Bachelorarbeit, 2003
69 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Erkenntnisse aus der Literaturrecherche
1.2 Eingrenzung des Themas
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Ziel der Arbeit
2 Mitarbeitergespräch
2.1 Begriffsklärung
2.2 Zielsetzung
2.3 Fragestellungen
2.4 Führung
3 Kommunikation
3.1 Grundlagen
3.2 Kommunikationsmodelle
3.2.1 Fünf Axiome menschlicher Kommunikation
3.2.2 Sender-Empfänger-Modell
3.2.3 Johari-Fenster
3.2.4 Transaktionsanalyse
3.3 Kommunikationsstörungen
3.3.1 Hauptursachen
3.3.2 Ursachen im Verhalten der Führungskraft
3.4 Wahrnehmungsprozess
3.5 Zusammenfassung
4 Gesprächsvorbereitung
4.1 Einwirkungsfaktoren
4.2 Grundhaltung
4.3 Motivation
4.4 Gesprächsebenen
4.5 Gesprächsziele
4.6 Thematische Vorbereitung
4.7 Personelle Beteiligung
4.8 Organisatorische Vorkehrungen
4.9 Aufbau und Ablauf des Gespräches
5 Gesprächsdurchführung und -nachbereitung
5.1 Kommunikationsarten
5.1.1 Verbale Kommunikation
5.1.2 Nonverbale Signale
5.1.3 Paraverbale Kommunikation
5.2 Gesprächsstile
5.2.1 Stressgespräch
5.2.2 Direktives Gespräch
5.2.3 Non-Direktives (mitarbeiterzentriertes) Gespräch
5.2.4 Bewertung
5.3 Gesprächstechniken
5.3.1 Fragetechniken
5.3.2 Argumentieren
5.3.3 Aktives Zuhören
5.3.4 Nachfragen
5.3.5 Sprechpausen
5.3.6 Feedback
5.3.7 Ich-Aussagen
5.4 Gesprächsnachbereitung
6 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht den theoretischen Hintergrund von Kommunikation und Gesprächsführung, um als Basis für die Konzeption regelmäßiger, strukturierter Mitarbeitergespräche im Versicherungswesen zu dienen.
3.2.2 Sender-Empfänger-Modell
Das einfache Kommunikationsmodell besteht aus drei Faktoren:
• dem Sender
• dem Signal (Botschaft) und
• dem Empfänger
Die Begriffe Sender, Empfänger und Nachricht stammen ursprünglich aus der Nachrichtentechnik. In psychologischen Kommunikationsmodellen wird als Sender derjenige bezeichnet, der etwas mitteilt, also eine Information oder Botschaft übermittelt. Das, was er mitteilt wird als Nachricht bezeichnet. Der Sender muss, um sich mitteilen zu können, seine Information in verbale und/oder nonverbale Nachrichten umsetzen, sie sozusagen verschlüsseln. Der Empfänger muss diese Informationen entsprechend entschlüsseln. Schulz von Thun spricht von einem viergeteilten Empfangsvorgang bei der Kommunikation und stellt diese Vierteilung in einem Nachrichtenquadrat dar.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz der Kommunikation für Mitarbeitergespräche dar und definiert das Ziel sowie den Aufbau der vorliegenden Studienarbeit.
2 Mitarbeitergespräch: Hier wird das Mitarbeitergespräch als wichtiges Führungsinstrument definiert, seine Zielsetzungen erläutert und die grundlegenden Fragestellungen der Arbeit formuliert.
3 Kommunikation: Dieses Kapitel beleuchtet theoretische Grundlagen, Kommunikationsmodelle (z.B. Sender-Empfänger-Modell, Johari-Fenster, Transaktionsanalyse) und Störquellen der Kommunikation.
4 Gesprächsvorbereitung: Der Fokus liegt hier auf den sieben Einwirkungsfaktoren, der Grundhaltung der Führungskraft, Motivationstheorien sowie organisatorischen Anforderungen an die Gesprächsplanung.
5 Gesprächsdurchführung und -nachbereitung: Dieses Kapitel behandelt verschiedene Kommunikationsarten, Gesprächsstile, spezifische Gesprächstechniken wie Feedback oder aktives Zuhören sowie die systematische Nachbereitung des Gesprächs.
6 Fazit und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und die Bedeutung der strukturierten Gesprächsführung für die Praxis im Gesundheits- und Versicherungswesen hervorgehoben.
Mitarbeitergespräch, Führungsinstrument, Kommunikation, Gesprächsführung, Transaktionsanalyse, Johari-Fenster, Motivationspsychologie, Personalführung, Feedback, Gesprächsvorbereitung, Personalentwicklung, Mitarbeiterführung, Unternehmenskommunikation, Situativer Führungsstil.
Die Arbeit analysiert den theoretischen Hintergrund von Kommunikation und Gesprächsführung, um die Durchführung von strukturierten Mitarbeitergesprächen als Führungsinstrument zu optimieren.
Die Schwerpunkte liegen auf Kommunikationsmodellen, Motivationspsychologie, Gesprächstechniken und den Anforderungen an die Führungskraft im Rahmen von Mitarbeitergesprächen.
Das Ziel ist es, ein fundiertes theoretisches Verständnis zu schaffen, das als Grundlage für die Einführung von regelmäßigen, strukturierten Mitarbeitergesprächen in der Praxis dient.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Aufarbeitung psychologischer und kommunikationswissenschaftlicher Theorien, um diese für die Führungspraxis nutzbar zu machen.
Im Hauptteil werden neben den Grundlagen der Kommunikation insbesondere die Vorbereitung, die Durchführung (Gesprächsstile und -techniken) sowie die Nachbereitung des Mitarbeitergesprächs detailliert dargestellt.
Wichtige Begriffe sind Mitarbeitergespräch, Kommunikation, Führung, Transaktionsanalyse, Feedback und Mitarbeiterführung.
Das Modell hilft, Selbst- und Fremdwahrnehmung zu reflektieren. Das Ziel der Gesprächsführung ist es, den Bereich der öffentlichen Person zu vergrößern und so Missverständnisse durch Feedback abzubauen.
Ich-Botschaften werden als effizienteste Art der Verständigung im Führungsbereich angesehen, da sie ein authentisches „Mensch zu Mensch-Gespräch“ ermöglichen und Vorwürfe vermeiden, die bei Du-Botschaften entstehen könnten.
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