Masterarbeit, 2024
133 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Forschungsrahmen
1.2 Methodik und Struktur der Arbeit
2. Theoretische Rahmenbedingungen
2.1 Unternehmensresilienz
2.1.1 Begriffsdefinition
2.1.2 Notwendigkeit und Herausforderungen
2.1.3 Komponenten der Unternehmensresilienz
2.2 Business Continuity Management
2.2.1 Begriffsbestimmung und Zielsetzung
2.2.2 Anwendungsrahmen des Business Continuity Managements
2.2.3 Normative Rahmenwerke
2.2.4 Bestandteile und Prozesse
2.3 Zusammenhang zwischen Unternehmensresilienz und BCM
3. Forschungsmethodik
3.1 Methodenbestimmung
3.2 Methodendurchführung
3.2.1 Untersuchungsablauf
3.2.2 Modell zur Resilienzmessung
3.3 Methodenkritik
4. Die Frisch & Gesund GmbH
4.1 Vorstellung des Unternehmens
4.2 Darstellung der Betriebsabläufe
4.3 Strategische und finanzielle Aspekte
5. Reifegradanalyse und Zieldefinition der Unternehmensresilienz
5.1 Ermittlung des Ist-Zustands
5.2 Festlegung des Zielbilds und Soll-Zustands
6. Implementierung eines Business Continuity Managementsystems
6.1 Rahmenbedingungen des Vorhabens
6.2 Strategiephase
6.2.1 Ziele und Grundsätze
6.2.2 Organisatorische Aspekte
6.3 Analysephase
6.3.1 Business Impact Analyse
6.3.2 Risikoanalyse
6.4 Designphase
6.4.1 Business Continuity Lösungskonzepte
6.4.2 Szenariospezifische Lösungen
6.5 Implementierungsphase
6.5.1 Geschäftsfortführungspläne
6.5.2 Reaktionsstruktur
6.6 Validierungsphase
6.6.1 Übungen
6.6.2 Überprüfung und Kontrolle
6.7 Verankerungsphase
6.7.1 Kompetenz und Verständnis
6.7.2 Business Continuity Kultur
6.8 Abschluss der Implementierung und Fortführung des Systems
7. Reifegradüberprüfung der Unternehmensresilienz
8. Diskussion der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen
9. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie produzierende Unternehmen ihre Widerstandsfähigkeit (Unternehmensresilienz) stärken können, indem sie ein effektives Business Continuity Managementsystem (BCMS) implementieren. Zentrale Forschungsfrage ist die Identifikation der notwendigen Bestandteile eines BCMS zur Bewältigung bestandsgefährdender Ereignisse sowie die Analyse des Beitrags eines solchen Systems zur Resilienzsteigerung am Beispiel der Frisch & Gesund GmbH.
2.1.1 Begriffsdefinition
Der Begriff Resilienz leitet sich vom lateinischen Wort „resiliere“ ab, welches als „abprallen“ übersetzt werden kann (Gilan & Helmreich, 2021, S. 22). Diese Bezeichnung stammt ursprünglich aus der Materialwissenschaft und beschreibt die Eigenschaft von Werkstoffen, die ihre Ursprungsform trotz äußerer Einwirkungen beibehalten oder zeitnah wiedererlangen. Heutzutage erfährt der Begriff in vielen Lebensbereichen sowie Forschungsdisziplinen Verwendung (Gilan & Helmreich, 2021, S. 22). Zu diesen Bereichen zählen unter anderem die Psychologie, Neurobiologie, Gesundheitswissenschaften, Soziologie, Politikwissenschaften oder Urbanistik.
Je nach Einsatzgebiet werden der Resilienz verschiedene Implikationen zugeschrieben. Insofern bezieht sich ihr Kontext auf Individuen, Gesellschaften, Ökosysteme oder Unternehmen. Gemäß Gilan und Helmreich (2021, S. 22) ist eine disziplinunabhängige Beschreibung der Resilienz „die Toleranz von Systemen gegenüber Störungen“. Häufig verwendete Synonyme für diesen Begriff sind Belastbarkeit, Widerstandskraft, Problemlösungsfähigkeit, Elastizität sowie Flexibilität (Hoffmann, 2016, S. 1). Allenby und Fink (2005, S. 1034) konkretisieren zudem, dass Resilienz definiert ist als „the capability of a system to maintain its functions and structure in the face of internal and external change and to degrade gracefully when it must“.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Unternehmensresilienz in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld und führt die Problemstellung sowie die Forschungsziele ein.
2. Theoretische Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel definiert Unternehmensresilienz und Business Continuity Management (BCM), erörtert deren Komponenten und stellt den theoretischen Zusammenhang zwischen beiden Konzepten dar.
3. Forschungsmethodik: Hier wird das qualitative Vorgehen der Arbeit mittels einer Fallstudie erläutert und das methodische Vorgehen zur Messung des Resilienzniveaus begründet.
4. Die Frisch & Gesund GmbH: Es erfolgt eine detaillierte Vorstellung des fiktiven Untersuchungsgegenstands, seiner Betriebsabläufe sowie seiner strategischen und finanziellen Ausgangslage.
5. Reifegradanalyse und Zieldefinition der Unternehmensresilienz: In diesem Kapitel wird der Ist-Zustand der Resilienz der Frisch & Gesund GmbH bewertet und daraus ein angestrebter Soll-Zustand für die strategische Entwicklung abgeleitet.
6. Implementierung eines Business Continuity Managementsystems: Das Herzstück der Arbeit beschreibt detailliert die verschiedenen Phasen der Implementierung – von der Strategie über Analyse, Design bis zur Verankerung des BCM-Systems.
7. Reifegradüberprüfung der Unternehmensresilienz: Die abschließende Resilienzmessung bestätigt den Erfolg der Maßnahmen und gleicht die Ergebnisse mit den zuvor definierten strategischen Zielen ab.
8. Diskussion der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen: Hier werden die Forschungsergebnisse kritisch reflektiert und in den theoretischen Kontext eingeordnet, inklusive Empfehlungen für die praktische Anwendung.
9. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Arbeit zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz professioneller BCM-Strukturen.
Business Continuity Management, Business Continuity Managementsystem, Unternehmensresilienz, Risikomanagement, Notfallmanagement, Geschäftskontinuität, Krisenbewältigung, Produktionsunternehmen, Resilienzmessung, Business Impact Analyse, Risikoanalyse, Geschäftsfortführungsplan, Lieferketten, Prävention, Notfallszenarien
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Produktionsunternehmen gegenüber Krisen und Störungen durch die Implementierung eines strukturierten Business Continuity Managementsystems (BCMS).
Die Themenfelder umfassen die Definition von Resilienz, die theoretischen Grundlagen des BCM, die praktische Implementierung (inklusive BIA und Risikoanalyse) sowie die Erfolgskontrolle durch Reifegradmodelle.
Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu schaffen, wie Unternehmen proaktiv und ganzheitlich mit Risiken umgehen können, um ihre Geschäftstätigkeit selbst in Notsituationen aufrechtzuerhalten.
Die Arbeit wendet eine qualitative Vorgehensweise an, basierend auf einer Fallstudie des fiktiven Unternehmens „Frisch & Gesund GmbH“, um die Ansätze praxisnah darzustellen und zu evaluieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung in Resilienz und BCM, die detaillierte Darstellung des fiktiven Unternehmens, die methodische Implementierung der BCM-Phasen sowie deren Erfolgskontrolle.
Neben dem Kernbegriff Business Continuity Management sind dies vor allem Unternehmensresilienz, BIA (Business Impact Analyse), Risikoanalyse und der BCM-Lifecycle.
Das Resilienzniveau wird durch ein selbst entwickeltes Reifegradmodell quantifiziert, das auf fünf übergeordneten Kriterien (Vorbereitung, Verhinderung, Absicherung, Reaktion, Erholung) basiert.
Das BCMS fungiert als unverzichtbares Fundament für die Resilienz, ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Geschäftsstrategie sowie einer förderlichen Unternehmenskultur.
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