Bachelorarbeit, 2014
53 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Zeitgeschichtlicher Kontext des deutschen Idealismus
3. Anfängliche Reflexionen der idealistischen Logik
3.1. Denken und abstraktes Denken
3.2. Dialektische Methode
3.3. Sinn und Zweck der Philosophie
4. Idealistische Grundannahmen
5. Theoretischer Hintergrund des absoluten Idealismus
6. Allgemeines zur dialektischen Logik Hegels
6.1 Was sind Begriffe?
7. Die Seinslogik – logische Ontologie
7.1. Qualität
7.2. Quantität
7.3. Das Maß
8. Die Wesenslogik – aufgeklärte Metaphysik
8.1. Das Wesen als Grund der Existenz
8.2. Die Erscheinung
8.3. Die Wirklichkeit
9. Die Begriffslogik – idealistische Sprachphilosophie
9.1. Der subjektive Begriff
9.2. Das Objekt
9.3. Die Idee
10. Der Kreis schließt sich – abschließende Betrachtung
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die tiefgründigen logischen Reflexionen Hegels in der "Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften" methodisch nachzuzeichnen und in den eigenen Wissenskontext zu integrieren, um ein tieferes Verständnis für die dynamische Gesamt-Wirklichkeit und die Vernunftstruktur der Welt zu erlangen.
3. Anfängliche Reflexionen der idealistischen Logik:
In der Einleitung zu seiner Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften im Grundrisse aus dem Jahre 1830 beschreibt Hegel, was die eigentliche Aufgabe der Philosophie sei: diese bestehe konkret darin, die Vorstellungen, Bilder und Gleichnisse durch reine Gedankenbestimmungen, Kategorien und Begriffe zu ersetzten. Doch was ist überhaupt das Denken? Im primärem Sinne ist das Denken eine geistige Tätigkeit, gleichsam verstanden als eine inner-reflexive Aktivität, die als ein spezifisches Vermögen unter anderen Vermögen der Natur des Menschen zueigen ist: andere Vermögen unserer Gattung sind z.B. die sinnliche Erfahrung, das Anschauen, das Phantasieren, die Bewegungsfähigkeit, die Willesauslebung, das Begehren usw.
Die Produkte des Denkens sind die Gedanken in ihrer allgemein- abstrakten, konkreten oder subjektiven Form. Indem das Denken eine sich betätigende Aktivität und Produktivität ist, erscheint das Hervorgebrachte als das für-sich Durch- Dachte. Dabei entstehen Gedanken durch denkende Subjekte (das reflektierende Ich), die wiederum von anderen denkenden Subjekten erneut gedacht werden können. Hierbei können wir unterscheiden:
das Denkvermögen = die natürliche Begabung des Menschen denken zu können
das Denken = die aktiv gewordene Fähigkeit des Geistes als praktizierte Tätigkeit
der Denker oder das Denksubjekt = das geistig tätige Lebewesen
der Denkgegenstand = das subjekt-verschiedene Objekt, welches das Subjekt begrifflich begreifen will, (die Materie der Gedanken)
der Denkinhalt = die subjektinterne Form des Objektes, welches vom geistig tätigem Subjekt gedacht wird
der Gedanke = die Bewegung des Begriffs oder das Resultat des geistig tätigen Subjektes
die formellen Gedanken = sind begriffliche Bestimmungen über die externe Form des Gedachten
1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Anziehungskraft und Komplexität der hegelischen Philosophie und legt das philosophische Interesse des Autors an der Erforschung idealistischer Abstraktionen dar.
2. Zeitgeschichtlicher Kontext des deutschen Idealismus: Dieses Kapitel verortet das hegelische Denken im geschichtlichen Prozess des Wandels von Aufklärung, Industrialisierung und dem Einfluss der französischen Revolution.
3. Anfängliche Reflexionen der idealistischen Logik: Hier werden die Grundbegriffe und das Wesen des Denkens sowie Hegels dialektische Methode als fundamentales Prinzip der Wirklichkeitsentwicklung eingeführt.
4. Idealistische Grundannahmen: Dieses Kapitel skizziert die ontologische Voraussetzung, dass die Welt eine im Werden befindliche Realisierung der Idee ist.
5. Theoretischer Hintergrund des absoluten Idealismus: Es wird die philosophische Tradition beleuchtet, in der Hegel steht, sowie die kritische Aufarbeitung von Kants Transzendentalphilosophie.
6. Allgemeines zur dialektischen Logik Hegels: Hier erfolgt die grundlegende Bestimmung der Logik als Wissenschaft der reinen Idee in ihrer dreifachen Gliederung.
7. Die Seinslogik – logische Ontologie: Dieses Kapitel behandelt die Lehre vom Sein in seinen Stufen Qualität, Quantität und Maß als Prozess der Selbstvertiefung.
8. Die Wesenslogik – aufgeklärte Metaphysik: Der Fokus liegt auf dem Wesen als Grund der Existenz, der Erscheinung und der Wirklichkeit im dialektischen Prozess.
9. Die Begriffslogik – idealistische Sprachphilosophie: Dieses umfangreiche Kapitel widmet sich der Erkenntnis der Idee als Einheit von Subjekt und Objekt sowie der Bedeutung der Sprache für die Weltkonstitution.
10. Der Kreis schließt sich – abschließende Betrachtung: Eine zusammenfassende Reflexion, die den logischen Bauplan Gottes als dynamischen, sich selbst erkennenden Geist würdigt.
Hegel, deutscher Idealismus, Dialektik, Logik, Sein, Wesen, Begriff, Wirklichkeit, Geist, Selbstbewusstsein, Ontologie, Metaphysik, Philosophie, Subjektivität, Objektivität.
Die Arbeit bietet eine strukturierte Untersuchung und Interpretation der hegelischen Logik, wie sie in der "Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften" dargelegt wird.
Die zentralen Felder sind die dialektische Logik, ontologische Bestimmungen des Seins, metaphysische Reflexionen des Wesens und die sprachphilosophische Fundierung des absoluten Idealismus.
Ziel ist es, die systematische Entwicklung der logischen Idee nachzuzeichnen und deren Bedeutung für das Verständnis der menschlichen Existenz und der gesamten Wirklichkeit zu erschließen.
Der Autor nutzt die Methode der transformierenden Reflexion, indem er den Text Hegels einerseits textnah analysiert und andererseits in einen zeitgemäßen, persönlichen Wissenskontext einbettet.
Der Hauptteil gliedert sich in die drei Stufen der Logik: die Seinslogik (Qualität, Quantität, Maß), die Wesenslogik (Grund, Erscheinung, Wirklichkeit) und die Begriffslogik (Subjektiver Begriff, Objekt, Idee).
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Dialektik, Idealismus, Selbstbewusstsein, Geist und die systematische Entfaltung der logischen Kategorien geprägt.
Das Maß wird als die Synthese von Qualität und Quantität verstanden, in der Ordnung und Gleichgewicht der Wirklichkeit begründet liegen.
Die Sprache gilt als das Medium des Geistes, das die Welt konstituiert und das Denken in eine Form bringt, die das Potenzielle zur Wirklichkeit erhebt.
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