Bachelorarbeit, 2024
66 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Definition „Jugendliche und junge Erwachsene“
3.2 Soziale Medien
3.2.1 Begriffsklärung Soziale Medien
3.2.2 Begriffsklärung „Influencer“
3.2.3 Begriffserklärung „Algorithmus”
3.2.4 Begriffserklärung „Ernährungsverhalten“
3.2.5 Prävalenz der Nutzer von sozialen Medien in Deutschland
3.2.6 Beschreibung der Häufigkeit der Nutzung/Nutzungsdauer von sozialen Medien in Deutschland
3.2.7 Beschreibung der Höhe der Werbeeinnahmen der jeweiligen sozialen Medien
3.2.8 Beschreibung der Marktanteile der jeweiligen sozialen Medien in Deutschland
3.3 Beschreibung des Ernährungsverhalten Jugendlicher/junger Erwachsener in Deutschland
3.3.1 Ernährungsverhalten und die Ernährungskompetenz junger Menschen in Deutschland
3.3.2 Prävalenz verschiedener biometrischer Daten Jugendlicher und junger Erwachsener (BMI & THQ)
3.4 Überleitung zur Problemstellung bzw. Herausarbeiten/Konkretisierung der Forschungsfrage
4 METHODIK
4.1 Untersuchungsobjekte
4.2 Datenerhebung
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Zusammenfassung der Ausgangsfrage
6.2 Zusammenfassende Darstellung der Hauptergebnisse auf Metaebene
6.3 Kritische Betrachtung der erfassten Ergebnisse
6.4 Kritischer Vergleich der Ergebnisse mit vorher dargestellter Befundlage
6.5 Methodenkritik
6.6 Methodenkritik
7 ZUSAMMENFASSUNG
Diese Bachelor-Thesis untersucht den Einfluss algorithmisch gesteuerter Inhalte in sozialen Medien auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen personalisierten digitalen Inhalten, Influencer-Marketing und ungesunden Ernährungstrends durch eine systematische Literaturanalyse aufzuzeigen.
3.2.2 Begriffsklärung „Influencer“
Influencer sind Personen, die durch ihre starke Präsenz auf Social Media eine große Reichweite und somit Einfluss auf das Verhalten und die Meinungen ihrer Follower haben. Sie posten regelmäßig Inhalte zu Themen wie Mode, Fitness, Ernährung oder Lifestyle und bauen so engagierte Communities auf. Wie Geuer (2022) hervorhebt, spielt die Wahrnehmung von Authentizität und Nahbarkeit eine wesentliche Rolle für den Erfolg von Influencern. Sie treten also so auf, wie ganz normale Menschen, Follower identifizieren so schwerer beiläufige Werbebotschaften. Duckwitz (2019) betont in diesem Zusammenhang, dass Follower oft eine „parasoziale Beziehung“ zu Influencern entwickeln. Sie haben das Gefühl, den Influencer persönlich zu kennen, was durch die gezeigten Einblicke in das Privatleben der Influencer verstärkt wird. Diese Verbindung kräftigt das Vertrauen und die Wirksamkeit ihrer Botschaften erheblich (Duckwitz, 2019, S. 3). Dabei geht unter, dass die Beziehung nicht real ist und völlig einseitig ist.
Influencer-Marketing hat sich fest im Internet etabliert: Unternehmen arbeiten gezielt mit Influencern zusammen, die sich durch Reichweite und Authentizität beweisen. Laut Taillon et al. (2020) sind solche Kooperationen besonders effektiv, wenn Influencer nicht nur besonders attraktiv oder sympathisch sind, sondern auch eine enge Bindung und „Nähe“ zu ihren Followern aufbauen. Die Produkte werden authentisch in den Alltag der Influencer eingebaut. Diese Nähe erhöht die Bereitschaft, beworbene Produkte zu kaufen und positiv über diese anderen zu berichten (WOM).
Diese Methode der Vermarktung wird von den Konsumenten oft persönlicher wahrgenommen als traditionelle Werbung (Bause, 2021). Lommatzsch (2018) beschreibt Influencer, durch ihre hohe Glaubwürdigkeit und ihren Einfluss, als „digitale Meinungsführer“. Zum Beispiel zeigt sich das, wenn Follower bestimmte Eiweißshakes bevorzugen, weil ihr Lieblings-Influencer sie empfiehlt.
Darüber hinaus hebt Tallion et al. (2020) hervor, dass Influencer die Identitätsbildung ihrer Follower beeinflussen können. Der ständige Vergleich mit idealisierten Darstellungen kann negative Folgen für das Ernährungsverhalten junger Erwachsener haben. Durch restriktive Diäten oder extreme Ernährungsweisen könnten sie versuchen Idealen nachzueifern.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Problematik, wie soziale Medien durch unrealistische Schönheitsideale und Diät-Trends das Ernährungsverhalten junger Menschen negativ beeinflussen können.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsziele und -fragen, die den Zusammenhang zwischen algorithmischen Inhalten, Influencern und dem Ernährungsverhalten von Jugendlichen untersuchen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte theoretische Grundlagen zu sozialen Medien, Influencer-Marketing, Algorithmen, Körperidealen und dem Ernährungsverhalten der Zielgruppe in Deutschland.
4 METHODIK: Beschreibung des systematischen Literaturanalyse-Prozesses, der Ein- und Ausschlusskriterien für Studien sowie der verwendeten Datenbanken zur Untersuchung des Forschungsthemas.
5 ERGEBNISSE: Zusammenstellung und detaillierte Analyse von zehn relevanten Studien, die den Einfluss von Lebensmittelwerbung und Influencern auf die Ernährung junger Menschen untersuchen.
6 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen, Vergleich mit der Befundlage, Diskussion methodischer Limitationen und Empfehlungen für zukünftige Präventionsmaßnahmen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließendes Fazit, das die Notwendigkeit von präventiven Bildungsmaßnahmen und weiterer Forschung zur Förderung eines kritischen Umgangs mit sozialen Medien unterstreicht.
Soziale Medien, Ernährungsverhalten, Jugendliche, Influencer, Algorithmen, Körperbild, Essstörungen, Lebensmittelwerbung, Digitales Marketing, Präventive Programme, Ernährungskompetenz, Schönheitsideale, Gesundheitsförderung,Parasoziale Beziehung, Körperunzufriedenheit.
Die Arbeit thematisiert den Einfluss, den Plattformen wie TikTok und Instagram auf das Essverhalten und die Wahrnehmung des eigenen Körpers bei jungen Menschen ausüben.
Die zentralen Felder umfassen Influencer-Marketing, durch Algorithmen gesteuerte Werbeinhalte, die Verbreitung von Schönheitsidealen und deren Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit.
Ziel ist es zu klären, wie soziale Medien durch personalisierte Inhalte und Influencer ungesunde Ernährungsgewohnheiten fördern und welche Rolle dabei eine stärkere Regulierung spielen könnte.
Die Autorin oder der Autor führt eine systematische Literaturanalyse durch, bei der zehn aktuelle Primärstudien aus den Jahren 2019-2024 detailliert ausgewertet werden.
Neben einer Begriffsklärung der Kernkonzepte werden die Ergebnisse der ausgewählten Studien in Bezug auf Werbeexposition, Körperbild und die psychologische Bindung an Influencer gegenübergestellt.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Social-Media-Nutzung, Ernährungsverhalten, Körperbild, Algorithmen, Influencer-Marketing und Ernährungskompetenz.
Durch die parasoziale Beziehung vertrauen viele Jugendliche den Influencern, nehmen deren Ratschläge unkritisch an und empfinden beworbene Produkte als authentisch und erstrebenswert.
Algorithmen führen Nutzer oft in "Filterblasen" oder "Rabbit Holes", in denen ihnen vermehrt extrem schlanke Körperbilder und restriktive Ernährungspläne angezeigt werden, was den Druck zur Selbstoptimierung erhöht.
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