Bachelorarbeit, 2009
75 Seiten, Note: 1,7
Die Bachelor-Thesis „Investitionsstandort Ungarn aus Sicht deutscher Investoren“ analysiert die Attraktivität Ungarns als Investitionsstandort für die deutsche Automobil- und Elektroindustrie. Die Arbeit untersucht die relevanten Einflussfaktoren aus der Perspektive deutscher Investoren, die sich für eine Expansion nach Ungarn oder die Tschechische Republik entscheiden.
Das erste Kapitel der Arbeit befasst sich mit der Problemstellung und Zielsetzung der Untersuchung. Es wird die Relevanz des Themas und die Forschungsfrage der Arbeit dargelegt. Kapitel 2 liefert eine theoretische Grundlage für das Verständnis von Direktinvestitionen. Es werden verschiedene Definitionen, Formen und Motive von Direktinvestitionen sowie das eklektische Paradigma als Erklärungsansatz vorgestellt. Kapitel 3 beleuchtet die Attraktivität Ungarns als Investitionsstandort im Vergleich zur Tschechischen Republik. Dabei werden die jeweiligen Standortvorteile der beiden Länder untersucht und in Bezug auf die deutsche Automobil- und Elektroindustrie analysiert. Die Analyse konzentriert sich auf die Faktoren Humankapital, Infrastruktur, Fiskalpolitik, Clusterbildung, Marktentwicklung sowie die Attraktivität des Marktes für deutsche Investoren. Kapitel 4 diskutiert die Ergebnisse der Untersuchung und leitet Schlussfolgerungen für zukünftige Investitionsentscheidungen ab.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Themen Direktinvestitionen, Investitionsstandort, Automobilindustrie, Elektroindustrie, Ungarn, Tschechische Republik, Standortvorteile, eklektisches Paradigma, deutsche Investoren und die relevanten Einflussfaktoren wie Humankapital, Infrastruktur und Fiskalpolitik.
Ungarn war zunächst Reformvorreiter, verlor jedoch ab etwa 1999 an Boden gegenüber der Tschechischen Republik, die eine Spitzenposition bei deutschen Direktinvestitionen einnahm. Die Arbeit untersucht diesen Attraktivitätsverlust anhand des eklektischen Paradigmas von Dunning.
Es ist eine Theorie zur Erklärung von Direktinvestitionen, die unternehmens-, standort- und transaktionstheoretische Aspekte verknüpft, um das „Warum“, „Wo“ und „Wie“ von Auslandsaktivitäten zu erläutern.
Die Analyse konzentriert sich speziell auf die deutsche Automobil- und Elektroindustrie im Vergleich zwischen Ungarn und der Tschechischen Republik.
Es werden Faktoren wie Humankapital, infrastrukturelle Rahmenbedingungen, Fiskalpolitik, industrielle Clusterbildung sowie Marktcharakteristika untersucht.
Die Arbeit differenziert zwischen beschaffungsorientierten (resource-seeking), absatzorientierten (market-seeking), effizienzorientierten (efficiency-seeking) und strategischen Motiven.
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