Forschungsarbeit, 2003
56 Seiten, Note: nicht erteilt
1. Fragestellung
1.1 Entwicklung und Begründung der Fragestellung
1.1.1 Fragestellung
1.1.2 Begriffsbestimmungen
1.1.3 Überlegungen zur Entwicklung der Fragestellung
1.2 Begründung der pädagogischen Relevanz der Fragestellung
1.3 Bezug zur Literatur und bereits vorhandenem Wissen
2. Methodenauswahl
3. Theoretisches Modell und Variablenmatrix
3.1 Theoretisches Modell (UV-AV)
3.2 Variablenmatrix
4. Allgemeine Gesichtspunkte zur Konstruktion des Fragebogens und zur Formulierung der Fragen
4.1 Stichprobe / Auswahlverfahren
5. Fragebogen
6. Einzelfragenbezogene Auswertung
7. Rückbezug auf die Fragestellung
8. Globale Schlussfolgerungen der Gesamtuntersuchung
9. Bibliographie
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konsumverhalten Jugendlicher im Alter von 15 bis 17 Jahren im Raum Dresden in Bezug auf Horrorfilme. Das primäre Ziel ist es, das Ausmaß, die Art des Zugangs, die Motive sowie den situativen Kontext des Horrorfilmkonsums empirisch zu erfassen und wissenschaftlich einzuordnen.
1.1.2 Begriffsbestimmungen
In Bezug auf die Fragestellung sind einige Begriffsbestimmungen, bzw. Definitionen, voranzustellen: Der Begriff „Horrorfilm“ wird in drei Kategorien unterteilt: Teeniefilme, Zombiefilme und Psychofilme.
„Teeniefilme“ zeichnen sich dadurch aus, dass sie meist an Schulen und/oder Universitäten spielen und die Schauspieler auch Schüler oder Studenten darstellen, z.B. „Düstere Legenden“, „Scream“, „The Hole“.
In „Zombiefilmen“ handelt es sich meist um eine düstere und übernatürliche Mythenwelt, die von phantastisch-mythischen Figuren, verrückten Persönlichkeiten oder ganzen Legenden beherrscht wird. Dazu zählen Vampire, Werwölfe, lebende Mumien, Monster etc., z.B. „Braindead“, „Friedhof der Kuscheltiere“, „Tanz der Teufel“. Die Handlungsstränge sind den Gewaltszenen meist untergeordnet. Im Vordergrund stehen Bilder, die die Gewalt deutlich veranschaulichen durch spritzendes Blut, offene Gehirne,...
In „Psychofilmen“ sind die Protagonisten meist Psychopathen, Verrückte oder Perverse, die wahllos morden oder tyrannisieren. Anders als bei Zombiefilmen wird der Zuschauer durch psychische Gewalt gefesselt, hervorgerufen durch Mittel wie eine effektverstärkende Geräuschkulisse, die Art der Kameraführung, durch extra verzögerte Spannungsmomente und durch Einbindung des Phantasiespielraums des Zuschauers, indem gewisse Szenen nicht verdeutlicht werden, z.B. „Psycho“, „Es“, „The Others“.
1. Fragestellung: Das Kapitel erläutert die Motivation der Autoren und definiert die zentrale Forschungsfrage zum Horrorfilmkonsum bei Jugendlichen.
2. Methodenauswahl: Hier wird die Entscheidung für eine mündliche Befragung via Fragebogen begründet, um eine standardisierte Datenerhebung durchzuführen.
3. Theoretisches Modell und Variablenmatrix: Es werden die abhängigen und unabhängigen Variablen sowie deren theoretische Zusammenhänge in einer Matrix dargestellt.
4. Allgemeine Gesichtspunkte zur Konstruktion des Fragebogens und zur Formulierung der Fragen: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen bei der Gestaltung der Fragen und die Auswahl der Stichprobe.
5. Fragebogen: Hier ist das verwendete Erhebungsinstrument im Wortlaut dokumentiert.
6. Einzelfragenbezogene Auswertung: Die erhobenen Daten werden grafisch aufbereitet und nach den gestellten Fragen analysiert.
7. Rückbezug auf die Fragestellung: Die Autoren reflektieren die methodische Durchführung und diskutieren, inwieweit die gewählten Instrumente den Anforderungen der Untersuchung entsprachen.
8. Globale Schlussfolgerungen der Gesamtuntersuchung: Zusammenfassende Ergebnisse und eine Einordnung der Erkenntnisse vor dem Hintergrund der medienpädagogischen Diskussion.
9. Bibliographie: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur.
Horrorfilm, Medienpädagogik, Jugendlicher, Filmkonsum, Medienrezeption, Empirische Forschung, Fragebogenmethode, Teeniefilm, Zombiefilm, Psychofilm, Sozialforschung, Mediennutzung, Angstverhalten, Bildungsabschluss.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Horrorfilmkonsum bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren im Raum Dresden und beleuchtet deren Sehgewohnheiten und Motive.
Zentrale Themen sind die Art der konsumierten Filme, die bevorzugten Medienzugänge, die Gründe für den Konsum sowie der Einfluss sozialer Faktoren.
Das Ziel ist es, das Ausmaß und die Begleitumstände des Horrorfilmkonsums zu erforschen und zu untersuchen, ob vorläufige Annahmen über dieses Verhalten empirisch begründet werden können.
Die Studie basiert auf einer quantitativen empirischen Erhebung, bei der insgesamt 40 Jugendliche (20 weiblich, 20 männlich) mittels eines standardisierten Fragebogens befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Modellbildung, die methodische Konstruktion des Fragebogens sowie die detaillierte Auswertung der einzelnen Fragen anhand von Grafiken und Statistiken.
Die wesentlichen Begriffe sind Horrorfilm, Medienpädagogik, Jugendlicher, Filmkonsum, Medienrezeption, Empirische Forschung und Fragebogenmethode.
Die Auswertung zeigt, dass Mädchen eine deutliche Tendenz zu Teeniefilmen aufweisen, während Jungen ihre Vorlieben gleichmäßiger auf Zombie- und Psychofilme verteilen.
Das Rezipieren in Gruppen ist weit verbreitet, da es Jugendlichen ermöglicht, Ängste zu überspielen und ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu erleben.
Die meisten Jugendlichen nutzen die Videothek als Hauptquelle für Horrorfilme, während die Bibliothek aufgrund einer begrenzten Auswahl und geringerer Attraktivität weniger genutzt wird.
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