Diplomarbeit, 2008
103 Seiten, Note: 1,5
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Der Philanthropiegedanke in Unternehmen – Corporate Citizenship
3. Vom Mäzenatentum zum Sponsoring
3. 1. Mäzenatentum
3. 2. Sponsoring
3. 3. Fundraising
3. 4. Spende
4. Aus Sicht der Sponsoren
4. 1. Gründe für Unternehmen, sich in Sponsorships zu engagieren
4. 2. Die passende Organisation als Partner
4. 3. Differenzierungsmöglichkeiten eines Sponsorships aus Sponsorensicht
5. Aus Sicht des Gesponserten
5. 1. Gründe für Sozialeinrichtungen, sich in einem Sponsorship zu engagieren
5. 2. Das passende Unternehmen als Partner
5. 3. Art der Gegenleistung des Gesponserten:
6. Sozio- und Umweltsponsoring
6. 1. Typische Fehler der Sozialorganisation
6. 2. Barrieren innerhalb der Unternehmen
7. Bildungssponsoring
7. 1. Management und Corporate Identity von Bildungseinrichtungen
7. 2. Die Motivation der Sponsoren
7. 3. Verantwortlichkeiten
7. 4. Schulische Praxis und Gründe von Schulsponsoring
7. 5. Gesellschaftliche Diskussion
7. 6. Die rechtliche Situation
7. 6. 1. Sponsoring-Philosophie und Grundsätze allgemein
7. 6. 2. Bei Bildungseinrichtungen
7. 6. 2. 1. Sponsoringregelungen
7. 6. 2. 1. 1.Bundesdeutscher Überblick
7. 6. 2. 1. 2. Nordrhein-Westfalen
7. 6. 3. Datenschutz und Strafrecht
7. 6. 4. Rechtsverhältnis Schule – Schulträger
7. 6. 5. Die steuerrechtliche Seite
7. 7. Agenturen
7. 8. Beispiele aus der Praxis
7. 8. 1. Deutschland
7. 8. 1. 1. Zusammenarbeit mit der Wirtschaft – das Modell NRW: die Stiftung Partner für Schule NRW
7. 8. 1. 1. 1. Philosophie
7. 8. 1. 1. 2. Entstehungsgeschichte
7. 8. 1. 1. 3. Ziele der Stiftung
7. 8. 1. 1. 4. Funktion der Stiftung
7. 8. 1. 1. 5. Vereinbarte Projekte mit Gründungsmitgliedern
7. 8. 1. 2. Freiherr-vom-Stein Realschule
7. 8. 1. 2. 1. KSW – Kooperationsnetz Schule/Wirtschaft
7. 8. 1. 2. 2. Das Kooperationsprinzip
7. 8. 1. 2. 3. Kooperationsbeispiele
7. 8. 1. 2. 3. 1. Coole Sportstunde mit KEV-Stars
7. 8. 1. 2. 3. 2. Neuer Naturwissenschaftsraum
7. 8. 1. 2. 4. Ein Beispiel macht Schule
7. 8. 2. USA
7. 8. 2. 1. New Technology High School
7. 8. 2. 1. 1. Das Entstehen der Schule durch Sponsoring
7. 8. 2. 1. 2. Unterschiede zu herkömmlichen Bildungsinstitutionen
7. 8. 2. 1. 2. 1 .Vorteil der kleinen Schule
7. 8. 2. 1. 2. 2. Motivation
7. 8. 2. 1. 2. 3. Engagement
7. 8. 2. 1. 3. Unterrichtsformen
7. 8. 2. 1. 4. Das Konzept der Bewertung/Beurteilung an der NTHS
7. 8. 2. 1. 5. Integration der Technologie als Werkzeug zum Lernen
7. 8. 2. 1. 6. Erfolgsstudien bezüglich der New Tech High School
7. 8. 2. 2. New Technology Foundation
7. 8. 2. 3. Einordnung in das US-amerikanische Schulsystem
7. 8. 3. Vergleich Deutschland – USA
7. 8. 3. 1. Gesellschaftliche Grundeinstellung zu Bildungssponsoring
7. 8. 3. 2. Handhabung des Sponsorings innerhalb der Schulen
7. 8. 3. 2. 1. Motivation
7. 8. 3. 2. 2. Planung und Controlling
7. 8. 3. 2. 3. Curriculum und Unterrichtsform
7. 8. 3. 2. 4. Ausblick auf die bildungspolitische Entwicklung
8. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Möglichkeiten und Grenzen des Sponsoring an Schulen zu untersuchen, wobei der Status Quo in Deutschland mit der Situation in den USA verglichen wird, um zu prüfen, ob Sponsoring eine sinnvolle Ergänzung zur staatlichen Bildungsfinanzierung darstellen kann.
7. 8. 1. 1. 1. Philosophie
„Die Stiftung Partner für Schule NRW wurde gegründet, um die dauerhafte und systematische Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft zu fördern. Sie versteht sich dabei als Partner für die Schulen in NRW, denn mit der Stiftung können Schulen durch die Unterstützung von Unternehmen gemeinsame Projekte zusätzlich zum normalen Lehrbetrieb der Schule realisieren. Die Stiftung ist aber auch Partner der Wirtschaft, da sie interessierten Unternehmen die Möglichkeit gibt, gesellschaftliche Verantwortung in konkretes Engagement an den Schulen des Landes umzusetzen und darüber zu kommunizieren.“
1. Einleitung: Beleuchtet die staatliche Finanzkrise im Bildungsbereich und die wachsende Notwendigkeit für alternative Finanzierungsmodelle wie Sponsoring.
2. Der Philanthropiegedanke in Unternehmen – Corporate Citizenship: Definiert den Philanthropiebegriff im unternehmerischen Kontext und grenzt Corporate Citizenship als strategisches Engagement ab.
3. Vom Mäzenatentum zum Sponsoring: Arbeitet die begrifflichen Unterschiede und die ökonomischen Merkmale von Mäzenatentum, Sponsoring, Fundraising und Spenden heraus.
4. Aus Sicht der Sponsoren: Analysiert die Motive von Unternehmen für Sponsoring und die Kriterien bei der Wahl geeigneter Partner.
5. Aus Sicht des Gesponserten: Beschreibt die Anforderungen an Sozialeinrichtungen und Schulen, um erfolgreich als Sponsoringpartner aufzutreten.
6. Sozio- und Umweltsponsoring: Untersucht die Besonderheiten des Sponsoring in sozialen und ökologischen Bereichen sowie typische Fehler und Barrieren.
7. Bildungssponsoring: Bildet den Hauptteil der Arbeit, der sich intensiv mit dem Management, der rechtlichen Situation, Praxisbeispielen in Deutschland und den USA sowie dem Vergleich beider Länder befasst.
8. Fazit: Fasst zusammen, dass Bildungssponsoring in Deutschland ein notwendiger, aber professionell zu begleitender Prozess ist, der den staatlichen Bildungsauftrag ergänzen, aber nicht ersetzen darf.
Bildungssponsoring, Corporate Citizenship, Schulsponsoring, Sponsoring-Management, Mittelakquise, Bildungsfinanzierung, Schule-Wirtschaft, Corporate Identity, Image-Transfer, Sozial-Sponsoring, New Technology High School, Stiftungen, Rechtlicher Rahmen, Public Relations, Schulentwicklung.
Die Arbeit untersucht die Rolle von Sponsoring als Instrument zur Finanzierung und Unterstützung von öffentlichen Bildungseinrichtungen in Deutschland unter Einbeziehung eines Vergleichs mit den USA.
Zentrale Felder sind die Definition und Abgrenzung von Sponsoring-Begriffen, die strategischen Motive von Unternehmen und Schulen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die praktische Umsetzung von Kooperationen.
Ziel ist es zu bewerten, ob Sponsoring einen finanziellen Segen und pädagogischen Mehrwert für Schulen bieten kann, ohne deren staatlichen Auftrag oder die Chancengleichheit zu gefährden.
Es wird eine deduktive Herangehensweise gewählt, die von allgemeinen Sponsoring-Grundsätzen zu spezifischen Modellen des Bildungssponsorings führt und durch empirische Daten und konkrete Fallbeispiele untermauert wird.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Akteure (Sponsoren vs. Gesponserte), die rechtliche Lage in deutschen Bundesländern, die Vermittlung durch Agenturen und detaillierte Praxisbeispiele wie die Stiftung "Partner für Schule NRW" und die "New Technology High School" in Napa.
Wichtige Begriffe sind Bildungssponsoring, Corporate Citizenship, Schulsponsoring, Corporate Identity, Image-Transfer, Mittelakquise und Schulentwicklung.
In den USA ist Bildungssponsoring gesellschaftlich deutlich tiefer verankert, stärker wettbewerbsorientiert und durch ein weniger ausgeprägtes System staatlicher Vollfinanzierung geprägt als in Deutschland.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Sponsoring zwar ein probates Mittel zur Schulentwicklung ist, jedoch eine hohe Professionalität in Planung und Vertragsgestaltung erfordert, um die Unabhängigkeit und pädagogische Qualität der Schule zu wahren.
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