Diplomarbeit, 2009
163 Seiten, Note: 1,7
1 Die alternde Gesellschaft – Eine Herausforderung für das E-Government?
1.1 Relevanz des Untersuchungsfeldes
1.2 Forschungsziel und Methodik
1.3 Vorgehensweise und Abgrenzung
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Die öffentliche Verwaltung im Wandel
2.1.1 Die klassische öffentliche Verwaltung
2.1.2 Verwaltungsmodernisierung im Zeitverlauf
2.2 E-Government als Instrument in der öffentlichen Verwaltung
2.2.1 Begriffsdefinition und Abgrenzung
2.2.2 Leitbilder und Ziele von E-Government
2.2.3 Anwendungsfelder
2.2.4 Barrieren und Grenzen des E-Government-Ansatzes
2.3 Der demografische Wandel
2.3.1 Begriffsdefinition und Abgrenzung
2.3.2 Historische Entwicklung
2.3.3 Herausforderungen und Folgen des demografischen Wandels
2.3.4 Auswirkung auf das E-Government
2.4 Digitale Kluft und E-Inclusion
2.4.1 Digitale Kluft als ein Problem des E-Government
2.4.2 E-Inclusion und die Zielgruppen des E-Inclusion
3 Forschungsmethode und Vorgehen
3.1 Überblick
3.2 Identifikationsphase
3.2.1 Identifikation der Städte
3.2.2 Identifikation der Projekte
3.3 Analysephase
3.3.1 Analyse des Landes
3.3.2 Analyse der Städte
3.3.3 Analyse der Projekte
4 Ergebnisse der Studie
4.1 Spanien
4.1.1 Analyse des Landes
4.1.2 Identifizierte Städte
4.1.3 Analyse der Projekte auf Landesebene
4.1.4 Analyse der Projekte auf Stadtebene
4.1.5 Vorstellung ausgewählter Projekte
4.2 Brasilien
4.2.1 Analyse des Landes
4.2.2 Identifizierte Städte
4.2.3 Analyse der Projekte auf Landesebene
4.2.4 Analyse der Projekte auf Stadtebene
4.2.5 Vorstellung ausgewählter Projekte
4.3 Chile
4.3.1 Analyse des Landes
4.3.2 Identifizierte Städte
4.3.3 Analyse der Projekte auf Landesebene
4.3.4 Analyse der Projekte auf Stadtebene
4.3.5 Vorstellung ausgewählter Projekte
4.4 Übersicht der Ergebnisse der Studie
4.5 Evaluation der Forschungsmethode
5 Analyse der Projekte
5.1 Spanien
5.1.1 Momentane Lage des E-Government
5.1.2 Momentane Lage der digitalen Kluft und E-Inclusion
5.1.3 Trends und Entwicklung
5.2 Brasilien
5.2.1 Momentane Lage des E-Government
5.2.2 Momentane Lage der digitalen Kluft und E-Inclusion
5.2.3 Trends und Entwicklung
5.3 Chile
5.3.1 Momentane Lage des E-Government
5.3.2 Momentane Lage der digitalen Kluft und E-Inclusion
5.3.3 Trends und Entwicklung
5.4 Vergleich der Länder
5.5 Analyse der Zusammenhänge zwischen Projekten und Kennzahlen der Städte
6 Schlussbetrachtung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Regierungsinitiativen für eine inklusive Informationsgesellschaft in Spanien, Brasilien und Chile zu untersuchen, wobei der Fokus explizit auf Projekten liegt, die Senioren (Personen über 65 Jahre) bei der Überbrückung der digitalen Kluft und der Integration in das E-Government unterstützen. Dabei soll analysiert werden, wie sich der demografische Wandel, die momentane Lage des E-Government sowie die digitale Kluft in diesen Ländern darstellen und ob sozioökonomische Faktoren einer Stadt (wie Einwohnerzahl oder Finanzlage) die Projektanzahl beeinflussen.
Die öffentliche Verwaltung im Wandel
Zu groß, zu schwerfällig, zu kostspielig - die öffentliche Verwaltung steht seit Jahren in der Kritik. Sie ist gezeichnet durch eine Reihe von Verwaltungsproblemen, die sich sowohl durch mangelnde Effizienz und Effektivität als auch ungenügende Transparenz und Kundenorientierung ausdrücken. So stehen die öffentlichen Verwaltungen zum jetzigen Zeitpunkt vor großen Herausforderungen. Es gilt nicht nur die kritischen Verwaltungsprobleme zu bekämpfen, sondern auch den wachsenden Anforderungen und Erwartungen der Bürger und der Wirtschaft bei ständig schrumpfenden Ressourcen gerecht zu werden.
Die Rahmenbedingungen, in denen die öffentliche Verwaltung agiert, werden sich im Laufe der Jahre weiter verändern. Es ist abzusehen, dass die öffentliche Verwaltung durch die Folgen der alternden Gesellschaft stark betroffen sein wird. So werden auf einer Seite die Kosten im Bereich des Renten- und Gesundheitssystems steigen, und auf der anderen Seite die Einnahmen in Form von Steuern sinken, da der Anteil der arbeitenden Bevölkerung aufgrund des demografischen Wandels kleiner wird.
Die aufgeführten Gründe zwingen die öffentlichen Verwaltungen zu einem Wandel. Es müssen neue Ansätze gesucht werden, die die neuen Anforderungen der Bürger und Unternehmer, die einen Gegenwert für ihre Steuern und Gebühren erwarten, befriedigen. Die IuK-Technologien, vor allem die Nutzung von Internet und Intranet, bringen neue Anwendungsmöglichkeiten, die dazu beitragen können die Krise zu überwinden.
1 Die alternde Gesellschaft – Eine Herausforderung für das E-Government?: Einleitung und Problemstellung des demografischen Wandels und der wachsenden Bedeutung von E-Government.
2 Konzeptionelle Grundlagen: Theoretische Fundierung zu öffentlicher Verwaltung, E-Government, demografischem Wandel sowie digitaler Kluft und E-Inclusion.
3 Forschungsmethode und Vorgehen: Detaillierte Darstellung des zweiphasigen methodischen Vorgehens (Identifikation und Analyse) zur Untersuchung der Länder und Projekte.
4 Ergebnisse der Studie: Präsentation der erhobenen Daten, Landesanalysen und Identifikation sowie Vorstellung spezifischer Projekte in Spanien, Brasilien und Chile.
5 Analyse der Projekte: Synthese und Vergleich der Ergebnisse hinsichtlich der Lage von E-Government und digitaler Kluft in den untersuchten Ländern.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen hinsichtlich digitaler Inklusion.
E-Government, Digitale Kluft, E-Inclusion, Senioren, Demografischer Wandel, Informationsgesellschaft, Spanien, Brasilien, Chile, Verwaltungsmodernisierung, IT-Kenntnisse, Soziale Ausgrenzung, Internetnutzung, Öffentliche Verwaltung, Inklusionsmaßnahmen
Die Arbeit untersucht staatliche Regierungsinitiativen, die ältere Menschen (über 65 Jahre) durch IuK-Technologien besser in die Informationsgesellschaft integrieren sollen.
Die zentralen Felder sind die Auswirkungen des demografischen Wandels, die Rolle von E-Government zur Verwaltungsmodernisierung sowie die Überwindung der sogenannten „digitalen Kluft“ durch E-Inclusion-Maßnahmen.
Das Ziel ist es, in Spanien, Brasilien und Chile Initiativen zu identifizieren, die speziell darauf ausgerichtet sind, Senioren an moderne Kommunikationstechnologien heranzuführen, und zu prüfen, welche städtischen Kennzahlen deren Erfolg beeinflussen.
Der Autor nutzt einen strukturierten, vergleichenden Ansatz, der sich in eine Identifikations- und eine Analysephase gliedert, um relevante Projekte in den drei Ländern zu finden und anhand von Kennzahlen wie HDI oder demografischen Daten zu bewerten.
Im Hauptteil werden zunächst konzeptionelle Grundlagen (Verwaltung, E-Government, Demografie) geklärt, gefolgt von der methodischen Vorgehensweise sowie den Ergebnissen der Untersuchung für Spanien, Brasilien und Chile.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Digitale Kluft, E-Inclusion, Senioren, demografischer Wandel und E-Government definiert.
Die Arbeit stellt dar, dass Senioren aufgrund ihrer fehlenden Sozialisation mit IuK-Technologien eine besonders betroffene Gruppe sind und dass die öffentliche Verwaltung eine Pflicht hat, Barrieren abzubauen, um eine soziale Ausgrenzung zu verhindern.
Während Spanien als Industrienation eher auf Wissensvermittlung und Akzeptanz setzt, kämpfen Brasilien und Chile stärker mit infrastrukturellen Hürden und materieller Armut, was dort den Fokus eher auf die physische Bereitstellung von Hardware-Ressourcen legt.
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