Bachelorarbeit, 2010
50 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problembeschreibung
1.2 Gang der Untersuchung
1.3 Begriffliche Abgrenzung
1.3.1 Definition Führung
1.3.2 Definition Führungsstil
1.3.3 Definition situative Führung
2. Grundlagen der Führung
2.1 Führungsaufgaben
2.2 Überblick über idealtypische Führungsstile
2.3 Führungsinstrumente
2.4 Führungskonzept
3. Einflussfaktoren der situativen Führung
3.1 Anforderungen an die Eigenschaften des Vorgesetzten
3.1.1 Überblick über das Anforderungsprofil
3.1.2 Fachkompetenz
3.1.3 Methodenkompetenz
3.1.4 Soziale Kompetenz
3.1.5 Persönliche Kompetenz
3.2 Mitarbeitereigenschaften als Indikator zur Auswahl des Führungsstils
3.2.1 Menschenbilder
3.2.1.1 Definition Menschenbilder
3.2.1.2 Menschenbilder nach McGregor
3.2.1.3 Menschenbilder nach Schein
3.2.1.4 Auswirkungen von Menschenbildern auf die situative Führung
3.2.2 Die vier Persönlichkeitstypen nach Riemann
3.2.2.1 Grundformen der Angst
3.2.2.2 Die vier Mitarbeitertypen
3.2.3 Mitarbeitermotivation
3.2.3.1 Begriff der Mitarbeitermotivation
3.2.3.2 Motive
3.2.3.3 Relevanz der Mitarbeitermotivation
3.3 Die Führungssituation
4. Führungsprinzipien
4.1 Management by Objectives
4.2 Management by Exception
4.3 Management by Delegation
4.4 Management by Motivation
5. Darstellung ausgewählter situativer Führungsmodelle
5.1 Ansatz von Tannenbaum und Schmidt
5.2 Managerial Verhaltensgitter von Blake und Mouton
5.3 3-D Ansatz von Reddin
5.4 Kontingenzmodell von Fiedler
5.5 Situative Führungstheorie von Hersey & Blanchard
6. Ein Gesamtkonzept der situativen Führung
7. Chancen und Risiken der situativen Führung
8. Schlussbetrachtung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Eignung der situativen Führung als effektives Führungskonzept zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts, das Führungskräften als Orientierung dient, um ihren Führungsstil gezielt an die jeweilige Situation sowie an die individuellen Eigenschaften und Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter anzupassen.
1.1 Problembeschreibung
Die Qualität von Führungskräften zählt zunehmend zu den Schlüsselfaktoren für den langfristigen Unternehmenserfolg. Führungskräfte nehmen sowohl auf Entscheidungen, die in einem Unternehmen getroffen werden, als auch auf die Mitarbeiter, die von ihnen geführt werden, starken Einfluss. Mit mangelhafter oder falscher Mitarbeiterführung ist untrennbar kostenintensive Mitarbeitermotivation verbunden. Diese äußert sich in unbefriedigenden Arbeitsleistungen und hohen Fehlzeiten. Im Extremfall kann falsche Mitarbeiterführung zu einer inneren Kündigung beim Mitarbeiter führen.
Aufgrund dieser Tatsachen stellt sich immer wieder die Frage, nach einem Führungskonzept, dass von Führungskräften angewandt werden kann, um gemeinsam mit ihren Mitarbeitern einen maximalen und langfristigen Unternehmenserfolg für alle Stakeholder zu realisieren. In der Fachliteratur werden viele Ansätze und Führungsstile diskutiert. Die Bandbreite dieser Führungsstile wird durch die beiden extremsten Formen der Mitarbeiterführung begrenzt. Zu diesen Formen zählt einerseits die autoritäre Mitarbeiterführung, bei der die Führungskraft alle Entscheidungen autonom trifft, andererseits die Laisser faire Mitarbeiterführung, bei der die Führungskraft weitestgehend auf das Eingreifen in die Arbeitsabläufe verzichtet.
Problematisch ist, dass alle diskutierten Führungsansätze und –stile Schwächen aufweisen. Diese zeigen sich größtenteils durch die Tatsache, dass in Unternehmen die unterschiedlichsten Menschen, mit den unterschiedlichen Charakteren beschäftigt sind. Sie sind mit verschiedenen Fähigkeiten ausgestattet, unterscheiden sich in ihren Bildungswegen und -abschlüssen und ihren beruflichen Kenntnissen. Auch bei ähnlichen Ausbildungen sind Mitarbeiter unterschiedlich zu motivieren und für eine Aufgabe auf unterschiedliche Weise zu überzeugen und zu begeistern. Aus diesen Gründen wird immer wieder die Frage nach dem optimalen Führungsstil gestellt. Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob die situative Führung als Führungsstil geeignet ist. Dabei soll ein Gesamtkonzeptes der situativen Führung erarbeitet werden. Am Ende erhält der Leser ein fundiertes Bild der situativen Führung.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Mitarbeiterführung für den Unternehmenserfolg und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit, ein Gesamtkonzept der situativen Führung zu entwickeln.
2. Grundlagen der Führung: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen personenbezogenen Führungsaufgaben und definiert idealtypische Führungsstile sowie die Bedeutung von Führungsinstrumenten.
3. Einflussfaktoren der situativen Führung: Hier werden die notwendigen Kompetenzprofile von Führungskräften sowie mitarbeiterbezogene Faktoren wie Menschenbilder, Persönlichkeitstypen und Motivation analysiert.
4. Führungsprinzipien: Dieses Kapitel stellt verschiedene Managementprinzipien wie "Management by Objectives" oder "Management by Delegation" vor und setzt diese in den Kontext moderner Mitarbeiterführung.
5. Darstellung ausgewählter situativer Führungsmodelle: Es werden prominente Ansätze, darunter die Modelle von Tannenbaum und Schmidt, Blake und Mouton, Reddin, Fiedler sowie Hersey und Blanchard, detailliert beschrieben und kritisch gewürdigt.
6. Ein Gesamtkonzept der situativen Führung: Basierend auf den vorangegangenen Analysen wird ein fünfstufiges Konzept entwickelt, das Führungskräften eine strukturierte Vorgehensweise bei der Anwendung situativer Führung ermöglicht.
7. Chancen und Risiken der situativen Führung: Dieses Kapitel diskutiert die Vorteile flexibler Führung sowie die potenziellen Risiken, insbesondere im Hinblick auf Gleichberechtigung und den hohen Koordinationsaufwand.
8. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion, die betont, dass situative Führung ein geeigneter Ansatz ist, jedoch ein tiefes Verständnis für die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter voraussetzt.
Situative Führung, Mitarbeiterführung, Führungsstil, Führungsinstrumente, Führungskompetenz, Mitarbeitermotivation, Menschenbilder, Führungssituation, Personalmanagement, Führungskonzept, Unternehmenserfolg, Entscheidungspartizipation, Reifegradmodell, Führungseffizienz, Organisationsziele.
Die Arbeit befasst sich mit der situativen Führung als Führungsstil, der darauf abzielt, Führungshandeln flexibel an die jeweilige Situation und die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter anzupassen.
Zentral sind die Analyse von Führungseigenschaften, die Bedeutung von Mitarbeitermotivation, Persönlichkeitstypen sowie die Vorstellung klassischer situativer Führungsmodelle.
Ziel ist es zu prüfen, ob situative Führung in der Praxis geeignet ist, und ein anwendbares Gesamtkonzept für Führungskräfte zu erarbeiten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene Führungsansätze, Theorien und Modelle zusammenführt und kritisch bewertet, um daraus ein praktisches Gesamtkonzept abzuleiten.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, eine ausführliche Analyse der Einflussfaktoren auf Führung, die Vorstellung relevanter Führungsprinzipien und die detaillierte Darstellung bekannter situativer Führungsmodelle.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie situative Führung, Führungskompetenz, Mitarbeitermotivation, Führungsmodelle und Führungssituation präzise beschreiben.
Im Gegensatz zu starren Stilen verlangt die situative Führung eine ständige Analyse der Gegebenheiten und des Reifegrades der Mitarbeiter, anstatt einheitliche Methoden auf alle Individuen anzuwenden.
Der Reifegrad des Mitarbeiters bestimmt, welcher Führungsstil (von autoritär bis delegierend) in einer konkreten Situation am effektivsten ist, wobei mit steigender Reife der aufgabenorientierte Führungsbedarf abnimmt.
Kritisiert wird vor allem die mangelnde theoretische Fundierung sowie die Tatsache, dass empirische Untersuchungen oft keine eindeutige Validierung der Hypothesen liefern.
Es dient als zentrale Grundlage, um individuelle Motive, Bedürfnisse und den Reifegrad des Mitarbeiters zu ermitteln und so die Basis für eine zielgerichtete Auswahl des Führungsverhaltens zu schaffen.
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