Bachelorarbeit, 2007
34 Seiten, Note: 5
1. Einleitung
2. Investitionsrechnung
2.1. Definition und Einordnung der Investitionsrechnung
2.2. Verfahren der Investitionsrechnung
3. Statische Investitionsrechnungsverfahren
3.1. Kostenvergleichsrechnung
3.2. Gewinnvergleichsrechung
3.3. Renditenvergleichsrechung
3.4. Amortisationsvergleichsrechung
3.5. Vergleich der statischen Investitionsrechnungsverfahren
4. Dynamische Investitionsrechnungsverfahren
4.1. Kapitalwertmethode
4.2. Annuitätenmethode
4.3. Interne Zinsfussmethode
4.4. Vergleich der dynamischen Investitionsrechnungsverfahren
5. Investitionsrechnungsverfahren bei Unsicherheit
5.1. Korrekturverfahren
5.2. Sensitivitätsanalyse
5.3. Risikoanalyse
5.4. Capital Asset Pricing Model (CAPM)
5.5. Vergleich der Investitionsrechnungsverfahren bei Unsicherheit
6. Schlusswort
Die Arbeit untersucht verschiedene Investitionsrechnungsverfahren, um deren Eignung und Vor- bzw. Nachteile in unterschiedlichen Unternehmenssituationen zu vergleichen. Das Ziel besteht darin, Investitionsentscheidungen auf eine rationale Basis zu stellen, indem Zusammenhänge und Unterschiede zwischen statischen und dynamischen Methoden aufgezeigt sowie der Umgang mit Unsicherheit analysiert wird.
3.1. Kostenvergleichsrechnung
Die Kostenvergleichsrechnung ist das einfachste Verfahren der statischen Investitionsrechnung14. Sie dient dazu, Investitionsprojekte anhand ihrer verursachten Kosten zu vergleichen. Dabei wird die Investition mit den kleinsten Kosten bevorzugt. Erzielte Erlöse werden nicht beachtet.
Bei den Kosten ist zwischen den Kapitalkosten und den Betriebskosten zu unterscheiden. Die Kapitalkosten können weiter in kalkulatorische Abschreibungen und kalkulatorische Zinsen unterteilt werden. Da bei der Kostenvergleichsrechnung nur mit einer Periode gerechnet wird15, werden die Abschreibungen und Zinsen von einer repräsentativen oder durchschnittlichen Periode berechnet. Üblicherweise wird bei der Kostenvergleichsrechnung die lineare Abschreibung verwendet, was zu folgender Berechnung der Abschreibung führt:
b steht dabei für die Abschreibungen pro Periode, A für den Anschaffungswert, RW für den Restwert und n für die Nutzungsdauer.
Die Zinsen (Z) entsprechen dem durchschnittlich gebundenen Kapital, das in Abbildung 1 illustriert ist, multipliziert mit dem Kalkulationszinssatz (i). Das Kapital fliesst kontinuierlich zurück (im Gegensatz zu Rückflüssen am Perioden-ende) und beträgt deshalb die Hälfte des Anschaffungswerts plus einen allfälligen Restwert17. Dadurch ergeben sich folgende kalkulatorische Zinsen:
1. Einleitung: Definiert Investitionen und deren Bedeutung für Unternehmen sowie die Notwendigkeit rationaler Entscheidungsfindungen mittels Investitionsrechnung.
2. Investitionsrechnung: Erläutert die Grundlagen der Investitionsrechnung und unterscheidet zwischen statischen und dynamischen Verfahren.
3. Statische Investitionsrechnungsverfahren: Beschreibt Methoden, die meist nur eine Periode betrachten, wie Kosten-, Gewinn-, Renditen- und Amortisationsvergleich.
4. Dynamische Investitionsrechnungsverfahren: Stellt finanzmathematische Methoden vor, die alle Perioden berücksichtigen, wie Kapitalwert-, Annuitäten- und interne Zinsfussmethode.
5. Investitionsrechnungsverfahren bei Unsicherheit: Zeigt Wege auf, mit unklaren Daten umzugehen, etwa durch Korrekturverfahren, Sensitivitätsanalyse, Risikoanalyse oder das CAPM.
6. Schlusswort: Reflektiert über die Relevanz der Verfahrenswahl in der Praxis und betont, dass Investitionsentscheidungen ganzheitlich betrachtet werden sollten.
Investition, Investitionsrechnung, Kostenvergleichsrechnung, Gewinnvergleichsrechnung, Rentabilität, Amortisation, Kapitalwertmethode, Annuitätenmethode, Interne Zinsfussmethode, Unsicherheit, Risikoanalyse, Sensitivitätsanalyse, CAPM, Investitionsentscheidung, Wirtschaftlichkeit.
Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht und einen Vergleich der gängigen Verfahren zur Bewertung von Investitionsvorhaben in Unternehmen.
Die Analyse unterteilt sich in statische und dynamische Verfahren sowie Methoden zur Berücksichtigung von Unsicherheitsfaktoren bei der Investitionsplanung.
Das Hauptziel ist das Aufzeigen der Vor- und Nachteile der verschiedenen Verfahren, um Investitionsentscheidungen rational nachvollziehbar zu gestalten.
Es erfolgt eine theoretische Einordnung und ein struktureller Vergleich der quantitativen Bewertungskriterien anhand finanzmathematischer Modelle.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der klassischen statischen Methoden, der dynamischen Verfahren sowie spezifischer Ansätze für Investitionen bei Unsicherheit.
Wesentliche Begriffe sind Investitionsrechnung, Kapitalwertmethode, Amortisation, interne Zinsfussmethode, Risikoanalyse und wirtschaftliche Entscheidungsfindung.
Statische Verfahren sind einfacher anzuwenden, während dynamische Verfahren durch Berücksichtigung des Zeitwerts des Geldes eine höhere Präzision bei der Investitionsbeurteilung bieten.
Besonders bei grossen und komplexen Investitionsprojekten dient die Risikoanalyse als wertvolles Entscheidungsinstrument, wenn die Wahrscheinlichkeiten für Umweltzustände durch Experten geschätzt werden können.
Die Methode ist in der Unternehmenspraxis als Renditekennziffer sehr beliebt, da Führungskräfte intuitiv besser mit Prozentwerten oder Amortisationszeiten umgehen können als mit dem abstrakten Nettobarwert.
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