Diplomarbeit, 2010
122 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Anreizregulierung im deutschen Elektrizitätsmarkt. Sie analysiert die ersten Erfahrungen mit diesem Regulierungsmodell und untersucht den Korrekturbedarf in Bezug auf Zielerreichung und Effizienz.
Die Einleitung führt in die Thematik der Anreizregulierung im deutschen Elektrizitätsmarkt ein. Sie erläutert die Bedeutung des Themas und stellt die Forschungsfrage sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.
Kapitel 2 beleuchtet die Anreizregulierung in Theorie und Praxis. Es wird die Theorie der Anreizregulierung sowie die verschiedenen Regulierungsmodelle vorgestellt. Darüber hinaus werden die Kernpunkte der Anreizregulierung, wie die Erlösobergrenzenermittlung und die Effizienzbewertung, detailliert erläutert.
Kapitel 3 analysiert kritisch die Umsetzung der Anreizregulierung in Deutschland. Es werden die Probleme bei der Berechnung der Erlösobergrenzen, der Qualitätsregulierung und den Investitionsanreizen sowie die administrativen Herausforderungen diskutiert.
Kapitel 4 untersucht die Zielerreichung der Anreizregulierung in Deutschland und identifiziert den Korrekturbedarf. Es werden verschiedene Kriterien zur Analyse des Regulierungsregimes herangezogen, wie der Abbau von Informationsasymmetrien, die Stabilität und Flexibilität des Regimes sowie die erzielten Effizienzsteigerungen.
Anreizregulierung, Elektrizitätsmarkt, Deutschland, Erlösobergrenze, Effizienzvergleich, Qualitätsregulierung, Investitionsanreize, Informationsasymmetrien, Stabilität, Flexibilität, Effizienzsteigerung.
Ziel ist es, Anreize für eine effiziente Leistungserbringung der Netzbetreiber zu setzen und einen wettbewerbsorientierten Strommarkt zu fördern.
Dies geschieht über die Ermittlung von Erlösobergrenzen, die auf einem Effizienzvergleich der verschiedenen Netzbetreiber basieren.
Es ist der maximale Betrag, den ein Netzbetreiber über die Netzentgelte von den Kunden einnehmen darf, um seine Kosten zu decken und Effizienzgewinne zu erzielen.
Kritisiert werden oft die Kostenzuordnung sowie die Schwierigkeit, strukturelle Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Netzen fair zu berücksichtigen.
Die Arbeit analysiert kritisch, ob der Fokus auf Kosteneffizienz notwendige Investitionen in die Netzinfrastruktur und Qualität behindern könnte.
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