Bachelorarbeit, 2022
33 Seiten, Note: 2,7
1.Einleitung
1.1 Gegenstand der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlage
2.1 Erklärung des Migrationsbegriff
2.1.1 Erklärung des Fluchtbegriff
2.1.2 Gründe für Flucht
2.2 Erklärung des Integrationsbegriffs
2.2.1 Integrationstheorie nach Esser
3. Die Untersuchung
3.1 Analyse des Integrationskonzepts des DFB
3.2 Analyse des Integrationskonzepts des DOSB
3.3 Analyse des Integrationskonzepts des DHB & WHV
3.4 Vergleich der Konzepte
4. Fazit und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, zu untersuchen, inwiefern Integrationskonzepte ausgewählter deutscher Sportverbände die Anforderungen der Integration nach Hartmut Esser widerspiegeln und welchen Beitrag Sportvereine und -verbände zur Integration von Geflüchteten leisten können.
Die Untersuchung
In der Untersuchung wird sich der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring bedient. Analysiert werden Integrationskonzepte diverser deutscher Sportverbände. Dabei handelt es sich um die Integrationskonzepte des Deutschen Fußballbund (folgend DFB genannt), des Deutschen Olympischen Sportbund (folgend DOSB genannt) und des Deutschen Handballbund (folgend DHB genannt) durch das Integrationskonzept des Westdeutschen Handball-Verband (folgend WHV genannt). Die qualitative Inhaltsanalyse findet in folgenden Schritten für jedes der Konzepte statt. Zunächst wird jeder Text für sich selbst analysiert. Anschließend folgt für jedes der Konzepte eine zusammenfassende Inhaltsanalyse. Bei dieser wird das jeweilige Material auf einen überschaubaren Kurztext gekürzt, da der Inhalt der Konzepte im Vordergrund steht.
Daraufhin wird überprüft, ob die Integrationskonzepte die vier Dimensionen der Integrationstheorie nach Esser berücksichtigen und inwiefern sie dieses machen. Esser bezieht nämlich Vereine erst in der Interaktion, der dritten von vier Dimensionen, mit in die Integration ein. Außerdem wird zusätzlich überprüft, ob die Sportverbände Material für die Orientierung und den Gebrauch in der Praxis bis an die Basis zur Hand geben, um in der Praxis als Übungsleiter/in oder Vereinsvorsitzender die geforderte Integration durch den Sport zu unterstützen, beziehungsweise zu erreichen. Im Anschluss werden die Konzepte in Bezug zueinander gesetzt und es werden die Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten beleuchtet (Pfeiffer, 2018).
1.Einleitung: Es wird in die Thematik der wachsenden Migrationsbewegungen eingeführt und die Forschungsfrage zur Integrationsleistung von Sportvereinen gestellt.
2. Theoretische Grundlage: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Begriffe Migration und Flucht sowie die umfassende Integrationstheorie nach Hartmut Esser mit ihren vier Dimensionen.
3. Die Untersuchung: Hierbei werden die Integrationskonzepte des DFB, DOSB sowie des DHB & WHV mittels qualitativer Inhaltsanalyse untersucht und miteinander verglichen.
4. Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird bewertet, inwieweit die Sportverbände die theoretischen Anforderungen an Integration in der Praxis umsetzen und welchen Beitrag sie leisten.
Integration, Migration, Flucht, Sport, Sportverbände, DFB, DOSB, Handball, Integrationstheorie, Hartmut Esser, Kulturation, Platzierung, Interaktion, Identifikation, qualitative Inhaltsanalyse
Die Arbeit analysiert, wie deutsche Sportverbände das komplexe Thema der Integration von Geflüchteten in ihren offiziellen Konzepten adressieren und umsetzen.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen der Migration, der Integrationstheorie nach Esser sowie einer praktischen Analyse von Verbandskonzepten im Sport.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, wie die Anforderungen an eine gelungene Integration durch die Gesellschaft im organisierten Sport gespiegelt werden und welchen konkreten Beitrag die Verbände leisten.
Die Untersuchung nutzt das methodische Verfahren der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring, um die verschiedenen Verbandstexte systematisch auszuwerten.
Neben theoretischen Definitionen liegt der Fokus auf der inhaltlichen Analyse der Integrationskonzepte von DFB, DOSB sowie DHB und WHV.
Wichtige Schlagworte sind Integration, Migration, Sport, Sportverbände, Integrationstheorie nach Esser und soziale Integration.
Während der DOSB sehr umfassende, auf sieben Ziele ausgerichtete Programmstrukturen bietet, verfolgt der DFB einen Weg, der den Fußball als zentralen gesellschaftlichen Akteur und "Volkssport" hervorhebt.
Der WHV benennt den hohen Mitgliederschwund und die Schwierigkeit, Handball nach außen als Sport für eine breite Vielfalt darzustellen, was durch gezielte Selbst-Checks für Vereine adressiert werden soll.
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