Bachelorarbeit, 2012
99 Seiten, Note: 1,0
Gang der Untersuchung
1. Einleitung
2. Privatisierung: Definition, Zielsetzungen, Zweck, Problem und Risiken
2.1 Begriff des Volksvermögens
2.2 Begriff der Privatisierung
2.2.1 Formale Privatisierung
2.2.2 Materielle Privatisierung
2.2.3 Funktionale Privatisierung
2.3 Rechtliche Grundlagen
2.4 Zweck und Probleme
2.5 Ziele und Risiken
3. Konkretisierung der Privatisierung an praktischen Beispielen
3.1 Die Deutsche Telekom
3.1.1 Auswirkungen auf Innovationen und Versorgung
3.1.2 Auswirkungen auf Konkurrenten
3.1.3 Auswirkungen für Arbeitnehmer
3.1.3.1 Personal
3.1.3.2 Beamte
3.1.4 Auswirkungen auf Kunden und Gesellschaft
3.2 Die Deutsche Bahn
3.2.1 Auswirkungen auf Innovationen und Versorgung
3.2.2 Auswirkungen auf Konkurrenten
3.2.3 Auswirkungen auf Arbeitnehmer
3.2.3.1 Personal
3.2.3.2 Beamte
3.2.4. Auswirkungen auf Kunden und die Gesellschaft
3.2.4.1 Auswirkungen für Reisende
3.2.4.2 Preise und Ticketservice
3.3 Die Deutsche Post
3.3.1. Auswirkungen auf Innovationen und Versorgung
3.3.2 Auswirkungen auf Konkurrenten
3.3.3 Auswirkungen auf Arbeitnehmer
3.3.3.1 Personal
3.3.3.2. Beamte
3.3.4. Auswirkungen auf Kunden und Gesellschaft
4. Thesenförmige Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Privatisierung staatlicher Unternehmen, um zu analysieren, ob Wettbewerb zu Innovationen, Arbeitsplatzschaffung sowie einer besseren und günstigeren Versorgung der Kunden führt oder ob er negative sozioökonomische Folgen hat.
3.1.2 Auswirkungen auf Konkurrenten
Trotz Liberalisierung hält die Deutsche Telekom AG ihre dominierende Marktstellung immer noch aufrecht. Aus diesem Grund muss der Staat regulieren, um die Marktmacht des dominanten Anbieters (Telekom) zu kontrollieren und Chancengleichheit schaffen, bis im Telekommunikationsmarkt ein echter Wettbewerb herrscht. 114
Ende 2009 boten etwa 180 Netzbetreiber Sprachtelefondienste an, von denen 110 auch Anbieter von Telefonanschlüssen waren. Die Umsätze der Branche sind 2008 von 62,3 Mrd. € auf 60,3 Mrd. € im Jahr 2009 gesunken (Tendenz fallend). Bei der Deutschen Telekom AG war der Umsatz 2008 entsprechend von 33,4 Mrd. € auf 32,3 Mrd. € gesunken. 115
Diese Monopolstellung benachteilige die anderen Anbieter. Der Grund ist, dass der Service dieser Anbieter vom Service der Telekom abhängig ist. 116 Gemeint ist die Teilnehmerabschlussleitung (TAL), die den direkten Anschluss zum Kunden garantieren soll. Da andere Anbieter nicht in der Lage sind, selbst Netze aufzubauen, bleiben diese im Monopol der Telekom. Die Telekom wollte damals die TAL nur freigeben, wenn sie die Verbindungsleistungen aufrechterhält. Aus diesem Grund hatte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) bestimmt, dass die Telekom unter Vorlage von Kostenunterlagen nach §33 KTG ihren Konkurrenten den Zugang gewährleisten muss. 117 Das monatliche Entgelt für die TAL wird alle zwei Jahre von der Regulierungsbehörde festgelegt. Nach dem Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), sei dieses Entgelt für die TAL (Miete für das blanke Kabel) mit 10,08 Euro (Stand 2011) zu hoch, was den Breitbandausbau in Deutschland verhindere. Die Miete für die Meile sei nicht realistisch, da diese der vierthöchte TAL-Preis im europäischen Durchschnitt von 27 Ländern sei. Somit
Gang der Untersuchung: Ein kurzer Überblick über die Definitionen, die rechtlichen Grundlagen und die Analyse der drei Unternehmensbeispiele.
1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die Hintergründe staatlicher Börsengänge und die Debatte um die Privatisierung zur Entlastung öffentlicher Haushalte.
2. Privatisierung: Definition, Zielsetzungen, Zweck, Problem und Risiken: Dieses Kapitel erläutert Begriffe, theoretische Hintergründe sowie argumentative Pro- und Contra-Positionen.
3. Konkretisierung der Privatisierung an praktischen Beispielen: Hier werden die Deutsche Telekom, die Deutsche Bahn und die Deutsche Post ausführlich hinsichtlich ihres Privatisierungsprozesses sowie deren Auswirkungen auf verschiedene Marktteilnehmer beleuchtet.
4. Thesenförmige Zusammenfassung: Die Kernaussagen der Untersuchung zum Scheitern der erhofften Privatisierungseffekte werden hier prägnant zusammengefasst.
Privatisierung, Volksvermögen, Deutsche Telekom, Deutsche Bahn, Deutsche Post, Liberalisierung, Wettbewerb, Staatsschulden, Regulierung, Daseinsvorsorge, Infrastruktur, Arbeitnehmerschutz, Marktöffnung, Staatsvermögen, Preispolitik.
Die Arbeit befasst sich kritisch mit dem Prozess der Privatisierung staatlicher Unternehmen in Deutschland und dessen Auswirkungen auf das wirtschaftliche und soziale Gefüge.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Privatisierung, den rechtlichen Grundlagen, der Rolle des Staates sowie der Fallanalyse von Telekommunikations-, Energie- und Verkehrsinfrastruktur.
Das Ziel besteht darin, zu evaluieren, ob die durch Privatisierung angestrebten Ziele (Wettbewerb, Innovation, Serviceverbesserung, Kosteneffizienz) in der Praxis tatsächlich erreicht wurden.
Der Autor führt eine Literatur- und Datenanalyse durch und untersucht explizit die Auswirkungen anhand konkreter Beispiele (Telekom, Bahn, Post).
Der Hauptteil bietet eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Privatisierung von Telekommunikation, Bahnwesen und Post unter Einbeziehung von Statistiken, Marktdaten und rechtlichen Analysen.
Schlüsselbegriffe sind Privatisierung, Volkseigentum, Daseinsvorsorge, Wettbewerbsverzerrung, Staatsabbau, Regulierung und Investitionsdruck auf öffentliche Infrastrukturen.
Die Arbeit weist auf Arbeitsplatzabbau, Lohnkürzungen und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen infolge von Privatisierungsprozessen in den untersuchten Konzernen hin.
Die Kontrolle über die Teilnehmerabschlussleitung stellt ein Monopol dar, das den Wettbewerb behindert und zu hohen Kosten für Konkurrenten führt.
Der Begriff wird im Zusammenhang mit dem Ausverkauf von Staatseigentum diskutiert, das ursprünglich aus Steuermitteln der Öffentlichkeit aufgebaut wurde.
Die Privatisierung führte laut Autor oft zu Preiserhöhungen und mangelnder Servicequalität, wobei die ursprünglichen Erwartungen an den Wettbewerb häufig enttäuscht wurden.
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