Masterarbeit, 2010
67 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 NPO und IT - nicht immer eine Liebesbeziehung
1.2 Entwicklung der Informationstechnologie
1.3 WfbMs – Außenseiter in der NPO Gemeinde
1.4 Auf dem Weg zur Partnerschaft
2 Untersuchungsschwerpunkte und Design der Arbeit
2.1 Fokus und Themeneingrenzung
2.1.1 Untersuchungsumfeld
2.1.2 Untersuchungsschwerpunkte
2.1.2.1 IT-Alignment in WfbM
2.1.2.2 IT-Staffing in WfbM
2.2 Datenerhebung
2.2.1 Datenquellen
2.2.2 Erhebungsmethode
2.2.3 Teilnehmerauswahl
2.2.4 Erhebungszeitraum
2.2.5 Gestaltung des Fragebogens
2.2.6 Rücklauf
2.2.6.1 Repräsentativität der Befragung
3 Auswertung
3.1 Struktur der untersuchten Einrichtungen
3.1.1 Alter und Standorte der Einrichtungen
3.1.2 Rechtsform und Träger
3.1.3 Unternehmensgröße
3.1.3.1 Zahl der Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung
3.1.3.2 Umsatz
3.1.4 Infrastruktur
3.2 IT-Alignment
3.2.1 IT-Infrastruktur
3.2.1.1 Arbeitsplatzarchitektur
3.2.1.2 Betriebssysteme
3.2.2 IT-Nutzung
3.2.2.1 Betriebswirtschaft und Buchhaltung
3.2.2.2 Planung und Steuerung
3.2.2.3 Interne und externe Kommunikation
3.2.2.4 Unternehmensdarstellung im Web
3.2.3 IT-Services und Outsourcing
3.2.4 IT-Kosten und Finanzierung
3.2.4.1 IT-Wartung und Modernisierung
3.2.4.2 IT-Refinanzierung
3.3 IT-Staffing
3.3.1 Einbindung der IT in die Organisationsstruktur
3.3.2 Stellenanteile und Personalkosten
3.3.3 Personalqualifikation
4 Zusammenfassung
4.1 Status quo
4.2 Ausblick auf die weitere Entwicklungen
4.2.1 Neue Kommunikationswege und Darstellung im Web
4.2.2 Refinanzierung der IT-Kosten
4.2.3 Personalstruktur und Qualifizierung
4.3 Weiterführende Fragestellungen
5 Schlussbemerkung
Diese Masterarbeit untersucht den aktuellen Stand der Informationstechnologie (IT), deren Einsatztiefe sowie die IT-Ausstattung in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Deutschland. Ziel ist es, durch die Erhebung empirischer Grundlagendaten die Bedeutung der IT für die Wertschöpfung in diesen Einrichtungen aufzuzeigen und Strategien zur IT-Integration und Finanzierung im Kontext der sozialen Arbeit zu analysieren.
1.2 Entwicklung der Informationstechnologie
In einer sehr gerafften Chronologie lässt sich die Entwicklung der IT wie folgt skizzieren:
1950-1960 Mechanisierung der IT: Lochkarten und Tabelliermaschinen zu deren Auswertung
1960-1970 Zentralisierung der IT: Erste elektronische Computer, die meist den zentralen Buchhaltungen vorbehalten waren und nur in großen Konzernen zum Einsatz kamen.
1970-1980 Rechenzentren: Auch andere Unternehmensbereiche erkennen die Einsatzmöglichkeiten, es entstehen Multiusersysteme und Rechenzentren. Während bisher Software auf den Bereich Buchhaltung und Controlling beschränkt war, entstehen jetzt erste Systeme im planerischen Bereich.
1975-1985 Minicomputer: Die Abhängigkeit von Rechenzentren sinkt. Die Systeme werden innerhalb kurzer Entwicklungszyklen mobiler, effektiver und preiswerter. Die Einsatzmöglichkeiten vervielfachen sich.
1985-1995 PC: Verbreitung von PC-Systemen. Eine Vielzahl von Hardwarelieferanten überflutet den Markt. Das betriebsinterne Informationsmanagement ist zum Teil chaotisch, weil Vernetzungs- und Koordinationsressourcen in Form von Netzwerken und IT-Abteilungen fehlen.
1995-2000 Client-Server: Einführung von zentralen Datenbanken und Client-Server Systemen um die Daten- und Informationsströme zu bändigen.
1995-2000 Internet: Neue Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten entstehen. Standardisierungen erleichtern den Einstieg. Neue Märkte entstehen.
seit 2002 Verteilte Systeme: Die Verfügbarkeit von Serviceleistungen und Netzkapazitäten ändern die Strukturen erneut.
Heute, 2010, beherrschen virtuelle Netzwerkarchitekturen und ein schier unüberschaubarer Markt an Hard- und Softwarelösungen das Geschehen. Die Zyklen für IT Produkte werden immer kürzer. "Wir haben Kunden, die alle zwei Jahre ihre Desktop-PCs austauschen. Das sind die innovativen Unternehmen. Das andere Ende der Fahnenstange ist bei 7 Jahren erreicht – die Mehrheit liegt dazwischen, also bei etwa 3 bis 4 Jahren.", sagt Klaus Tschanerl ein Technologieberater bei Microsoft. (Geiger 2008, S.1)
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der IT, ihre zunehmende Bedeutung für NPOs und definiert die Rolle der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in diesem Sektor.
2 Untersuchungsschwerpunkte und Design der Arbeit: Hier werden das methodische Vorgehen der empirischen Erhebung sowie die Kernfragen zu IT-Alignment und IT-Staffing in WfbMs dargelegt.
3 Auswertung: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Struktur der Einrichtungen, den Stand der IT-Infrastruktur, die IT-Nutzung, Outsourcing-Praktiken sowie Aspekte der IT-Kosten und Personalausstattung.
4 Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Datenerhebung werden zusammengefasst und mit einem Ausblick auf zukünftige Anforderungen an WfbM-Organisationen und Personal ergänzt.
5 Schlussbemerkung: Der Autor reflektiert das Forschungsvorhaben und spricht den Unterstützern seiner Arbeit seinen Dank aus.
Werkstätten für behinderte Menschen, WfbM, Informationstechnologie, IT-Alignment, IT-Staffing, Sozialmanagement, NPO, Nonprofit Organisationen, IT-Infrastruktur, Outsourcing, Leistungsentgelte, IT-Finanzierung, E-Learning, Web 2.0, Sozialwirtschaft.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Rolle und dem Stand der Informationstechnologie in deutschen Werkstätten für behinderte Menschen.
Die Untersuchung konzentriert sich primär auf die beiden Bereiche IT-Alignment (die Ausrichtung von IT und Organisation) sowie IT-Staffing (die personelle Ausstattung und Organisation des IT-Bereichs).
Das Hauptziel ist die Erhebung von bisher fehlenden Grundlagendaten zur IT-Ausstattung und Anwendungstiefe in WfbMs, um eine Basis für strategische Entscheidungen in diesen Einrichtungen zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer schriftlichen Vollerhebung unter allen Hauptwerkstätten in Deutschland mittels Fragebögen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Einrichtungsstrukturen, eine Bestandsaufnahme der IT-Infrastruktur und -Nutzung sowie eine Untersuchung von IT-Outsourcing, Kostenstrukturen und Personalqualifikationen.
WfbM, IT-Alignment, IT-Staffing, Sozialmanagement, IT-Infrastruktur und Leistungsentgelte sind die wesentlichen Begriffe.
Ein wesentliches Ergebnis ist, dass die IT-Kosten bei über der Hälfte der Einrichtungen nicht fest in den Leistungsvereinbarungen mit Trägern verankert sind, was häufig zu einer Querfinanzierung aus anderen Bereichen führt.
Obwohl WfbMs fast flächendeckend Homepages betreiben, wird das Potenzial von Web 2.0-Interaktionsformen bisher nur von einem kleinen Teil der Einrichtungen aktiv genutzt.
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