Magisterarbeit, 2003
92 Seiten, Note: 2,3
1 Einführung in das Thema
1.1 Einleitung
1.2 Motivation
1.3 Methodologie
1.4 Begrenzung des Themas
1.5 Aufbau der Arbeit
1.5.1 Hinweis zur Bibliographie
1.5.2 Hinweis zu fremdsprachlichen Zitaten
1.6 Quellenlage
1.7 Definitionen
1.8 Was ist i-mode?
1.8.1 Über i-mode
1.8.1.1 Das „i“ in i-mode
1.8.1.2 Wer benutzt i-mode?
1.8.2 Über NTT DoCoMo
1.8.3 PDC und PHS
1.8.4 cHTML
1.8.5 Java
1.8.6 PDC-P/DoPa
1.8.6.1 Datenpakete
1.8.6.2 Zugriff auf das Internet
1.8.7 Endgeräte
1.8.8 Wie funktioniert i-mode?
2 Hauptteil
2.1 Vorstellung des Analyserasters
2.2 Komplementäre Produkte
2.2.1 Dienste
2.2.1.1 Offizieller und inoffizieller Content
2.2.1.2 Wer kann offizieller Content-Provider werden?
2.2.1.3 Verteilung der verschiedenen Typen von Content
2.2.1.4 Reach and Richness
2.2.2 Endgeräte
2.2.2.1 Technologische Entwicklung
2.2.2.2 Die enge Beziehung zwischen NTT DoCoMo und den Endgeräteherstellern
2.2.3 Infrastruktur
2.3 Vertriebskanäle
2.3.1 Vertriebsweg der Endgeräte vom Hersteller zum Verkäufer
2.3.2 Viele Hersteller, eine Marke: NTT DoCoMo
2.3.3 Wettbewerb über Gewicht und Größe anstatt über Preise
2.4 Geschäftsmodelle und Management
2.4.1 MicroPayment
2.4.1.1 Alternative MicroPayment Modelle
2.4.2 Ein auf bestehende Verhältnisse zurecht geschnittenes Geschäftsmodell
2.4.3 Junges, innovatives Management
2.4.4 Strategische Allianzen
2.4.4.1 Technologie
2.4.4.2 Portale
2.4.4.3 Plattformen
2.4.5 Geschäftsmodelle für Content-Provider
2.4.6 Das Positive Feedback Prinzip
2.5 Marketing
2.5.1 Zielgruppen
2.5.2 Strategien
2.6 Innovationen
2.6.1 iαppli
2.6.2 AOLi
2.6.3 i-area
2.6.4 Cmode
2.6.5 i-mode und PlayStation
2.6.6 i-Convenience
2.6.7 i-shot
2.7 Konkurrenten
2.7.1 Branchenteilnehmer
2.7.1.1 KDDI
2.7.1.2 J-Phone Vodafone
2.7.1.3 Überblick mobiler Internetangebote in Japan
2.7.2 Marktsituation zum i-mode Start
2.7.2.1 Branchenteilnehmer
2.7.2.2 Marktlage
2.8 Politisch-rechtliches Umfeld
2.8.1 Die regulierende Behörde
2.8.2 Deregulierung, Privatisierung, Liberalisierung
2.8.2.1 Der Aufbruch der NTT
2.8.2.2 Weitere Deregulierungen
2.8.3 Regulierungen
2.8.3.1 Type-I und Type-II Dienste
3 Analyse
3.1 Das System i-mode
3.1.1 i-mode steht auf vier Säulen
3.1.2 NTT DoCoMos Rolle
3.2 Faktoren für den erfolgreichen Start von i-mode
3.2.1 i-mode hatte eine günstige Ausgangslage
3.2.2 Die ersten Allianzen
3.2.3 Konzentration auf die anfangs wichtigen Elemente
3.2.4 Schwächen der Konkurrenten
3.3 Faktoren für einen erfolgreichen Start als auch für dauerhaften Erfolg
3.3.1 NTT DoCoMo hat einen guten Ruf
3.3.2 Nutzung existierender Technologien und Standards
3.3.2.1 Die richtige Markup-Sprache
3.3.2.2 GIF und MIDI für Multimedia-Content
3.3.2.3 Plattformunabhängige Programme durch Java
3.3.2.4 Mobiltelefone sind ein Kommunikations-Standard in Japan
3.3.3 kaizen oder: Vertikale Evolution
3.3.4 Geschäftsmodell
3.3.5 NTT DoCoMo diktiert den Standard
3.4 Gründe für den anhaltenden Erfolg von i-mode
3.4.1 Neue Allianzen, neuer Content, neue Endgeräte
3.4.1.1 Horizontale Evolution
3.4.2 Hohe Attraktivität durch günstige Endgeräte und Benutzerfreundlichkeit
3.4.2.1 Dienste jenseits des iMenu
3.4.2.2 Die große Kundenzahl ist attraktiv für neue Content-Provider
3.5 ARPU zeigt: i-mode wird tatsächlich benutzt
3.6 Fazit
3.7 Schlusswort
Die vorliegende Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren von i-mode, dem weltweit erfolgreichsten mobilen Datendienst seiner Zeit, um zu verstehen, wie NTT DoCoMo nach einer Dekade der Rezession in Japan eine weltweit einzigartige Erfolgsgeschichte schreiben konnte. Ziel ist es, die strategischen Entscheidungen, technologischen Ansätze und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu beleuchten, die zum initialen und dauerhaften Erfolg von i-mode geführt haben.
1.8.1 Über i-mode
Das von NTT DoCoMo im Februar 1999 eingeführte i-mode ist ein Dienst, den Mobilfunkkunden von NTT DoCoMo benutzen können. Neukunden entscheiden sich dafür, zusätzlich zu ihrem Mobilfunkvertrag, den i-mode Dienst zu wählen. Alte Kunden können ihre bestehenden Verträge um die i-mode Option erweitern. In beiden Fällen sind spezielle, i-mode fähige Endgeräte nötig, die sich zu NTT DoCoMos PDC-P Netzwerk verbinden können, einen Browser haben und damit (spezielle) Internet-Seiten darstellen können. Außerdem müssen die Kunden für i-mode eine monatliche Grundgebühr von 300¥ entrichten.
Durch i-mode ist der Benutzer in der Lage mobile Datendienste zu benutzen. Diese mobilen Datendienste werden von Firmen oder Privatpersonen angeboten und unterscheiden sich untereinander in ihrem Umfang und in ihren Kosten. Durch i-mode können die Benutzer auf spezielle Internet-Seiten zugreifen, die diese Dienste enthalten. Der Kunde kann diese Dienste abonnieren und entrichtet dann eine monatliche Grundgebühr an die Firma, die den Dienst bereitstellt. Diese Gebühr wird zentral über NTT DoCoMos Telefonrechnung abgerechnet. Aber nicht alle Dienste sind kostenpflichtig, viele können auch kostenlos vom Kunden benutzt werden.
i-mode hat derzeit einen Marktanteil von über 60%. NTT DoCoMos Konkurrenten im Mobilen Internet sind KDDI und J-Phone, die ähnliche Dienste wie i-mode bereitstellen, und sich den Rest des Marktes teilen.
1 Einführung in das Thema: Das Kapitel führt in das Thema i-mode ein, definiert zentrale Begriffe und beschreibt die Methodik sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Hauptteil: Dieser Teil analysiert die verschiedenen Komponenten des i-mode Systems, von komplementären Produkten über Vertriebskanäle bis hin zum regulatorischen Umfeld in Japan.
3 Analyse: Das Kapitel untersucht systematisch die Erfolgsfaktoren von i-mode, unterteilt in initiale Startfaktoren und Bedingungen für den dauerhaften Erfolg, und schließt mit einer Bewertung der Ergebnisse ab.
i-mode, NTT DoCoMo, Mobile Datendienste, Japan, Geschäftsmodell, MicroPayment, Mobilfunkmarkt, Content-Provider, cHTML, PDC, 3G, Innovation, Strategie, Netzwerkeffekte, Benutzerfreundlichkeit.
Die Arbeit untersucht den beispiellosen Erfolg des mobilen Datendienstes "i-mode" des japanischen Anbieters NTT DoCoMo, der trotz einer langjährigen Wirtschaftsrezession Millionen von Kunden gewann.
Zu den Schwerpunkten gehören das Geschäftsmodell von NTT DoCoMo, die technologische Architektur (cHTML, PDC-P), die Rolle von strategischen Allianzen und das Management, sowie die Auswirkungen des politisch-rechtlichen Umfelds.
Die Forschungsfrage ist, warum i-mode erfolgreich gestartet ist und welche Faktoren dazu beigetragen haben, dass der Dienst über Jahre hinweg kontinuierlich ausgebaut werden konnte und erfolgreich blieb.
Der Autor stützt sich auf eine branchenanalytische Vorgehensweise, die auf dem Analyseraster von Michael Porter basiert, angepasst an den japanischen Mobilfunkmarkt, und kombiniert dies mit empirischen Daten aus Geschäftsberichten und Fachliteratur.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der einzelnen Bestandteile des Systems i-mode, inklusive der Rolle von Content-Providern, technischer Spezifikationen der Endgeräte und der Marketingstrategien.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie i-mode, NTT DoCoMo, mobile Datendienste, Geschäftsmodell, MicroPayment und Innovationsstrategien charakterisieren.
Im Gegensatz zum offenen Internet, wo eine Abrechnung schwierig ist, ermöglicht i-mode durch die Kontrolle der NTT DoCoMo-Infrastruktur ein einfaches MicroPayment-System, bei dem Dienste bequem über die monatliche Telefonrechnung abgerechnet werden.
WAP erforderte komplexe Konversions-Server und war technologisch weniger ausgereift als i-mode, was eine schlechtere Benutzererfahrung und höhere Hürden für den mobilen Internetzugang nach sich zog.
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