrage nach den untersuchten Produkten durchschlagen.
Die Arbeit untersucht diese beiden unterschiedlichen Produktgruppen, um zu prüfen, ob sich Einflüsse der makroökonomischen Variablen aufgrund unterschiedlicher Marktstrukturen (z.B. Ersatzbedarf vs. Neubau) unterschiedlich manifestieren.
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