Masterarbeit, 2022
170 Seiten, Note: 1 (mit ausgezeichnetem Erfolg)
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfragen
1.3 Methode
1.4 Aufbau der Arbeit
2 State of The Art
2.2 Aktueller Stand der Literatur zum gewählten Thema
2.3 Zusammenhang
3 Durchführung der Untersuchung bzw. Analyse
3.1 Forschungsdesign
3.2 Datenerhebungsmethode
3.3 Art der Durchführung und verwendete Skalen
4 Ergebnisse
4.1 Forschungsfrage 1
4.1.1 Hypothese 1
4.1.2 Hypothese 2
4.1.3 Hypothese 3
4.2 Forschungsfrage 2
4.1.1 Hypothese 1
4.1.2 Hypothese 2
4.1.3 Hypothese 3
4.3 Forschungsfrage 3
4.1.1 Hypothese 1
4.1.2 Hypothese 2
5 Zusammenfassung der Ergebnisse
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Kommunikationsprobleme an Schnittstellen in komplexen Bau- und Anlagenbauprojekten, insbesondere bei Kälteanlagen in der Pharmaindustrie, und analysiert, inwieweit agile Managementmethoden und strukturierte Projektplattformen zur Projekterfolgsverbesserung beitragen können.
Praxisbeispiel eins von zwei:
An einem Produktionsstandort werden mehrere vorhandene wie auch neue Büro-, Forschungs-, Labor- und Produktionsgebäude durch ein Werksnetz mit mehreren dezentralen Kältemaschinen versorgt.
Die sehr unterschiedlichen Gebäude wurden durch verschiedene Projektteams umgesetzt. Obwohl es während der Umsetzung der Projekte mehrere übergreifende Besprechungen gab, konnte eine dezentral aufgestellt Kältemaschine nicht auf sich ändernde Differenzdruckbedingungen im Werksnetz geregelt werden. So kam es dazu, dass die stärkste Kältemaschine im Netz nicht mit dem erforderlichen Differenzdruck des kurz nach Inbetriebnahme weiter ergänzten Werksnetzes betrieben werden konnte.
Die Folge war nicht nur eine Umprogrammierung der Software des Funktionsfensters der dezentralen Kältemaschine, sondern auch ein umfangreicher hydraulischen Umbau, der aufwändig im gesamten Werk zeitlich abgestimmt werden musste, um Redundanzen (n+1) für den Fall eines Ausfalls einer weiteren Kältemaschinen-Einheit sicherzustellen (reales Beispiel, 01/2022, Wien).
Das Beispiel zeigt, dass eine nachweisliche Kommunikation übergeordneter Vorgaben (Typicals, Standards, URS, Schnittstellenvereinbarungen) zur Umsetzung bei sensiblen Funktions-Einheiten wie Kältemaschinen, wie auch Erweiterungen von Werksnetzen (Bestandsanlage – Neuanlage, Differenzdruck, usw.) erforderlich ist. Die voneinander oft unabhängige Vergabestruktur solcher Projekte durch separate Projektgruppen mit ihren Verträgen und Werkverträgen erfordert besondere Beachtung bei komplexen Gegebenheiten.
1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Komplexität im Anlagenbau, die Problematik von Schnittstellen an Produktionsstandorten und führt die Forschungsfragen ein.
2 State of The Art: Analysiert den aktuellen Stand der Literatur, behandelt Projektmanagement-Methoden, Schnittstellenarten, Konfigurationsmanagement sowie verschiedene Vertragsmodelle.
3 Durchführung der Untersuchung bzw. Analyse: Erläutert das Forschungsdesign und die methodische Vorgehensweise der durchgeführten Expertenbefragung mittels Online-Fragebögen.
4 Ergebnisse: Präsentiert und interpretiert die aus 124 Fragebögen gewonnenen Daten zu den Forschungsfragen und Hypothesen.
5 Zusammenfassung der Ergebnisse: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und bietet einen Überblick über die Hypothesenbewertungen sowie abgeleitete Empfehlungen.
Projektmanagement, Anlagenbau, Schnittstellenmanagement, Kälteanlagen, Agiles Projektmanagement, BIM, Vertragskonstellationen, Pharmaindustrie, Kommunikation, Dokumentationsstandards, Risikomanagement, Prozessoptimierung, Expertenbefragung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den komplexen Schnittstellen in der Bau- und Anlagenbau-Branche, speziell bei Infrastrukturprojekten für Kälteanlagen und Produktionsgebäude in der Pharmaindustrie.
Zentrale Felder sind Schnittstellenabwicklung, Anlagenkomplexität, moderne Kommunikationswege, Vertragskonstellationen wie Allianzen sowie der Einsatz agiler Projektmanagement-Methoden.
Das Ziel ist es zu untersuchen, wie Projektleiter Erfahrungen mit agilen Methoden sammeln, welche Methoden aktiv angewandt werden und wie Lastenhefte sowie Standards bei der Schnittstellenbewältigung unterstützen oder wo ihre Grenzen liegen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche (State of the Art) sowie einer quantitativen Expertenbefragung mittels Online-Fragebögen mit 124 verwertbaren Datensätzen.
Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen, die Durchführung der Untersuchung sowie eine detaillierte Ergebnisauswertung mittels statistischer Methoden und Grafiken präsentiert.
Schlüsselwörter sind Projektmanagement, Kälteanlagentechnik, Schnittstellenmanagement, BIM, Vertragsmodelle und industrielle Prozessanlagen.
Kälteanlagen weisen durch ihre komplexen technischen Anforderungen, die Vernetzung in Werksnetzen und die hohe Sensibilität für Störungen ein hohes Konfliktpotential und kritische Abhängigkeiten auf.
BIM wird primär zur Kollisionsprüfung und Schnittstellenkoordination eingesetzt; die Umfrage zeigt jedoch auch Potenzial für die Betriebsführung und eine notwendige Klärung der Anwendungstiefe zu Projektbeginn.
Die „No blame“-Kultur ist in kooperativen Projekt-Allianzen ein Schlüsselelement, um bei unvorhergesehenen Herausforderungen schneller und gemeinschaftlich Lösungen zu finden, statt Schuldige zu suchen.
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