Bachelorarbeit, 2024
53 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Grundlagen der Elektrokardiographie
2.2 Vorhofflimmern
2.3 Künstliche Intelligenz
2.4 Maschinelles Lernen und Deep Learning
3. Methodik
3.1 Ein- und Ausschlusskriterien
3.2 Auswahl der Literatur
4. Ergebnisse
4.1 Fortschritte der Techniken
4.2 Architekturen Deep Learning
4.2.1 Neuronale Netze
4.2.2 Künstliche neuronale Netze
4.2.3 Tiefe neuronale Netze
4.2.4 Konvolutionale neuronale Netze
4.2.5 Rekurrente neuronale Netze
4.3 KI-gestützte EKG-Analyse
4.3.1 Maschinelles Lernen zur EKG-Analyse
4.3.2 Deep Learning zur EKG-Analyse
4.4 Photoplethysmographie
4.5 Ein-Kanal-EKG Mechanismus
4.6 Analyse von Vorhofflimmern
4.7 Geräte
4.7.1 Implantierbare Herzmonitore
4.7.2 Smartwatch
4.8 Hindernisse und Herausforderungen
5. Diskussion
5.1 Nutzung der KI-Algorithmen
5.2 Evaluierung der Geräte
5.2.1 Evaluierung tragbare Herzmonitore
5.2.2 Evaluierung Smartwatches
5.3 Vergleich der Technologien
5.4 Evaluierung limitierender Faktoren
5.5 Schwächen und offene Forschungsfelder
6. Fazit
Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Stand und die Wirksamkeit von Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) bei der EKG-basierten Erkennung von Vorhofflimmern zu evaluieren und die Eignung tragbarer Geräte (Wearables) hierfür zu beurteilen.
4.2.4 Konvolutionale neuronale Netze
Ein typisches CNN ist, genau wie die ANNs, in drei Schichten aufgeteilt und besteht aus einem Eingabeblock, einem oder mehreren Berechnungsblöcken mit Aktivierungsfunktionen und einem Ausgabeblock für die Klassifizierungen (Di Costanzo et al., 2024). Zusätzlich enthalten CNNs Verarbeitungseinheiten innerhalb jeder Schicht. Diese werden ebenso als Knoten bezeichnet. In jeder Schicht werden Daten analysiert, welche in die nächste Ebene weitergeleitet werden, sodass ein Knoten in einer tieferen Schicht die Eingaben von einem oder mehreren Knoten in der vorherigen Schicht erhält (Tseng & Noseworthy, 2021, zitiert nach Stankovic & Mandic, 2021). Diese Struktur bietet einen großen Vorteil bei der Verarbeitung von komplexen nichtlinearen Signalen, welche sich in EKG-Signalen finden. Jede Sicht der CNNs kann abstrakte und höherstufige Merkmale aus den Eingabedaten extrahieren, was zu einer verbesserten Klassifizierungsgenauigkeit führt (Liu, Wang, Li & Qin, 2021).
CNNs verwenden das Konzept der „Faltung“ (Tseng & Noseworthy, 2021, zitiert nach Stankovic & Mandic, 2021). Dieser Prozess wird als Konvolution bezeichnet. Hier werden Muster, auch „Kernel“ genannt, über die Eingabedaten geschoben, um zu identifizieren, wo dieses Muster vorhanden ist. Dies ähnelt einem Schiebefenster, welches über ein Bild gleitet (Somani et al., 2021b). Die Konvolution ist ein wesentlicher Bestandteil der Faltungsoperation und basiert auf bewährten Signalverarbeitungstechniken (Antonio Aceves-Fernandez, 2020).
Die CNNs sind der am häufigsten genutzte Algorithmus zur Objekterkennung und Bildklassifizierung (Petmezas et al., 2022). Sie werden bevorzugt, da sie den räumlichen Kontext von Bildern bewahren. Um Patches eines Bildes durchzuschleusen und Merkmalkarten zu erstellen, wird ein Faltungsfilter benötigt. Dieser Mechanismus ermöglicht es CNNs, subtile Details aus Bildern zu analysieren (Sehrawat et al., 2022).
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung der präzisen EKG-Interpretation und skizziert das Potenzial KI-gestützter Systeme zur Vermeidung von Fehldiagnosen bei Herzrhythmusstörungen.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise von EKGs, die klinischen Merkmale von Vorhofflimmern sowie die grundlegenden Konzepte von KI, maschinellem Lernen und Deep Learning.
3. Methodik: Hier wird der systematische Literaturrechercheprozess inklusive der gewählten PICO-Suchkriterien und der Bewertungsmethoden wie der PEDro-Skala detailliert dargelegt.
4. Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die technologischen Fortschritte im Deep Learning, analysiert verschiedene neuronale Netzarchitekturen und evaluiert die Leistungsfähigkeit von Herzmonitoren und Smartwatches.
5. Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die Ergebnisse kritisch, hinterfragt die ethischen Aspekte der KI-Anwendung und vergleicht die klinische Nutzbarkeit der untersuchten Technologien.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht, dass KI-gestützte Verfahren die Diagnosesicherheit signifikant verbessern können.
Kardiologie, Vorhofflimmern, EKG, Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Deep Learning, Wearables, Herzmonitor, Smartwatch, Signalverarbeitung, Rhythmologie, Elektrokardiographie, Konvolutionale neuronale Netze, Diagnosetools, Fernüberwachung.
Die Arbeit untersucht, wie Künstliche Intelligenz genutzt werden kann, um Herzrhythmusstörungen, insbesondere Vorhofflimmern, durch eine präzisere Analyse von Elektrokardiogrammen besser zu identifizieren.
Die zentralen Themenfelder sind die medizinische EKG-Diagnostik, die Funktionsweise von Deep-Learning-Algorithmen sowie die Leistungsfähigkeit moderner Wearables wie Smartwatches und implantierbarer Herzmonitore.
Ziel ist es zu beurteilen, inwieweit KI-gestützte Technologien zur Senkung von Fehlinterpretationen beitragen und ob tragbare Geräte eine verlässliche kontinuierliche Überwachung gewährleisten können.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken durchgeführt, wobei die Qualität der Quellen mittels standardisierter Bewertungsschemata wie der PEDro-Skala geprüft wurde.
Der Hauptteil behandelt die technischen Grundlagen der KI-Modelle (wie CNNs), die konkrete Anwendung bei der EKG-Analyse sowie einen detaillierten Vergleich von implantierbaren Geräten und Consumer-Wearables.
Wichtige Begriffe sind KI-gestützte EKG-Analyse, Deep Learning, Vorhofflimmern, tragbare Herzmonitore (ICMs) und die Effektivität von PPG-basierten Messungen.
Smartwatches leiden häufig unter geringerer EKG-Qualität im Vergleich zu medizinischen Geräten und erzeugen durch Bewegungsartefakte oder andere Rhythmusstörungen eine höhere Rate an falsch-positiven Alarmen.
Während ein implantierbarer Herzmonitor primär nach ärztlicher Indikation invasiv eingesetzt wird und eine sehr hohe diagnostische Qualität für kontinuierliche Daten bietet, ist die Smartwatch ein für den Konsumenten frei zugängliches Gadget zur Selbstüberwachung.
Damit ist die Schwierigkeit gemeint, die durch neuronale Netze getroffenen Entscheidungen für medizinische Fachkräfte interpretierbar und nachvollziehbar zu machen, was eine ethische Herausforderung darstellt.
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