Bachelorarbeit, 2022
56 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Strategische Personalplanung
2.1 Grundlagen zur Personalgewinnung
2.2 Personalplanung
3. Jobfamilien
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Funktionen und die Bildung von Jobfamilien
4. Grundlagen des Supply Chain Managements
4.1 Supply Chain und Supply Chain Management
4.2 Logistik
5. Erstellung von Kompetenzprofilen für Supply Chain-Management
5.1 Kompetenz
5.2 Kompetenzmanagement
5.3 Kompetenzmodelle
5.4 Identifizieren von Tätigkeitsfeldern
5.5 Erforderliche Kompetenzen für unterschiedliche Bereiche
6. Methoden für die Kompetenzmessung
6.1 Biografische Methoden
6.2 Tätigkeitsanalyse
6.3 Interview
6.4 Persönlichkeitsverfahren
6.5 Assessment-Center
6.6 Selbst- und Fremdbeschreibung
7. Fazit
Das Ziel der Arbeit ist es, relevante Tätigkeitsfelder im Bereich Supply Chain Management (SCM) zu identifizieren und Jobfamilien zu beschreiben, um darauf aufbauend Kompetenzprofile für die Personalplanung und -auswahl zu erstellen.
3.1 Begriffsdefinition
Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. definiert den Terminus Jobfamilie folgendermaßen: „Eine Jobfamilie umfasst Mitarbeiter bzw. Planstellen aus einem oder mehreren Fachbereichen oder Organisationseinheiten mit gleichen (Kern-) Qualifikationen bzw. Qualifikationsanforderungen.“ Berendes et al. konkretisieren diese Definition und beschreiben Jobfamilien als ein „Ergebnis der Bündelung von Funktionen, die aufgrund vergleichbarer Anforderungen an Rollenwahrnehmung, Zielsetzung, Wissen und Fähigkeiten, Leistungsindikatoren und Verhaltensweisen über einen ähnlichen Charakter verfügen.“ Anhand dieser Definitionsansätze wird deutlich, dass im Fokus der Betrachtung nicht der einzelne Mitarbeiter samt seiner Fähigkeiten steht, sondern Mitarbeitergruppen. Die einzelnen Mitarbeiter werden demnach einer bestimmten Jobfamilie zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt allerdings nicht auf Grundlage der jeweiligen Qualifikationen bzw. genauen Tätigkeiten des Mitarbeiters, sondern geschieht anhand der von ihm ausgeführten Funktion im Unternehmen. Es werden in einem Unternehmen beispielsweise sämtliche Managementstellen in einer Jobfamilie zusammengefasst, ganz unabhängig davon, in welcher Organisationseinheit im Unternehmen diese verankert sind. Dies wird in dieser Form gehandhabt, da das Unternehmen so schnell erkennen kann, welche Mitarbeiter aufgrund ihrer Jobfamilie in welcher Position und wo überall im Unternehmen eingesetzt werden können. Jobfamilien werden demnach in der Form gebildet, dass Arbeitsstellen, in denen ähnliche Aufgaben verrichtet werden und die ebenfalls ähnliche Anforderungen beinhalten zusammengefasst werden. Weitere Aspekte wie beispielsweise zum Gehalt oder einzelne Abteilungen werden dabei zunächst nicht berücksichtigt. Stattdessen steht bei der Definition von Jobfamilien das Transferpotential einer Arbeitsstelle im Fokus, was bedeutet, dass der Blick darauf gerichtet wird, ob der eine Mitarbeiter einen anderen mit einem geringen Mehraufwand vertreten kann, falls dieser ausfällt. Neben den Gehältern und Abteilungen werden auch etwaige Hierarchien im Unternehmen nicht bei der Bildung von Jobfamilien berücksichtigt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel liefert eine grundlegende Problemstellung zur strategischen Personalplanung und gibt einen Überblick über den Aufbau der gesamten Bachelorarbeit.
2. Strategische Personalplanung: Es werden die Grundlagen der Personalgewinnung und die zentrale Bedeutung der Personalplanung für das Erreichen unternehmerischer Ziele erläutert.
3. Jobfamilien: Hier erfolgt eine theoretische Begriffsdefinition sowie die Erläuterung der Funktionen und des Vorgehens bei der Bildung von Jobfamilien innerhalb der Unternehmensorganisation.
4. Grundlagen des Supply Chain Managements: Es werden die Begriffe Supply Chain, Supply Chain Management und Logistik definiert, voneinander abgegrenzt und ihre Bedeutung erläutert.
5. Erstellung von Kompetenzprofilen für Supply Chain-Management: Dieses Kapitel widmet sich dem Kompetenzmanagement, den verschiedenen Kompetenzmodellen und identifiziert spezifische Tätigkeitsfelder und deren Anforderungsprofile innerhalb der SCM.
6. Methoden für die Kompetenzmessung: Ein Überblick über gängige wissenschaftliche Verfahren zur Messung von Mitarbeitereigenschaften und -fähigkeiten, darunter Interviews, Assessment-Center und Persönlichkeitstests.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz von Jobfamilien und Kompetenzprofilen für die strategische Personalplanung zusammen und reflektiert die erzielten Ergebnisse.
Supply Chain Management, SCM, Jobfamilien, Personalplanung, Personalgewinnung, Kompetenzprofile, Kompetenzmanagement, Kompetenzmessung, Tätigkeitsfelder, Personalentwicklung, Assessment-Center, Anforderungsprofile, Personalauswahl, Unternehmensführung, Qualifikation
Die Arbeit befasst sich mit der Definition von Jobfamilien im Bereich des Supply Chain Managements und deren Bedeutung für eine strategische Personalplanung in modernen Unternehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf personalwirtschaftlichen Konzepten (Personalgewinnung/planung), der Strukturierung von Jobfamilien, dem Management von Kompetenzen sowie der praktischen Anwendung von Kompetenzmessmethoden.
Das Hauptziel ist es, durch die Identifikation von Tätigkeitsfeldern und die Erstellung von Kompetenzprofilen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Personalarbeit (Gewinnung und Entwicklung) im Supply Chain Management zu schaffen.
Es erfolgt eine detaillierte Literaturanalyse verschiedener Kompetenzmodelle sowie eine Erörterung methodischer Ansätze zur Kompetenzmessung wie Interviews, Eignungstests und Assessment-Center.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Personalplanung/SCM, die Herleitung von Jobfamilien sowie eine konkrete Untersuchung der für verschiedene Teilbereiche im SCM (Einkauf, Logistik, Controller, Vertrieb) erforderlichen Anforderungen und Kompetenzen.
Zentrale Begriffe sind Supply Chain Management, Kompetenzprofil, Jobfamilie sowie Methoden der Personalauswahl und -entwicklung.
Die Logistik wird als wichtiger Teilbereich der Supply Chain dargestellt, deren Stellenanforderungen und Tätigkeiten maßgeblich zur Identifikation der Unterfamilien und somit zum Aufbau des gesamten Kompetenzkonzepts beitragen.
Die Unterscheidung verdeutlicht, dass strategisches Management sich mit der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit und Zielerreichung befasst, während das operative Management die tägliche Vernetzung von Wissen und Informationen in den Fokus rückt.
Das Ergebnis zeigt, dass eine klare Strukturierung der Jobfamilien im SCM notwendig ist, um Transparenz über vorhandene Ressourcen zu schaffen und gezielte Maßnahmen in der Personalgewinnung und -entwicklung zu ermöglichen.
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