Masterarbeit, 2010
101 Seiten, Note: 2,7
1 Einführung
2 Fundamentalismus und Terrorismus
2.1 Das Phänomen Fundamentalismus
2.2 Anfälligkeit für Fundamentalismus
2.3 Internationaler und transnationaler Terrorismus
2.4 Islamistischer Terrorismus
3 Ökonomie des Terrorismus
3.1 Vorangestellt
3.2 Wirksamkeiten
3.3 Finanzierung des Terrorismus
3.4 Terroristische Nutzenanalyse
4 Monopol und Konkurrenz
4.1 Motivativer Nutzen
4.1.1 Terroristische Nutzenfunktion
4.1.2 Durchsetzung der Nutzenmaximierung
4.1.3 Medien als Nutzenmaximierer
4.2 Monopolismus vs. Polypolismus
4.2.1 ISO BRAND 9/11
4.2.2 Erhöhtes Schadensausmaß des Polypols
4.2.3 Kooperation statt Konflikt
5 Reaktion der Märkte
5.1 Auswirkung und Entwicklung
5.1.1 Erwartungswert und Subjektivität
5.1.2 Gesellschaftliche Sorgfaltspflicht
5.1.3 Ideologie und Wesensgehalt
5.2 Terroristische Allokationstheorie
5.2.1 Schadensausmaß terroristischer Aktionen
5.2.2 Langfristige Schädigung durch Terrorismus
5.2.3 Terroristisches Monopol regionaler Märkte
6 Ansätze der Terrorbekämpfung
6.1 Maßnahmen der Exekutiven
6.2 Maßnahmen der Marktbeteiligten
6.3 Verständniswandel
6.4 Bewertung mittels terroristischer Gefahrenanalyse
7 Resümee
Diese Arbeit analysiert Terrorismus als schwerkriminelles, strafrechtlich relevantes Verhalten unter wirtschaftswissenschaftlichen Gesichtspunkten. Das Ziel besteht darin, Anreizfaktoren für terroristische Akte zu identifizieren und die marktwirtschaftlichen Folgen derartiger Handlungen messbar zu machen, um darauf basierend effiziente Strategien zur Terrorbekämpfung zu entwickeln.
2.1 Das Phänomen Fundamentalismus
Der Begriff des Fundamentalismus wird zum einen als Schlagwort und zum anderen als Kampfbegriff mit verschiedenen Bedeutungen genutzt. Er umfasst regelmäßig religiöse, politische und kulturelle Weltanschauungen. Die sprachliche Unterscheidung zwischen religiösem Fundamentalismus und religiösem Fanatismus ist schwierig. Der beschriebene Fanatismus wird teilweise als extremer Teil des Fundamentalismus verstanden. Er definiert sich aber auch als gesellschaftlicher Erklärungsversuch des Begriffs Fanatismus selbst.
In der gesamtdeutschen Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ findet sich ebenso ein Versuch der Begriffserklärung. Mit ihren zwei Gruppierungen, den „Fundis“ (Fundamentalisten) und den „Realos“ (Realisten), begründet sie ihre Hauptströmungen. Verstanden sich „Die Grünen“ vor allem in den Jahren nach ihrer Gründung als „Fundamentalopposition“, vertraten die „Fundis“ noch extremere Positionen innerhalb ihrer Organisation. Die „Realos“ warfen den „Fundis“ hingegen vor, Ideologen zu sein, die keinen Bezug zur Realität hätten.
Damit ergibt sich die Notwendigkeit der Begriffsdefinition des Fundamentalismus. Hierzu lassen sich drei unterschiedliche Ansätze skizzieren:
1. aus philosophischer Sicht
2. aus gesellschaftswissenschaftlicher Sicht
3. mittels theologischer Erklärung
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die ökonomische Nutzenmaximierung als zentrales Motiv und stellt die Forschungsfrage nach den Anreizen für Terrorismus und dessen Auswirkungen auf die Ökonomie.
2 Fundamentalismus und Terrorismus: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Fundamentalismus und Terrorismus und analysiert die Hintergründe sowie die Strukturen des islamistischen Jihadismus.
3 Ökonomie des Terrorismus: Hier werden wirtschaftswissenschaftliche Methoden auf das Phänomen Terrorismus angewandt, um die Wirksamkeit von Anschlägen und deren Finanzierung zu analysieren.
4 Monopol und Konkurrenz: Dieses Kapitel betrachtet terroristische Organisationen als Marktakteure und untersucht, wie diese ihre Nutzenfunktion durch Strategien und Medienpräsenz optimieren.
5 Reaktion der Märkte: Der Fokus liegt auf der ökonomischen Allokation und den psychologischen Reaktionen der Bevölkerung auf die Bedrohung durch Terroranschläge.
6 Ansätze der Terrorbekämpfung: Es werden Maßnahmen der Exekutive sowie ökonomische Strategien für Marktbeteiligte zur effizienten Bekämpfung terroristischer Gefahren diskutiert.
7 Resümee: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer ganzheitlichen, wissenschaftlich fundierten Gefahrenanalyse zur Prävention.
Terrorismus, Fundamentalismus, Ökonomie, Nutzenmaximierung, Jihadismus, Marktstruktur, Radikalisierung, Gefahrenanalyse, Exekutive, Prävention, Allokationstheorie, Balanced Scorecard, Mediennutzen, Sicherheitsgefühl, Kriminalität
Die Arbeit analysiert terroristische Verhaltensweisen durch das Prisma der Wirtschaftswissenschaften, um ein besseres Verständnis für deren Motive und Auswirkungen zu gewinnen.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Fundamentalismus, die ökonomische Modellierung von Terrorismus, die mediale Wirkung von Anschlägen sowie Ansätze zur Terrorbekämpfung.
Ziel ist es zu untersuchen, welche Anreize Straftäter zu terroristischen Handlungen motivieren und wie man ökonomisch fundierte Strategien zur Prävention entwickeln kann.
Es werden volks- und betriebswirtschaftliche Instrumente sowie kriminalistische Analysen genutzt, ergänzt durch grafische Modelle der Nutzenoptimierung.
Der Hauptteil befasst sich mit der terroristischen Nutzenanalyse, dem Wettbewerb terroristischer Organisationen (Monopol vs. Polypol) und den Auswirkungen auf Finanzmärkte und gesellschaftliche Sicherheit.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Nutzenmaximierung, Terrorismusmarkt, Radikalisierung, Sicherheitsinvestitionen und ökonomische Effizienz charakterisiert.
Der transnationale Terrorismus zeichnet sich durch dezentrale, mobile Strukturen und eine "Franchising"-Strategie unter einem gemeinsamen Markennamen wie Al-Qaida aus.
Medien dienen als entscheidender Multiplikator für das Ziel der Einschüchterung und der Verbreitung von Angst, was den terroristischen Nutzen im Sinne einer "Omnipräsenz" maximiert.
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