Forschungsarbeit, 2010
73 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung und Problemstellung
1.1. Eigene Befragung
2. Entwicklungsstationen
3. Nachwuchsförderung
4. Das Wettkampf- und Ranglistensystem
5. Einstiegsalter und Karrieredauer
6. Motive und Motivation
7. Professionalisierung und Verdienstmöglichkeiten
8. Trainer-Athletenverhältnis
9. Verletzungsrisiko
10. Zusammenfassung
11. Literatur
12. Anhang A – C
Die vorliegende Arbeit untersucht die Strukturen und biografischen Merkmale einer Leistungssportkarriere im Schwimmen in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung individueller Entwicklungsverläufe und systemischer Rahmenbedingungen.
Die Schwimmerschulter
„Schoulder injuries are the morst common among competitive swimmers” (Aronen, 1985, S. 43).1
Die Ursache, weshalb ein Athlet unter den Symptomen einer Schwimmerschulter leidet, können mehrere sein. Die typische Schwimmerschulter sowie überreizte Bänder und Sehnen können durch eine plötzliche Steigerung der Trainingsintensität hervorgerufen werden. Wenn z. B. ein Athlet mitten in seinem Trainingszyklus erkrankt und anschließend versucht möglichst schnell wieder in Form zu kommen, indem er an seinem Trainingsplan festhält, kann dies zu Beschwerden führen.
Ein weiterer Auslöser kann die radikale Änderung der Technik sein. Die beste Medizin gegen eine Schwimmerschulter ist, jegliche Bewegungen zu vermeiden, die die Schmerzen verschlimmern könnten. Stattdessen sollte auf ein gezieltes Aufbautraining des geschwächten Gelenks und die umgebenden Strukturen hingesteuert werden. Vermindern sich durch ein gezieltes Training die Schmerzen, so kann mit dem Training fortgefahren werden. Verschlimmern sich die Schmerzen durch das Training, so sollte der Athlet vorsichtig sein, denn das Ignorieren der Schmerzen kann zu einer irreversiblen Schwellung der umliegenden Sehnen führen (vgl. Dominguez, 1985, S. 40f). Die apprehension shoulder als Beschwerdebild äußert sich dadurch, dass sich das Schultergelenk aufgrund der lockeren Gelenklage auskugelt und blockiert. Von diesem Beschwerdebild sind besonders Rückenschwimmer betroffen, da diese eine Bewegungskombination ausüben, die solch ein Lei-
1. Einleitung und Problemstellung: Einführung in das Thema und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise durch eine eigene Befragung.
1.1. Eigene Befragung: Erläuterung der empirischen Erhebung mittels Fragebögen zur Untersuchung biografischer Merkmale.
2. Entwicklungsstationen: Historischer Abriss der Entwicklung des Schwimmens von volkstümlichen Wurzeln hin zur organisierten Sportart.
3. Nachwuchsförderung: Darstellung der Kadersysteme und der langfristigen Leistungsaufbaustrategien im deutschen Schwimmsport.
4. Das Wettkampf- und Ranglistensystem: Beschreibung der nationalen Liga-Strukturen und der Kriterien für Leistungsbewertungen.
5. Einstiegsalter und Karrieredauer: Analyse der typischen Entwicklungsphasen und der Take-Off-Phase in der Schwimmkarriere.
6. Motive und Motivation: Untersuchung der internen und externen Motivationsfaktoren sowie der Trainings- und Opferbereitschaft.
7. Professionalisierung und Verdienstmöglichkeiten: Erörterung der finanziellen Rahmenbedingungen und der Herausforderungen dualer Karrierewege.
8. Trainer-Athletenverhältnis: Analyse der zentralen Bedeutung des Trainers als Manager der Lebensbereiche des Athleten.
9. Verletzungsrisiko: Diskussion typischer Beschwerdebilder im Schwimmsport, wie der Schwimmerschulter und Knieschädigungen.
10. Zusammenfassung: Zusammenführende Betrachtung der Ergebnisse hinsichtlich des beispielhaften Lebenslaufs eines Leistungsschwimmers.
11. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Forschungsliteratur.
12. Anhang A – C: Dokumentation der statistischen Auswertungen und des verwendeten Fragebogens.
Leistungsschwimmen, Nachwuchsförderung, duale Karriere, Schwimmerschulter, Trainerverhältnis, Biografische Dynamiken, Kaderstruktur, Motivation, Wettkampfsystem, Sportkarriere, Leistungsaufbau, Trainingsintensität, DSV, Spitzensport, Athletenbiografie.
Die Arbeit analysiert die strukturellen und biografischen Rahmenbedingungen einer Karriere im Leistungsschwimmen in Deutschland.
Zu den Schwerpunkten gehören die Nachwuchsförderung, das Wettkampfsystem, Motivationsaspekte, Verdienstmöglichkeiten sowie die gesundheitlichen Risiken.
Ziel ist es, sportspezifische biografische Merkmale zu beleuchten, die einen typischen Verlauf im Leistungsschwimmen kennzeichnen.
Der Autor führt eine empirische Befragung von Athleten mittels schriftlicher Fragebögen durch, um aktuelle Trends und Trends aus der Literatur zu validieren.
Es werden der historische Hintergrund, institutionelle Förderstrukturen, das Kader-System, die finanzielle Situation der Athleten und das Verhältnis zwischen Trainer und Athlet detailliert beschrieben.
Kernbegriffe sind Leistungsschwimmen, Nachwuchsförderung, duale Karriere, Kaderstruktur und Motivationsforschung.
Der Trainer nimmt eine zentrale, fast allumfassende Management-Funktion für alle Lebensbereiche des Athleten ein, um den Erfolg zu sichern.
Da eine professionelle, rein sportliche Karriere in Deutschland für die meisten Athleten wirtschaftlich nicht abgesichert ist, ist eine parallele schulische oder berufliche Ausbildung unverzichtbar.
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