Bachelorarbeit, 2007
45 Seiten, Note: 2,6
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Bachelor-Arbeit und methodisches Vorgehen
2. Herausforderungen und Ziele der Mediaplanung
2.1 Mediaplanung als Bestandteil der Kommunikationspolitik
2.2 Inhalt und Charakteristik der Mediaplanung
2.3 Ablauf der Mediaplanung
2.4 Der Media-Mix als Instrument zur Steigerung der Werbewirkung
2.5 Zusammensetzung der Mediagattungen Print und TV
2.6 Kennzahlen und Einflussgrößen der Mediaplanung
2.6.1 Werbeträgerkontakt und Reichweite zur Beurteilung von Mediaplänen
2.6.2 Affinitäts-Index als Kennzahl für die zielgruppengerechte Mediaselektion
2.6.3 Gross Rating Points zur Messung der Werbemittelkontaktchance
2.6.4 Tausend-Kontakt-Preis zur Medienbewertung unter Kostenaspekten
2.7 Ziele der Mediaplanung
2.7.1 Minimierung von Streuverlusten
2.7.2 Maximierung der Reichweite
2.7.3 Vermeidung von Wear-Out-Effekten
3. Informationsgrundlagen der Mediaplanung
3.1 Die Media-Analyse als Standardwährung für die Mediaplanung
3.2 Die Soll & Haben 6 zur Planung von Kampagnen aus dem Finanzdienstleistungsbereich
3.3 Die Nielsen Werbestatistik als Instrument zur Konkurrenzbeobachtung
3.4 Mediaplanungssoftware zur Unterstützung des Planungsprozesses
4. Verbesserung des Media-Mixes durch Variation der Print- und TV-Anteile
4.1 Ablauf der Verbesserungsversuche
4.2 Die untersuchten Unternehmen
4.2.1 Deka Bank
4.2.2 Pioneer Investments
4.3 Analyse der Mediapläne
4.3.1 Abbildung der Mediapläne mit Hilfe der Nielsen Werbestatistik
4.3.2 Definition der Zielgruppe
4.3.3 Der Mediaplan der Deka Bank
4.3.3.1 Variation zugunsten von Print
4.3.3.2 Ergebnis der Variation zugunsten von Print
4.3.4 Der Mediaplan von Pioneer Investments
4.3.4.1 Variation zugunsten von TV
4.3.4.2 Ergebnis der Variation zugunsten von TV
4.4 Defizite in der Mediaplanung der untersuchten Unternehmen
4.4.1 Planungsdefizite der Deka Bank
4.4.2 Planungsdefizite von Pioneer Investments
4.5 Kritische Betrachtung der Ergebnisse
5. Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Bachelor-Arbeit untersucht am Beispiel von zwei ausgewählten Finanzdienstleistungs-Kampagnen die Auswirkungen von Variationen der Anteile von Print- und TV-Medien auf die Effizienz der Mediaplanung, um eine Optimierung des Media-Mixes unter Berücksichtigung quantitativer Kennzahlen zu erreichen.
2.4 Der Media-Mix als Instrument zur Steigerung der Werbewirkung
Unter einem Media-Mix versteht man den aufeinander abgestimmten Einsatz von Medien aus verschiedenen Mediagattungen im Rahmen der Mediaplanung, wobei eine Mediagattung die Zusammenfassung einzelner Medien darstellt, die in grundlegenden Eigenschaften übereinstimmen. Media-Mix-Kampagnen haben, bei entsprechender Etatgröße, verschiedene Vorteile gegenüber Mono-Kampagnen: die Minimierung von Sättigungseffekten bei den Rezipienten sowie eine besser Balance von Aufmerksamkeits- und Überzeugungseffekten. Darüber hinaus können Transfereffekte zwischen den Mediagattungen genutzt werden. Dies wird auch als Multiplying-Effekt bezeichnet und beschreibt zusammenfassend die positive Wechselwirkung beim Zusammenspiel unterschiedlicher Medien im Rahmen einer Media-Mix-Kampagne.
Die Ergebnisse zahlreicher Studien haben gezeigt, dass diese Synergieeffekte unter anderem zu einer intensiveren Verarbeitung der Werbebotschaften führen, die Werberinnerung steigern, einen erhöhten Glaubwürdigkeitstransfer ermöglichen, Ablenkungseffekte, die vor allem bei Mono-TV-Kampagnen auftreten, reduzieren sowie eine vertiefte Informationsvermittlung bieten. Starke Synergieeffekte können sich beispielsweise bei der Überschneidung von Print- und TV-Kontakten ergeben. Neben den oben genannten Gründen resultiert die positive Wirkung der Mix-Kontakte aus Print und TV daraus, dass eine bessere Merkfähigkeit beim Rezipienten erreicht wird, wenn dieser kognitiv (über TV) und affektiv (über Print) angesprochen wird.
Während die positiven Wechselwirkungen von Media-Mix-Kampagnen mehrfach untersucht und nachgewiesen wurden, wird noch häufig über das optimale Mix-Verhältnis diskutiert, insbesondere das Verhältnis Print zu TV.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Mediaplanung in gesättigten Märkten ein und formuliert das Ziel, Media-Mix-Strategien mittels Variation von Print- und TV-Anteilen zu analysieren.
2. Herausforderungen und Ziele der Mediaplanung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Mediaplanung als Teil der Kommunikationspolitik sowie zentrale Kennzahlen wie Reichweite, Affinitäts-Index und TKP erläutert.
3. Informationsgrundlagen der Mediaplanung: Dieses Kapitel stellt die notwendigen Analyseinstrumente wie die Media-Analyse, die Studie "Soll & Haben 6" und Nielsen Werbestatistiken für die Mediaplanung vor.
4. Verbesserung des Media-Mixes durch Variation der Print- und TV-Anteile: Der Hauptteil demonstriert anhand von Beispielen der Deka Bank und Pioneer Investments, wie durch Anpassung der Mediengattungen die Reichweite und Werbeeffizienz optimiert werden können.
5. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der Untersuchung ab, welche verdeutlicht, dass eine intensivere Analyse des Mediennutzungsverhaltens für die Mediaplan-Optimierung essenziell ist.
Mediaplanung, Media-Mix, Print, TV, Medialeistung, Reichweite, Gross Rating Points, GRP, Werbewirkung, Media-Analyse, Soll & Haben 6, Zielgruppenanalyse, Marketing-Mix, Streuverluste, Affinitäts-Index
Die Arbeit untersucht, wie durch das systematische Variieren von Print- und TV-Werbeanteilen in Finanzdienstleistungs-Kampagnen eine optimierte Werbewirkung erreicht werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der Mediaplanungs-Theorie, dem effektiven Einsatz von Media-Mix-Strategien und der Anwendung von Markt-Media-Studien zur Leistungsbeurteilung von Mediaplänen.
Das Hauptziel ist es, auf Basis existierender Mediapläne verschiedene Optimierungsszenarien durchzuspielen und aufzuzeigen, wie sich Verschiebungen im Media-Mix quantitativ auf Zielgruppenkontakte auswirken.
Die Untersuchung nutzt die quantitative Datenanalyse durch Mediaplanungssoftware (importiert in "Soll & Haben 6"-Datensätze), um Reichweitenveränderungen und GRP-Werte vor und nach der Variation der Mediengattungen zu vergleichen.
Im Hauptteil werden die konkreten Mediapläne der Deka Bank und Pioneer Investments analysiert, optimiert und kritisch hinsichtlich ihres zuvor unzureichend berücksichtigten Mediennutzungsverhaltens bewertet.
Die Arbeit lässt sich durch die Begriffe Mediaplanung, Media-Mix, Reichweitenoptimierung, Gross Rating Points (GRP) und zielgruppengerechte Mediaselektion beschreiben.
Die Analyse zeigt, dass die Zielgruppe der Deka Bank Investmentprodukte bevorzugt über Printmedien konsumiert, was bei der ursprünglichen TV-dominierten Planung nicht ausreichend berücksichtigt wurde.
Die Arbeit räumt ein, dass sie sich primär auf quantitative Kennzahlen konzentriert, merkt aber an, dass redaktionelle Umfelder und Rabattstrategien bei TV-Buchungen ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf die reale Planung haben können.
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