Diplomarbeit, 2009
132 Seiten, Note: 1,5
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Erstellung eines Rahmenkonzepts für Knowledge-Communities, wobei technikinduzierte Fragestellungen der computervermittelten Kommunikation im Vordergrund stehen. Das Ziel der Arbeit ist es, die Hauptprobleme des Wissensaustausches in Knowledge-Communities zu untersuchen und Lösungsansätze zu entwickeln, um die Motivation der Teilnehmer zu steigern und die Effizienz des Wissensmanagements zu erhöhen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Problemstellung und das Ziel der Arbeit dargelegt werden. Anschließend werden die wichtigsten Begriffe definiert und die thematische Eingrenzung vorgenommen. Im zweiten Kapitel werden virtuelle Communities und Knowledge-Communities im Detail betrachtet. Dabei wird auf die Aufgaben, das Leistungsspektrum und die Bedeutung von Vertrauen in diesen Communities eingegangen. Auch die Gestaltungsprinzipien und die Etablierung von Knowledge-Communities werden behandelt. Im dritten Kapitel werden verschiedene motivationale Ansätze und Anreizsysteme für Knowledge-Communities analysiert. Klassische, verhaltensorientierte, motivationstheoretische, systemorientierte und moderne organisationstheoretische Ansätze werden vorgestellt und auf ihre Anwendbarkeit in Knowledge-Communities untersucht. Im vierten Kapitel wird die computervermittelte Kommunikation (CvK) genauer betrachtet. Die Arbeit beleuchtet die verschiedenen Formen der CvK, die Merkmale der CvK, die Vorteile und die sozialpsychologischen Aspekte der CvK. Außerdem werden technikinduzierte Problemfelder der CvK in Knowledge-Communities analysiert und verschiedene Theorien der CvK vorgestellt. Das fünfte Kapitel widmet sich der Empirie. Hier werden die Ergebnisse der durchgeführten Studie dargestellt und interpretiert.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themenbereiche Knowledge-Communities, Wissensmanagement, Motivation, Anreizsysteme, computervermittelte Kommunikation (CvK) und technikinduzierte Problemfelder. Weitere wichtige Schlüsselbegriffe sind: virtuelle Communities, explizites und implizites Wissen, Face-to-Face-Kommunikation (FtFK) und das Medienökologische Modell. Die Arbeit befasst sich mit der Gestaltung von effektiven und motivierenden Knowledge-Communities, die den Bedürfnissen der Teilnehmer gerecht werden und den Wissensaustausch fördern.
Eine Knowledge-Community ist ein Netzwerk von Experten und Nutzern, die computervermittelt zusammenkommen, um individuelles Fachwissen zu potenzieren und gemeinsam neues Wissen zu generieren.
Dies ist eine der größten Herausforderungen. Die Arbeit untersucht motivationale Ansätze und Anreizsysteme, die sowohl rationale als auch emotionale Faktoren berücksichtigen müssen.
CvK steht für computervermittelte Kommunikation. Die Arbeit analysiert technikinduzierte Problemfelder der CvK, die den Wissensaustausch in virtuellen Gemeinschaften erschweren können.
Explizites Wissen ist dokumentiert und leicht übertragbar. Implizites Wissen ist personengebundenes Erfahrungswissen, dessen Austausch in Knowledge-Communities besonders wertvoll, aber schwierig ist.
Vertrauen ist ein entscheidender Einflussfaktor für die Bereitschaft der Teilnehmer, ihr Wissen aktiv zu teilen und sich langfristig an die Community zu binden.
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