Fachbuch, 2010
59 Seiten
Christa McAuliffe. Die amerikanische Nationalheldin
Frauen in der Luftfahrt
Kurzbiografien von Ernst Probst über „Königinnen der Lüfte“
Bücher von Ernst Probst
Dieses Dokument porträtiert das Leben von Christa McAuliffe, die als erste Lehrerin für ein Weltraumprogramm der NASA ausgewählt wurde und bei der Challenger-Katastrophe verstarb. Ergänzend dazu bietet das Werk eine umfassende chronologische Zusammenstellung bedeutender Pionierleistungen von Frauen in der Luft- und Raumfahrtgeschichte.
Christa McAuliffe. Die amerikanische Nationalheldin
Zur tragischen Nationalheldin wurde die 37 Jahre alte amerikanische Lehrerin Christa McAuliffe (1948–1986), geborene Sharon Christa Corrigan, die am „Lehrer-im-Weltraum-Programm“ der Raumfahrtbehörde „NASA“ teilnahm. Statt Tausenden von Schülerinnen und Schülern von Bord der Raumfähre „Challenger“ Unterricht aus dem Weltall zu geben, starb sie zusammen mit der Besatzung bereits kurz nach dem Start.
Sharon Christa Corrigan kam am 2. September 1948 als ältestes Kind von Edward Corrigan und seiner Ehefrau Grace Corrigan, geborene George, in der Großstadt Boston (Massachusetts) zur Welt. Ihre Mutter stammte väterlicherseits von maronitisch-christlichen Einwanderern aus dem Libanon ab. Ein Großonkel von Christa war der amerikanische Historiker und Islamwissenschaftler libanesischer Herkunft, Philip Khuri Hitti (1886–1978).
Christa Corrigan besuchte die „Marian High School“ in Framingham (Massachusetts), engagierte sich in der Kirche und im Sport und wurde Pfadfinderin. Entgegen dem Rat ihres Vaters, sie solle an einer auswärtigen Universität studieren, besuchte sie das „Framingham State College“ und erwarb dort 1970 einen Bachelor-Grad in Geschichte. Auf diese Weise sparte sie Geld für ihre jüngeren Geschwister. Als Teenager war Christa von Präsident John F. Kennedy (1917–1963) und dessen Botschaft an die Jugend fasziniert, dass es auf jeden Einzelnen ankomme. Später wurde sie durch Diskussionen über den Vietnamkrieg geprägt.
Christa McAuliffe. Die amerikanische Nationalheldin: Detaillierte Biografie über den Lebensweg, das Engagement als Lehrerin, die Teilnahme am NASA-Programm und das tragische Ende der Mission STS-51-L.
Frauen in der Luftfahrt: Eine umfassende, chronologisch geordnete Liste bedeutender Pionierleistungen von Frauen in der Luft- und Raumfahrtgeschichte, beginnend im 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
Kurzbiografien von Ernst Probst über „Königinnen der Lüfte“: Ein Verzeichnis zahlreicher Kurzbiografien von berühmten Fliegerinnen, Astronautinnen und Pionierinnen, die in weiteren Werken des Autors detailliert behandelt werden.
Bücher von Ernst Probst: Eine bibliografische Übersicht weiterer Publikationen des Autors zum Thema Luftfahrt und berühmter Frauen.
Christa McAuliffe, NASA, Challenger-Katastrophe, STS-51-L, Lehrer-im-Weltraum-Programm, Luftfahrtgeschichte, Pionierinnen, Astronautinnen, Pilotin, Weltraum, Raumfahrt, US-Raumfahrtbehörde, Meilensteine, Frauengeschichte, Luftfahrt.
Das Buch widmet sich dem Leben und dem Vermächtnis von Christa McAuliffe sowie der historischen Würdigung von Frauen, die als Pionierinnen in der Luft- und Raumfahrt Maßstäbe gesetzt haben.
Die Schwerpunkte liegen auf der Biografie von Christa McAuliffe, den Hintergründen der Challenger-Mission sowie einer umfangreichen Chronik weiblicher Leistungen in der Luftfahrt.
Ziel ist es, Christa McAuliffe als bedeutende Figur zu würdigen und ihr Schicksal im Kontext einer umfassenden Darstellung der Leistungen von Frauen in der Luftfahrt einzuordnen.
Der Autor nutzt eine historisch-biografische Aufarbeitung und dokumentarische Chroniken, um die jeweiligen Lebensleistungen und historischen Fakten sachlich darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ausführliche Biografie von Christa McAuliffe und eine chronologische, jahrweise Aufzählung von Pionierleistungen von Frauen weltweit, vom ersten Heißluftballonflug bis zur modernen Raumfahrt.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Christa McAuliffe, Luftfahrtpionierinnen, NASA, Raumfahrt, Challenger und Geschichte der Luftfahrt beschreiben.
Christa McAuliffe wurde unter mehr als 11.000 Bewerberinnen ausgewählt und erfuhr ihre offizielle Bestätigung für das Projekt „Lehrer-im-Weltraum“ durch den damaligen Vizepräsidenten George Bush.
Die Untersuchungskommission identifizierte Dichtungsringe an einer der Zusatzraketen als defekt sowie organisatorische Mängel innerhalb des NASA-Managements als Ursachen für die Katastrophe.
Die „Ninety Nines“ wurden von Amelia Earhart mitgegründet, um die Vernetzung und Stellung von Frauen in der Luftfahrt zu stärken, und sind bis heute eine aktive Organisation für Fliegerinnen.
Barbara Morgan, die Ersatzfrau für die Challenger-Mission, wurde später selbst Astronautin und flog im Jahr 2007 zur Internationalen Raumstation, um dort den Unterricht aus dem Weltall durchzuführen, den Christa McAuliffe geplant hatte.
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