Diplomarbeit, 2009
112 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Bedeutung des Themas
1.2 Ziel und Vorgehensweise
2. Corporate Social Responsibility als Unternehmenspolitik (CSR)
2.1 Historische Entwicklung von CSR
2.2 Ziele und Abgrenzungen
2.3 CSR-Trends
2.4 Klassische Ansätze in der Unternehmenspolitik
2.4.1 Shareholder Value orientierte Unternehmenspolitik
2.4.2 Stakeholder orientierte Unternehmenspolitik
2.5 CSR in der Unternehmenspolitik
2.5.1 Ziele und Formen
2.5.2 Einordnung im Unternehmen
2.6 Evaluation von Maßnahmen und Methoden
3. Beispiel: Entwicklung und Formen von Kinderarbeit
3.1 Entwicklung und Formen der Kinderarbeit
3.1.1 National
3.1.2 International
3.2 Ausgewählte Unternehmensbeispiele (nach Branchen)
3.2.1 Textilproduktion und –handel
3.2.2 Nahrungs- und Genussmittel
3.2.3 Spielwaren
3.2.4 Elektronikbranche
3.2.5 Sonstiges
4. Kinderarbeit und CSR-Politik
4.1 Gesellschaftliche Initiativen
4.1.1 NGO und Kinderarbeit
4.1.2 Typische Kampagnen
4.2 Typische Reaktionsmuster von Unternehmen
4.2.1 Ignorieren
4.2.2 Rechtfertigen
4.2.3 Aktiv begegnen
4.3 Handlungsempfehlungen für Unternehmen
4.3.1 Maßnahmen bei negativen Schlagzeilen
4.3.2 Vorbeugende Maßnahmen
4.3.3 CSR als Unternehmensstrategie
5. Fazit
5.1 Zusammenfassung und Bewertung
5.2 Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, das Phänomen der Kinderarbeit zu beleuchten und Unternehmen fundierte Handlungsempfehlungen zu geben, wie sie im Sinne einer Corporate Social Responsibility (CSR)-Strategie professionell und effektiv auf Vorwürfe reagieren können. Die Untersuchung analysiert die Rolle von NGOs und die typischen Reaktionsmuster von Konzernen, um Strategien für einen verantwortungsvollen Umgang mit dieser Problematik aufzuzeigen.
1.1 Bedeutung des Themas
Einer der meistgenannten Gründe, warum mehr gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen gefordert wird und damit das Konzept Corporate Social Responsibility (CSR) in den Fokus gerät, sind die Folgen der Globalisierung. Durch Produktionsstätten und Niederlassungen auf der ganzen Welt, durch Joint Ventures und andere Arten der Auslandsbeteiligungen stehen Unternehmen nicht mehr unter dem regulativen Einfluss eines Staates, sondern können ihre Hauptgeschäftstätigkeit nach Belieben in das Land verlegen, dass ihnen die besten Konditionen bietet.
Dadurch wird den Unternehmen eine Mobilität und Macht zuteil, die es bis dato in der Form noch nicht gab. Nationalstaaten verlieren immer mehr an Einfluss und müssen neue Aspekte bei der Umsetzung von nationalen Gesetzen und Regulierungen mit einbeziehen, um im Konkurrenzkampf mit anderen Ländern nicht an Attraktivität zu verlieren. Doch wo der Einfluss des Staates aufhört, beginnt der Druck der Gesellschaft zu wirken. So etablierten sich in den letzten Jahren zahlreiche Non-Governmental Organisations (NGOs) zur Durchsetzung der Interessen der Zivilgesellschaft und um eine immer kritischer werdende Öffentlichkeit zu informieren.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Globalisierung und den daraus resultierenden gesellschaftlichen Druck auf Unternehmen ein, soziale Verantwortung zu übernehmen.
2. Corporate Social Responsibility als Unternehmenspolitik (CSR): Das Kapitel definiert CSR, grenzt es von anderen Konzepten ab und erläutert die Bedeutung von Shareholder- und Stakeholder-Ansätzen.
3. Beispiel: Entwicklung und Formen von Kinderarbeit: Hier wird das Ausmaß und die verschiedenen Arten der Kinderarbeit global analysiert sowie anhand von Branchenbeispielen illustriert.
4. Kinderarbeit und CSR-Politik: Dieses Kapitel verknüpft das Thema Kinderarbeit mit CSR-Strategien und bietet konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Notwendigkeit von CSR als integralen Bestandteil einer modernen Unternehmensstrategie.
Corporate Social Responsibility, CSR, Kinderarbeit, Globalisierung, Stakeholder, Shareholder, Nachhaltigkeit, Unternehmenspolitik, Krisenmanagement, Nichtregierungsorganisationen, NGO, Lieferkette, Sozialstandards, Unternehmensethik, Reputation
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen im Rahmen einer CSR-Politik verantwortlich auf die Problematik der Kinderarbeit in ihren Lieferketten reagieren können.
Die zentralen Themen umfassen die CSR-Theorie, die globale Ausprägung von Kinderarbeit, gesellschaftliche Erwartungen an Konzerne und Strategien für verantwortliches Unternehmenshandeln.
Das Ziel ist es, Unternehmen Handlungsempfehlungen zu geben, um bei Vorwürfen bezüglich Kinderarbeit professionell zu agieren und den Schaden für alle Beteiligten zu minimieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender CSR-Konzepte sowie der Auswertung von Fallbeispielen zu Kinderarbeit in verschiedenen Branchen.
Der Hauptteil analysiert CSR-Grundlagen, die verschiedenen Facetten der Kinderarbeit in Branchen wie Textil oder Spielwaren und skizziert Reaktionsmuster von Unternehmen.
Neben CSR und Kinderarbeit sind Stakeholder, Lieferkette und Unternehmensstrategie die prägenden Begriffe.
NGOs fungieren als treibende Kraft für Transparenz und als wichtige Partner oder kritische Beobachter, die den gesellschaftlichen Druck auf Unternehmen ausüben.
Die Textilbranche dient als zentrales Beispiel für die Problematik der Zuliefererketten und zeigt, wie komplex die Kontrolle unter hohen Wettbewerbs- und Zeitdruckbedingungen ist.
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