Bachelorarbeit, 2010
42 Seiten, Note: Sehr gut
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Forschungsmethode
2 Grundlagen und Begriffsdefinitionen
2.1 Theorie, Technologie, Technik
2.2 Zusammenhang Theorie, Technologie und Technik
2.3 Technologielebenszyklus
2.4 S-Kurven Modell von McKinsey
2.5 Technologieprognose
2.6 Technologieprognose im Innovationsmanagement
3 Implikation der Technologieprognose auf das Innovationsmanagement
3.1 Auswirkungen auf den Innovationsprozess
3.1.1 Gestaltung der Phasen des Innovationsprozesses
3.1.2 Kreativmethode TRIZ und WOIS
3.2 Technologieportfolios
4 Innovationsstrategien
4.1 Eigenerstellung- oder Akquisitionsstrategie (Make or Buy)
4.2 Timingstrategie, Pionier- versus Folgerstrategie
4.2.1 Angebotsseitige Vorteile der Pionierstrategie
4.2.2 Nachfrageseitige Vorteile der Pionierstrategie
4.2.3 Vorteile der Folgerstrategie
4.2.4 Empirische Erkenntnisse der Pionierforschung
4.3 Eingliederung der Innovationsstrategien in das S-Kurven Modell
5 Produkt-, markt- und wettbewerbsorientierte Positionierungsstrategien
5.1 Positionierung durch die Marktfeldstrategie
5.2 Wettbewerbsstrategie nach Porter
5.3 Produktportfolio
6 Technologieorientierte Strategie- und Prozessgestaltung
7 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, auf Basis der Technologiepositionsbestimmung Handlungsempfehlungen für die Strategie- und Prozessgestaltung in technologieorientierten Unternehmen abzuleiten, um so die Innovationsgeschwindigkeit und Marktfähigkeit zu erhöhen.
3.1.1 Gestaltung der Phasen des Innovationsprozesses
Die Integration der Markt- und Technologiesicht vollzieht sich über den gesamten Innovationsprozess bzw. bringt unter anderem auch den Anstoß des Prozesses mit sich.
Die Zeit, die von der erstmaligen Idee bis zur Markteinführung verstreicht, bezeichnet man als Time to Market (TtM). Die TtM deckt demnach den gesamten Innovationsprozess ab. Dieser Prozess verläuft idealtypisch in drei Phasen ab. In der ersten Phase werden angebots- und nachfrageinduzierte Ideen generiert und bewertet. In der zweiten Phase wird aufbauend die Konkretisierung der Idee vorgenommen. In der dritten Phase wird die Idee umgesetzt. Die Phase umfasst den Produktentwicklungsprozess sowie die Produkteinführung.
Ideengenerierungsphase: Als Resultat dieser Phase ergeben sich zum einen markt- bzw. kundeninduzierte Innovationsimpulse. Impulse liegen in Form einer neuen Technologie vor, deren wirtschaftliche Anwendbarkeit meist noch nicht absehbar ist. Offensichtlich kann in dieser Phase noch kein bzw. lediglich ein sehr vager Abgleich zwischen Markt- und Technologiesicht, geschweige denn eine Integration erfolgen. Technologische Impulse stehen demnach meist in loser Beziehung zu den marktorientierten Impulsen.
Ideenkonkretisierungsphase: In dieser Phase werden bereits wesentliche Elemente der Markt- und Technologiesicht abgeglichen und diese zunehmend integriert. Die Ergebnisse dieser Phase sind bereits konkrete Innovationspläne. Für die Verbindung beider Perspektiven sind Grundsatzüberlegungen notwendig. Zum einen muss analysiert werden, mit welcher Technologie sich vom Markt induzierte Innovationsimpulse grundsätzlich realisieren lassen. Zum anderen sind die angebotsinduzierten Impulse marktlichen Anwendungsfeldern zuzuordnen.
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung der Markterschließung durch Innovationen und definiert die Zielsetzung sowie die Forschungsmethode der Arbeit.
2 Grundlagen und Begriffsdefinitionen: Erläutert die theoretischen Konzepte wie Technologielebenszyklus, S-Kurven-Modell und Technologieprognose.
3 Implikation der Technologieprognose auf das Innovationsmanagement: Analysiert die Auswirkungen der Prognoseergebnisse auf den Innovationsprozess und die Anwendung von Technologieportfolios.
4 Innovationsstrategien: Untersucht Strategien zur Eigenerstellung vs. Akquisition sowie Pionier- und Folgerstrategien im Kontext des S-Kurven-Modells.
5 Produkt-, markt- und wettbewerbsorientierte Positionierungsstrategien: Behandelt Marktfeldstrategien, Wettbewerbsstrategien nach Porter und die Nutzung von Produktportfolios.
6 Technologieorientierte Strategie- und Prozessgestaltung: Leitet aus den vorangegangenen Kapiteln ein zusammenfassendes Vorgehensmodell für technologieorientierte Innovationsprozesse ab.
7 Fazit: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Bedeutung der Technologieprognose für den Unternehmenserfolg.
Technologieprognose, Innovationsmanagement, Innovationsstrategie, Technologielebenszyklus, Produktentwicklung, S-Kurven-Modell, Marktattraktivität, Time to Market, Wettbewerbsvorteil, Pionierstrategie, Technologieportfolio, TRIZ, WOIS, Marktfeldstrategie, Produktpositionierung
Die Arbeit untersucht, wie Technologieprognosen effektiv genutzt werden können, um Innovationsstrategien und -prozesse in technologieorientierten Unternehmen gezielt zu gestalten und so Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Zentrale Themen sind der Technologielebenszyklus, die strategische Planung von Innovationsprojekten, die Positionierung am Markt und die Wahl zwischen verschiedenen Innovationsstrategien.
Das Ziel ist die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Strategie- und Prozessgestaltung basierend auf einer fundierten Technologiepositionsbestimmung.
Die Arbeit basiert primär auf einer umfassenden Literaturrecherche, ergänzt durch vom Autor eigens entwickelte Textpassagen und Modelle.
Der Hauptteil widmet sich der Implikation von Prognosen auf den Innovationsprozess, der Anwendung von Portfolioanalysen und der detaillierten Betrachtung von Innovations- und Wettbewerbsstrategien.
Die wichtigsten Begriffe sind Technologieprognose, Innovationsmanagement, S-Kurven-Modell, Wettbewerbsvorteil, Time to Market und verschiedene Portfolio- sowie Strategieansätze.
Diese Methoden unterstützen den Erfinder bei der Integration neuer Technologien in Produkte, indem sie widerspruchsbasiertes Problemlösen ermöglichen und technologische Evolutionssprünge planbar machen.
Die Wahl der Timingstrategie beeinflusst maßgeblich das Risiko und den Markterfolg; Pioniere setzen Standards, während Folger von Pionierfehlern lernen und Effizienzsteigerungen nutzen können.
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