Fachbuch, 2010
65 Seiten
1. Eine bekannte deutsche Pilotin aus den 1930-er Jahren war Thea Knorr
2. Frauen in der Luftfahrt
Diese Arbeit widmet sich der Biografie von Thea Knorr, einer weitgehend in Vergessenheit geratenen, wegweisenden Fliegerin aus München. Das Ziel ist es, die lückenhafte Dokumentation über ihr Leben und Wirken zu ergänzen sowie ihre Pionierrolle in der frühen Sportfliegerei und ihre Aktivitäten als Pilotin in den 1930er Jahren historisch einzuordnen.
Eine bekannte deutsche Pilotin aus den 1930-er Jahren war Thea Knorr
Eine bekannte deutsche Pilotin aus den 1930-er Jahren war Thea Knorr (1903–1989), geborene Theresia Rainer. Sie wird in der Literatur als Afrikafliegerin, erste Schleißheimer Fliegerin oder Feld-Wald-Wiesen-Fliegerin bezeichnet. Die Angaben über diese tüchtige Fliegerin aus München in der Literatur sind lückenhaft, weswegen dort oft ihr Geburts- und Todesdatum sowie andere Angaben fehlen.
Theresia (Thea) Rainer kam am 14. November 1903 in Wasentegernbach (Kreis Erding) in Bayern als Tochter eines Müllers zur Welt. Dies fand der Münchener Historiker Josef Eimannsberger, Mitglied der Bayerischen Flugzeug-Historiker e.V. aus Oberschleißheim, nach arbeits- und zeitaufwändigen Recherchen heraus. Dabei bekam er Kontakt mit dem Diplom-Kaufmann Günter Lang aus München, der den Nachlass von Thea Knorr verwaltet und weitere interessante Details über das Leben der Fliegerin mitteilte.
Im Alter von 23 Jahren heiratete Thea Rainer am 18. August 1927 den aus Hof in Oberfranken stammenden 44-jährigen Arzt Dr. med Emil Wilhelm Wolfgang Knorr (1884–1968) in München, der als ärztlicher Betreuer auf der Flugwerft Oberschleißheim arbeitete. Ein Freund ihres Ehemannes war Eduard Ritter von Schleich (1888–1947), der wie der Gatte von Thea den bayerischen Militär-Max-Joseph-Orden erhalten hatte. Schleich war einer der erfolgreichsten deutschen Jagdflieger im Ersten Weltkrieg (1914–1918), errang 35 Luftsiege und wurde – weil er seine Flugzeuge ab 1917 schwarz anstrich – als „Schwarzer Ritter“ bekannt.
Eine bekannte deutsche Pilotin aus den 1930-er Jahren war Thea Knorr: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg von Thea Knorr nach, von ihrer Herkunft über ihre Heirat bis hin zu ihren ersten Schritten in der Welt der Luftfahrt.
Frauen in der Luftfahrt: Dieser Teil bietet eine umfassende chronologische Auflistung bedeutender Pionierleistungen von Frauen in der Luftfahrt von 1784 bis in das frühe 21. Jahrhundert.
Thea Knorr, Fliegerin, Luftfahrtgeschichte, München, Sportfliegerei, Pionierin, Pilotenschein, Klemm-Flugzeug, Fluglehrer, Afrikafliegerin, Frauen in der Luftfahrt, Flugpioniere, Luftfahrtbiografie, Geschichte der Luftfahrt, Schleißheim.
Die Arbeit befasst sich mit dem Leben und der fliegerischen Karriere von Thea Knorr, einer frühen deutschen Pilotin aus München, deren Lebensdaten in der Fachliteratur lange Zeit nur lückenhaft dokumentiert waren.
Im Zentrum stehen die Biografie von Thea Knorr, die soziokulturellen Bedingungen für weibliche Piloten in den 1930er Jahren sowie eine umfassende historische Einordnung der weiblichen Luftfahrtpioniere des 20. Jahrhunderts.
Das Ziel ist die Aufarbeitung der Biografie von Thea Knorr durch die Auswertung von Nachlassmaterialien und historischen Recherchen, um sie als "frühe Fliegerin in München" wissenschaftlich korrekt zu würdigen.
Der Autor stützt sich auf eine biographische Aufarbeitung unter Einbeziehung von Primärquellen, Nachlassdokumenten (wie dem Bordbuch) und einer umfangreichen zeitgeschichtlichen Recherche.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Lebensbeschreibung von Thea Knorr sowie eine umfangreiche tabellarische Chronik, die Frauen in der Luftfahrt von den Anfängen bis zur modernen Raumfahrt abbildet.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Luftfahrtpioniere, Frauengeschichte in der Technik, Flugwerft Schleißheim, Pilotenausbildung und historische Dokumentation charakterisiert.
Ihr Interesse wurde bei Besuchen auf dem Flugplatz Oberschleißheim geweckt, wo sie durch einen Zwischenfall mit ihrem Dackel "Waldimännchen" auf den Fluglehrer Ritter von Schleich aufmerksam wurde.
Sie erhielt diesen Beinamen, da sie in den 1930er Jahren Außenlandungen auf nicht-befestigten Flächen außerhalb offizieller Flugplätze bevorzugte, um Erfahrungen für eventuelle Notlandungen zu sammeln.
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