Bachelorarbeit, 2024
148 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2.1. Sportvereine als Non-Profit Organisationen
2.1.1. Begriffsklärung Organisationen
2.1.2. Begriffsklärung Sportvereine
2.1.3. Merkmale von Sportvereinen
2.1.4 Chancen von Sportvereinen
2.1.5 Herausforderungen für Sportvereine
2.2 Ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen
2.3 Motivation in Sportvereinen
2.3.1 Begriffsklärung Motivation
2.3.2 Intrinsische und extrinsische Motivation
2.3.3 Selbstbestimmungstheorie nach Deci & Ryan
2.4 Motivation in der Freiwilligenarbeit
2.4.1 Allgemeine Motive
2.4.2 Sportspezifische Motive
3. Methodische Überlegungen
3.1. Methodenwahl
3.2 Entwicklung des Leitfadens
3.3 Auswahl der Teilnehmer
3.4 Durchführung
3.5 Datenaufbereitung- und auswertung
3.6. Methodenkritik
4. Ergebnisse
4.1. Ergebnisdarstellung der Motiv-Häufigkeiten
4.2. Ergebnisse innerhalb der Kategorien
4.2.1 Spaß
4.2.2 Werte
4.2.3 Gesellschaftliche Verantwortung
4.2.4 Selbstwert
4.2.5 Sportlicher Erfolg
4.2.6 Karriere
4.2.7 Soziale Anpassung
4.2.8 Materielle Güter
4.2.9 Erfahrung
4.2.10 Verbundenheit
4.2.11 Sinnhaftigkeit
4.2.12 Schutz
6. Diskussion
7. Handlungsempfehlung
8. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die motivationalen Gründe, die Funktionäre in deutschen Amateur-Fußballvereinen dazu bewegen, ihre anspruchsvollen Tätigkeiten trotz zunehmender Belastungen und Herausforderungen langfristig auszuüben, um daraus Handlungsempfehlungen für die Nachwuchsförderung abzuleiten.
1. Einleitung
Sportentwicklungsland oder Sportnation? Mit dieser Frage setzte sich der Vorstandssitzende des Deutschen Olympischen Sportbund e.V., Torsten Burmester, im Jahr 2023 auseinander ( Burmester, 2023). Ausgangslage ist hierbei unter anderem das mehrfache Versagen im Fußball bei Europa- und Weltmeisterschaften oder auch angebliche Enttäuschungen bei verschiedenen Sportarten zum Zeitpunkt von Weltmeisterschaften sowie den olympischen Spielen.
Wir haben topmotivierte und talentierte Athlet*innen, fachkundige Trainer*innen und eine immer noch beeindruckende Sportinfrastruktur. Oder besser, wir hatten eine. Denn hier beginnen die Probleme: Wer hinschaut, sieht, dass über Jahrzehnte nicht mehr – oder nicht mehr ausreichend – in Sportstätten investiert wurde […]. (Burmester, 2023)
Die kritische Betrachtung der aktuellen, zahlreichen Herausforderungen gipfelt letztlich in einer zentralen Aussage: „Das Fundament muss gestärkt werden.“ (Burmester, 2023) Und das Fundament sind laut dem Autor nicht zu Unrecht die ca. 86.000 Sportvereine mit ihren ca. 27 Millionen Mitgliedschaften, die vor Ort, ob groß oder klein, ihre bestmögliche Arbeit machen.
Ein Großteil dieser Sportvereine lassen sich dem Verband des Deutschen Fußballbund (DFB) mit einer Mitgliederanzahl von rund sieben Millionen, zuordnen und bilden somit eine unverzichtbare Basis für den deutschen Sport und die Gesellschaft. Dabei sind sie weit mehr als nur „Sport“ – sie sind Orte der Begegnung und fördern unterschiedlichste Werte des sozialen und kulturellen Lebens.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des deutschen Fußballs und der Sportvereine ein und definiert das Ziel der Arbeit: die Erforschung der Motive ehrenamtlicher Funktionäre.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert die wissenschaftliche Fundierung, indem es Sportvereine als Non-Profit Organisationen definiert, das Ehrenamt beleuchtet und zentrale Motivationstheorien, wie die Selbstbestimmungstheorie, erörtert.
3. Methodische Überlegungen: Dieser Abschnitt beschreibt das qualitative Forschungsdesign der Arbeit, inklusive der methodischen Vorgehensweise bei der Experteninterviews mit Funktionären und der anschließenden Datenanalyse.
4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die aus den Interviews gewonnenen Erkenntnisse präpariert, kategorisiert und detailliert dargestellt, um die verschiedenen Motivationsfaktoren zu veranschaulichen.
6. Diskussion: Die Ergebnisse werden hier in einen größeren Kontext gesetzt, kritisch hinterfragt und mit bestehender Literatur sowie anderen Studien in Beziehung gebracht.
7. Handlungsempfehlung: Basierend auf den Forschungsergebnissen werden konkrete Vorschläge formuliert, wie Vereine durch gezielte Anreizstrukturen und Nachwuchsförderung langfristig stabile ehrenamtliche Führungskräfte gewinnen können.
8. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, reflektiert den Forschungsprozess und bietet Ausblicke auf zukünftige Studienbedarfe.
Motivation, Ehrenamt, Fußball-Amateurvereine, Vereinsarbeit, Funktionäre, Herausforderungen, Sportvereine, Non-Profit Organisation, Führung, Nachwuchsförderung, Vereinsmanagement, Qualitative Inhaltsanalyse
Die Arbeit untersucht die Beweggründe von Funktionären in deutschen Fußball-Amateurvereinen, ihr ehrenamtliches Engagement trotz wachsender Herausforderungen aufrechtzuerhalten.
Der Fokus liegt auf den Strukturen von Non-Profit Sportvereinen, den Herausforderungen im Ehrenamt sowie psychologischen Motivationstheorien für freiwilliges Engagement.
Ziel ist es, die Motive freiwillig engagierter Funktionäre zu verstehen, um praxisnahe Ansätze für die Gewinnung und Förderung zukünftiger ehrenamtlicher Akteure zu entwickeln.
Die Autorin wendet ein qualitatives Forschungsdesign an, basierend auf leitfadenorientierten Experteninterviews mit drei Funktionären aus Amateur-Fußballvereinen.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zu Motivation und Ehrenamt die erhobenen Daten analysiert und in Kategorien wie Spaß, Werte, soziale Verantwortung und Wirksamkeit strukturiert.
Motivation, Ehrenamt, Fußball-Amateurvereine, Vereinsarbeit, Funktionäre und Herausforderungen sind die zentralen Begriffe der Arbeit.
Die Interviews zeigen, dass der Aufbau und die Pflege von sozialen Netzwerken sowie das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Vereins eine Grundvoraussetzung für die langfristige Bindung der Funktionäre sind.
Sportlicher Erfolg dient als wichtiger Motivator, da er die Wirksamkeit der eigenen Arbeit bestätigt, den Stolz fördert und die allgemeine Stimmung im Verein positiv beeinflusst.
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