Examensarbeit, 2010
124 Seiten, Note: 1,5
I Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
II Lernen, Bildung und berufliche Weiterbildung
2.1 Definitionen
2.2 Lerntheorien
2.3 Die Bedeutung von lebenslangem Lernen und Weiterbildung
III E-Learning
3.1 Definition und historische Grundlagen
3.2 Die Bedeutung von E-Learning im beruflichen Weiterbildungssektor
3.3 Formen des E-Learning
3.3.1 Computer Based Training und Web Based Training
3.3.2 Blended Learning
3.3.3 Virtuelles Klassenzimmer
3.3.4 Distance Learning
3.3.5 Weitere Formen
3.4 Vorteile und Gründe für den Einsatz von E-Learning
3.5 Grenzen und Risiken beim Einsatz von E-Learning
3.6 Marktdaten zum E-Learning
3.6.1 Angebotsseite
3.6.2 Zielgruppen und Nachfrageseite
IV Benachteiligte in der beruflichen Weiterbildung
4.1 Bergiffsbestimmung und Definition
4.2 Entstehung von beruflicher Benachteiligung
4.3 Benachteiligte Personengruppen
4.4 Berufliches Weiterbildungsverhalten
V Benachteiligte Personengruppen und der Einsatz von E-Learning im beruflichen Weiterbildungsprozess
5.1 Der berufliche Weiterbildungssektor der Wirtschaft und Verwaltung
5.2 Das Leitfadeninterview
5.2.1 Theoretische Grundlagen
5.2.2 Der Leitfaden
5.2.3 Auswertungsverfahren
5.3 Auswahl der benachteiligten Personengruppen
5.4 Frauen
5.4.1 Gleichberechtigung von Frauen und Männern
5.4.2 Frauen als benachteiligte Zielgruppe in der beruflichen Weiterbildung
5.4.3 Frauen lernen anders
5.4.4 E-Learning für Frauen
5.4.4.1 Chancen und Risiken
5.4.4.2 Sinnvolle und weniger sinnvolle Methoden und Formen
5.4.5 Interview mit einer jungen Mutter
5.5 Ältere Menschen
5.5.1 Ältere Menschen als benachteiligte Zielgruppe in der beruflichen Weiterbildung
5.5.2 Das Lernen im Alter
5.5.3 E-Learning für ältere Menschen
5.5.3.1 Wirkungen, Chancen und Risiken
5.5.3.2 Sinnvolle Methoden und Formen
5.5.4 Interview mit einer 60 jährigen Frau
5.6 Personen mit Migrationshintergrund
5.6.1 Personen mit Migrationshintergrund als benachteiligte Zielgruppe in der beruflichen Weiterbildung
5.6.2 Das Lernen von Migranten
5.6.3 E-Learning bei Personen mit Migrationshintergrund
5.6.3.1 Wirkungen, Chancen und Risiken
5.6.3.2 Sinnvolle Methoden und Formen
5.6.4 Interview mit einem in Deutschland lebenden Spanier
VI Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob E-Learning eine geeignete und sinnvolle Methode zur beruflichen Weiterbildung für benachteiligte Personengruppen darstellt, um deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt an nicht benachteiligte Personengruppen anzugleichen. Im Fokus der Forschungsfrage steht dabei, wie E-Learning auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen, älteren Menschen und Personen mit Migrationshintergrund eingehen kann und welche Chancen oder Risiken sich daraus ergeben.
3.1 Definition und historische Grundlagen
Im Laufe der letzten Jahre hat sich das Verständnis für E-Learning fortwährend verändert. So war die Definition von E-Learning ursprünglich stark von der technologischen Seite geprägt. In der heutigen Zeit wird mit der Einbindung umfassender didaktischer Konzepte dieser Ansatz neu diskutiert und modifiziert. Durch diesen Veränderungsprozess ist es erforderlich, die verschiedenen Formen des E-Learnings zu berücksichtigen. Seit Ende der 1990er Jahre wird E-Learning als Oberbegriff und Synonym für computer- und/oder netzbasiertes Lehren und Lernen verwendet (vgl. Kimpeler / Georgieff / Revermann 2007, S.16). Diese Definition hat sich weitläufig durchgesetzt. E-Learning ist dabei jedoch nicht als eine Methode zu betrachten. Es ist eine Sammlung neuer Strategien und Möglichkeiten, die Präsenzveranstaltungen bereichern, ergänzen, in diese integriert werden oder aber auch eine Präsenzveranstaltung ersetzen können (vgl. Meier 2006, S.74).
Die Ursprünge des E-Learnings basieren auf der behavioristischen Lerntheorie nach Frederic Skinner. „Programmierter Unterricht“ wird die Anwendung dieser Lerntheorie auf technische Medien bezeichnet. Dieser ist durch ein lineares Vorgehen gekennzeichnet. Nach jeder Lernsequenz erfolgt unmittelbar das Feedback. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich Schritt für Schritt und beim Auftreten von Fehlern wird die gleiche Lernsequenz erneut präsentiert. Die ersten Lernprogramme waren nach diesem einfachen Muster konzipiert. Das Modell des Programmierten Unterrichts ist sehr lange das wichtigste Modell für die Entwicklung Computergestützter Lernmedien geblieben. Auch heute orientieren sich noch viele Lernsoftwareentwickler an den Annahmen, die dem Behaviorismus zugrundeliegen (Kerres 1998, S.48-51). Es lässt sich jedoch auf kognitive Konzepte nicht verzichten, denn die inneren individuellen Lernprozesse eines Lernenden dürfen nicht verdrängt werden. Der Versuch das Lernangebot anzupassen ist zum Beispiel in den 1980er Jahren bei der Forschung zu „intelligenten tutoriellen Systemen“ (ITS) erfolgt.
I Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, definiert das Forschungsziel und beschreibt den methodischen Aufbau der Arbeit.
II Lernen, Bildung und berufliche Weiterbildung: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Lernens dargelegt, Lerntheorien erläutert und die Notwendigkeit von lebenslangem Lernen sowie beruflicher Weiterbildung in der heutigen Gesellschaft unterstrichen.
III E-Learning: Dieses Kapitel definiert E-Learning, beschreibt dessen verschiedene Formen, erörtert Vorteile sowie Risiken und beleuchtet aktuelle Marktdaten.
IV Benachteiligte in der beruflichen Weiterbildung: Hier erfolgt eine Begriffsbestimmung von "Benachteiligten", die Entstehung beruflicher Benachteiligung wird analysiert und klassische benachteiligte Personengruppen werden vorgestellt.
V Benachteiligte Personengruppen und der Einsatz von E-Learning im beruflichen Weiterbildungsprozess: Dies ist der Kern der Arbeit, in dem die Bedürfnisse spezifischer Gruppen (Frauen, Ältere, Migranten) untersucht und durch Interviews fundiert werden, um die Eignung von E-Learning zu bewerten.
VI Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet, inwieweit E-Learning eine sinnvolle Alternative zur konventionellen Weiterbildung für benachteiligte Gruppen darstellt.
Berufliche Weiterbildung, E-Learning, Benachteiligte, lebenslanges Lernen, digitale Spaltung, Frauen, Ältere Menschen, Migranten, Blended Learning, Computer Based Training, Web Based Training, Kompetenzentwicklung, Lernmotivation, Arbeitsmarktchancen, Qualifizierung.
Die Arbeit untersucht das Potenzial von E-Learning als Mittel zur beruflichen Weiterbildung für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt als benachteiligt gelten.
Die zentralen Felder umfassen Lerntheorien, die Digitalisierung der Weiterbildung, die Definition und Entstehung von Benachteiligung sowie die spezifischen Bedürfnisse ausgewählter benachteiligter Gruppen.
Das Ziel ist herauszufinden, ob E-Learning eine wirksame und geeignete Lernmethode ist, um die Nachteile benachteiligter Gruppen bei der beruflichen Weiterbildung auszugleichen.
Neben einer umfassenden Literatur- und Theorieanalyse nutzt die Arbeit leitfadengestützte Interviews mit Betroffenen, die nach der qualitativen Inhaltsanalyse von Philipp Mayring ausgewertet werden.
Im Hauptteil werden die Gruppen "Frauen", "Ältere Menschen" und "Personen mit Migrationshintergrund" hinsichtlich ihrer spezifischen Benachteiligungen und der Eignung von E-Learning für ihre individuellen Bedürfnisse analysiert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie berufliche Weiterbildung, E-Learning, benachteiligte Zielgruppen, Kompetenzentwicklung und lebenslanges Lernen geprägt.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die zeitliche und räumliche Flexibilität von E-Learning besonders für Frauen mit Kindern attraktiv ist, da diese ihre Lernzeit selbst einteilen können, ohne auf starre Kurszeiten oder Kinderbetreuung angewiesen zu sein.
Die Arbeit stellt fest, dass sprachliche Barrieren ein zentrales Benachteiligungsmerkmal sind. E-Learning kann hier helfen, da Anwender in ihrem eigenen Tempo lernen und bei Bedarf zeitaufwändige sprachliche Übersetzungen oder Hilfen eigenständig integrieren können.
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