Bachelorarbeit, 2024
71 Seiten, Note: 1.0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Forschungsfrage
1.2 Ziele und Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Emotionen – Begriffsbestimmung
2.2 Emotionsforschung – ein Überblick
2.2.1 Emotionen im Lernprozess
2.2.2 Emotionen in der Arbeitswelt
2.3 Lernen aus (sozial-) konstruktivistischer Perspektive
2.4 Betriebliche Weiterbildung
2.4.1 Ziele der betrieblichen Weiterbildung
2.4.2 Formate der betrieblichen Weiterbildung
2.5 Resilienz und Resilienztraining
2.5.1 Resilienz – Begriffsbestimmung
2.5.2 Bedeutung von Resilienz in der Arbeitswelt
2.5.3 Ziele und Methoden im Resilienztraining
2.6 Emotionale Kompetenz und Resilienz – eine Metakompetenz?
3 Forschungsdesign – Expert*in-Interview
3.1 Leitfadengestütztes Expert*in-Interview
3.2 Auswahl der Wissensträger*innen
3.3 Durchführung der Expert*innen-Interviews
3.4 Durchführung der Expert*innen-Interviews – Interviewleitfaden
3.5 Forschungsdesign – Auswertung Expert*in-Interview
3.5.1 Transkription
3.5.2 Qualitative Inhaltsanalyse
4 Darstellung der Ergebnisse
4.1 Das Selbstbild von Weiterbildner*innen
4.2 Relevanz von Emotionen im Lernprozess
4.2.1 Die Ebenen in Lehr – Lernsituationen
4.2.2 Emotionale Momente im Lernprozess
4.3 Didaktik und Methodik
4.3.1 Kompetenzentwicklung der Teilnehmer*innen
4.3.2 Kompetenzentwicklung der Weiterbildner*innen
4.4 Resilienz
5 Diskussion und Reflexion der Ergebnisse
5.1 Diskussion und Reflexion in Bezug auf emotionale Momente
5.2 Diskussion und Reflexion in Bezug auf die Gestaltung von Lehr- Lernsituationen
5.3 Diskussion und Reflexion in Bezug auf Resilienztraining
5.4 Herausforderungen und Chancen der Expert*innen-Interviews
6 Resümee und Ausblick
6.1 Resümee der wichtigsten Ergebnisse
6.2 Implikationen für die betriebliche Weiterbildungspraxis
6.3 Persönliche Wahrnehmungen und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einfluss von emotionalen Momenten in der betrieblichen Weiterbildung auf die Gestaltung von Lehr-Lernsituationen, insbesondere am Beispiel von Resilienztrainings, um ressourcenorientierte Ansätze für das emotionale Lernen von Erwachsenen zu identifizieren.
2.1 Emotionen – Begriffsbestimmung
Die Literaturrecherche, mit dem Ziel einer begrifflichen Bestimmung von Emotionen, gestaltet sich aufgrund einer unübersichtlichen Auswahl an Literatur und den darin beinhalteten Zugängen und Perspektiven (Grotlüschen & Pätzold, 2020, S. 49) über den Charakter und die Bedeutsamkeit von Emotionen (Izard, 1994, S. 18) als sehr mühsam. In diesem Zusammenhang konstatiert Gieseke (2016, S. 53), es existiert eine Unzahl an Definitionen von Emotionen. Kleinginna & Kleinginna (1981, S. 355–376) beziffern bereits im Jahr 1981 die Anzahl auf 92 Definitionen von Emotionen, welche sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund der neurowissenschaftlichen Entwicklungen deutlich erhöht hat (Dietel, 2012, S. 139; Kupiek, 2020, S. 48).
Nach Izard (1994) sind Emotionen ein komplexes Phänomen (S. 20), welches eng mit unserem Körper (Vendrell Ferran, 2008, S. 212) verbunden ist. Die situationsbezogenen Emotionen, welche ein Mensch wahrnimmt und fühlt, sind von verschiedenen Faktoren abhängig und können angenehm oder unangenehm wahrgenommen werden. Einflüsse aus dem soziokulturellen Umfeld und individuelle Erfahrungen sind nicht nur daran beteiligt, wie Gefühlsäußerungen erlernt und verändert werden, sondern auch, was ein Gefühl auslöst und welche Handlungen daraus resultieren (Izard, 1994, S. 23; Röttger-Rössler, 2023, S. 177; Vendrell Ferran, 2008, S. 177). Hierzu führt Arnold (2019a, S. 12) aus, Emotionen als programmähnliche Bewertungsmuster zu verstehen. Diese Bewertungsmuster zeigen sich, wenn Personen in neuen oder Unsicherheit erzeugenden Situationen erlernte Handlungen auf die aktuelle Situation übertragen. Emotionen dienen damit der Orientierung (R. Arnold, 2019a, S. 38). Eine weitere Perspektive nach Schmidt-Atzert et al. (2014) ist, dass Emotionen in der Wissenschaftstheorie als etwas Natürliches betrachtet werden. Emotionen lassen unmittelbare, mit dem Ereignis in Zusammenhang stehende Gefühlsempfindungen entstehen und führen zu einem bestimmten Verhalten sowie zu körperlichen Reaktionen (Schmidt-Atzert et al., 2014, S. 18).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Emotionen und Resilienz in einer volatilen Arbeitswelt ein und formuliert die Forschungsfrage zur Gestaltung von Lehr-Lernsituationen.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel fundiert die Arbeit theoretisch, indem es Emotionen definiert, die Emotionsforschung beleuchtet und Konzepte wie Resilienz und betriebliche Weiterbildung integriert.
3 Forschungsdesign – Expert*in-Interview: Hier wird das methodische Vorgehen beschrieben, welches auf leitfadengestützten Experteninterviews und einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring basiert.
4 Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Befunde aus den Experteninterviews, unterteilt in das Selbstbild der Lehrenden, die Relevanz von Emotionen und die didaktische Gestaltung.
5 Diskussion und Reflexion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden kritisch diskutiert, wobei insbesondere die emotionalen Momente und deren Einfluss auf die Lehr-Lernpraxis reflektiert werden.
6 Resümee und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet Implikationen für die Praxis sowie Anregungen für zukünftige Forschungsarbeiten ab.
betriebliche Weiterbildung, Didaktik, Emotionen, Methodik, Resilienz, Selbstfürsorge, Selbstwirksamkeit, Systemtheorie, Lehr-Lernsituationen, Kompetenzentwicklung, qualitative Inhaltsanalyse, Arbeitswelt, emotionale Kompetenz, Transformation, Lernprozess
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Emotionen auf die Gestaltung von betrieblichen Lehr-Lernsituationen und wie diese zur Entwicklung von Resilienz beitragen können.
Zentral sind die Bereiche der Emotionspsychologie, die betriebliche Weiterbildung, das Resilienztraining sowie die systemische Didaktik in der Erwachsenenbildung.
Das Ziel ist es, emotionale Momente in betrieblichen Weiterbildungen zu identifizieren und daraus Handlungsansätze für eine ressourcenorientierte Gestaltung von Lehr-Lernsituationen abzuleiten.
Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, das auf sechs leitfadengestützten Experteninterviews und einer systematischen Inhaltsanalyse nach Mayring basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine empirische Darstellung der Expertenmeinungen zur emotionalen Gestaltung von Weiterbildungen und eine anschließende wissenschaftliche Reflexion.
Die Arbeit fokussiert auf Resilienz, emotionale Kompetenz, Didaktik, systemische Perspektiven und die Rolle der Weiterbildner als Gestalter von Lernprozessen.
Diese als "Magic Moments" oder "Regenbogen-Momente" bezeichneten Ereignisse beschreiben besonders emotionale transformatorische Erfahrungen, die eine nachhaltige Veränderung im Denken der Lernenden bewirken können.
Die Experten betonen, dass Bildung ohne emotionale Integration oberflächlich bleibt; erst die bewusste Arbeit mit Emotionen ermöglicht einen echten Transfer und die Entfaltung persönlicher Potenziale.
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