Diplomarbeit, 2010
99 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Hinführung zur Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Gang der Untersuchung
2 KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN UND DEFINITIONEN
2.1 Integrierte Erfolgs-, Bilanz- und Finanzplanung
2.1.1 Planungsgrundlagen
2.1.2 Aufbau und Ablauf
2.1.3 Ziele und Einsatzmöglichkeiten
2.2 Liquidität als zentraler Maßstab der Unternehmensplanung
2.2.1 Definition Liquidität und Cashflow
2.2.2 Ermittlung und Zusammensetzung des Cashflows
2.3 Forderungsmanagement
2.3.1 Definition Forderungen
2.3.2 Management von Forderungen
3 PLANUNGSSCHRITTE INNERHALB INTEGRIERTER ERFOLGS-, BILANZ- UND FINANZPLANUNGEN
3.1 Erfolgsplanung
3.1.1 Absatz- und Umsatzplanung
3.1.2 Kostenplanung
3.2 Vermögens- und Kapitalplanung
3.2.1 Planung des Anlagevermögens (Investitions- und Abschreibungsplanung)
3.2.2 Planung des Netto-Umlaufvermögen
3.2.2.1 Forderungsplanung
3.2.2.2 Bestandsplanung
3.2.2.3 Planung der Verbindlichkeiten
3.2.3 Planung weiterer Vermögens- und Kapitalpositionen
3.3 Finanzplanung
3.3.1 Cashflow aus operativer Tätigkeit
3.3.1.1 Cashflow aus Ergebnis
3.3.1.2 Cashflow aus Veränderung des Netto-Umlaufvermögens
3.3.2 Free Cashflow
3.3.3 Total Cashflow
3.4 Integrationsinterdependenzen
4 AUSGEWÄHLTE ASPEKTE DES FORDERUNGSMANAGEMENTS IM RAHMEN INTEGRIERTER UNTERNEHMENSPLANUNGEN
4.1 Forderungserfassung, -planung und -forecasting
4.1.1 Gruppierung von Forderungen
4.1.2 Planung von Forderungsbeständen
4.1.3 Forecasting von Forderungsbeständen
4.2 Forderungsabwertungen und -ausfälle
4.2.1 Planung von Forderungsabwertungen und -ausfällen
4.2.2 Risikoabsicherung durch Kreditversicherungen
4.3 Fremdwährungsforderungen
4.3.1 Planung von Fremdwährungsforderungen
4.3.2 Absicherung von Wechselkursrisiken
4.4 Forderungsanalyse und -bestandsoptimierung
4.4.1 Kennzahlen
4.4.2 Mahnwesen
4.4.3 Factoring
4.4.4 Zahlungsanreizsysteme
5 FAZIT
5.1 Zusammenfassung
5.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Integration von Forderungsmanagementprozessen in die Unternehmensplanung, um Liquidität zu sichern und exaktere Prognosen für die zukünftige Finanzsituation eines Unternehmens zu ermöglichen.
4.1.1 Gruppierung von Forderungen
Zur Umsetzung eines effizienten Forderungsmanagements bedarf es einer unternehmensspezifischen Untergliederung der Forderungsbestände. Die Gruppierung von Forderungen dient in erster Linie einem zielgerichteten Forderungscontrolling. Andererseits verlangen gesetzliche Bestimmungen, Forderungen nach gewissen Kriterien getrennt im Jahresabschluss auszuweisen. Die folgenden Gruppierungskriterien zur Erfassung von Forderungen können im Zuge des Forderungsmanagements bzw. -controllings je nach Unternehmensart und -größe angewendet werden:
• Unterscheidung der Forderung hinsichtlich des zugrunde liegenden Geschäfts, wobei zwischen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen aus Desinvestitionen und sonstigen Forderungen zu differenzieren ist.
• Forderungsgruppierung durch Definition von Kundengruppen, wobei eine Segmentierung anhand der Höhe oder Anzahl an Forderungen vorgenommen wird. Dies kann anhand einer ABC-Analyse erfolgen, bei der sämtliche Kunden hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Unternehmen in drei Kategorien eingeteilt werden.
• Unterteilung der Kundenforderungen nach organisatorischen Gesichtspunkten wie beispielsweise Vertriebseinheiten, Geschäftsfeldern oder geographischen Merkmalen.
• Forderungen in Berichts- und Fremdwährung: Bei international aufgestellten Unternehmen ist ein getrennter Ausweis von Berichts- und Fremdwährungsforderungen vorzunehmen.
1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung der Liquiditätssicherung in Krisenzeiten und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN UND DEFINITIONEN: Erläutert die theoretischen Grundlagen integrierter Planungsrechnungen sowie die zentralen Begriffe Liquidität, Cashflow und Forderungsmanagement.
3 PLANUNGSSCHRITTE INNERHALB INTEGRIERTER ERFOLGS-, BILANZ- UND FINANZPLANUNGEN: Beschreibt detailliert die schrittweise Durchführung der Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplanung sowie deren Interdependenzen.
4 AUSGEWÄHLTE ASPEKTE DES FORDERUNGSMANAGEMENTS IM RAHMEN INTEGRIERTER UNTERNEHMENSPLANUNGEN: Vertieft die Methoden zur Forderungsplanung, zum Forecasting, zur Absicherung von Ausfall- und Währungsrisiken sowie zur Bestandsoptimierung.
5 FAZIT: Führt die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung ganzheitlicher Konzepte zur Optimierung des Netto-Umlaufvermögens.
Forderungsmanagement, Integrierte Finanzplanung, Liquidität, Cashflow, Forderungsplanung, Forderungsanalyse, Debitorenmanagement, Bestandsoptimierung, Kreditversicherung, Factoring, Umsatzplanung, Forecasting, Zahlungsziel, Forderungsausfall, Fremdwährungsforderungen
Die Arbeit behandelt die systematische Integration des Forderungsmanagements in die integrierte Unternehmensplanung (Erfolgs-, Bilanz- und Finanzplanung).
Zu den Kernbereichen gehören die Planung und das Forecasting von Forderungsbeständen, die Analyse von Zahlungsanreizsystemen, Factoring, Forderungsabwertungen sowie die Absicherung gegen Währungsrisiken.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch ein nachhaltiges Forderungsmanagement positive Ergebnis-, Bilanz- und Cash-Effekte generiert und in der integrierten Planungsrechnung abgebildet werden können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung der Planungssystematik, die durch praxisnahe Fallbeispiele eines Modellunternehmens (Enterprise GmbH) und Modellrechnungen illustriert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Planungsschritte der integrierten Finanzplanung sowie in spezifische Aspekte des Forderungsmanagements, wie Erfassung, Planungsmethoden und Optimierungsinstrumente.
Wesentliche Begriffe sind Forderungsmanagement, integrierte Finanzplanung, Liquiditätssicherung, DSO (Days Sales Outstanding), Forecasting und Factoring.
Im Gegensatz zu Verfahren, die auf Wahrscheinlichkeitsverteilungen für Forderungsrückflüsse basieren, prognostiziert die "extinguishing method" direkt die Forderungsendbestände auf Basis vergangener Umsätze und einer unterstellten Plan-DSO.
Die Arbeit betont, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Liquidität zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird und gleichzeitig die Zahlungsmoral von Kunden sinkt, was ein proaktives Debitorenmanagement zur Liquiditätsfreisetzung notwendig macht.
Die Forderungsplanung muss zwingend auf Bruttowerten (inklusive Umsatzsteuer) basieren, da diese den tatsächlichen Zahlungsfluss bestimmt.
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