Masterarbeit, 2024
166 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Digitalisierung
2.1 Digitalisierung in der Schule
2.2 Auswirkungen der Digitalisierung
2.2.1 Verschwörungserzählungen
2.2.2 Fake News
3. Künstliche Intelligenz
3.1 Generierende KI
3.2 Künstliche Intelligenz in der Schule
3.3 Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz in der Schule
4. Empirische Untersuchung
4.1 Forschungsdesign
4.2 Methodik
4.3 Daten
4.4 Unterrichtsmaterial
4.4.1 Unterrichtsmaterial 9. Klasse
4.4.2 Unterrichtsmaterial Q1-Kurs
4.5 Durchführung der Unterrichtsstunden
4.6 Ergebnisse
4.6.1 Prä-Umfrage
4.6.2 Post-Umfrage
4.6.3 Audioaufnahme 9. Klasse
4.6.4 Audioaufnahme Q1-Kurs
4.7 Diskussion
5. Fazit
6. Ausblick
7. Literaturverzeichnis
7.1 Literaturverzeichnis KI-Tools
7.2 Literaturverzeichnis Unterrichtsmaterial
7.3 Literaturverzeichnis Erklärvideos
Anhang
Die Arbeit untersucht, inwieweit eine speziell entwickelte Doppelstunde Schüler*innen dazu befähigen kann, kritisch mit den Gefahren von KI-Halluzinationen, Desinformationen und Verschwörungserzählungen in einer zunehmend digitalisierten Welt umzugehen.
1. Einleitung
Ich kann mit einem Humboldt-Zitat antworten, der gesagt hat, dass wir mündige [Bürger*innen] der Zukunft an der Schule ausbilden sollen. Und zu einer Mündigkeit im 21. Jahrhundert gehört eben, dass ich als Bürgerin hinter die Kulissen von Daten gucken kann, dass ich Fake News und Desinformationen von echten News unterscheiden kann, dass ich Gestalterin dieser Welt sein darf […]. Und dass ich mit Medien spielerisch umgehen kann, also genauso eine Präsentation erstellen kann wie einen Aufsatz digital schreiben. Und all das sollte aus meiner Sicht die Schule vermitteln […]. (Vodafone Stiftung Deutschland 2023: 27)
Mit diesem Zitat wird die Notwendigkeit der digitalen Bildung an Schulen verdeutlicht. Die digitale Bildung an Schulen ist aufgrund von Differenzen in der technischen Ausstattung mit digitalen Geräten und dem Zugang zum Internet mit Herausforderungen verbunden (vgl. Quaiser-Pohl 2024:36f). So haben manche Schulen nicht genügend digitale Geräte für alle Schüler*innen, während andere Schulen über eine gute technische Infrastruktur verfügen. Dieser Mangel an digitalen Ressourcen kann die Ausbildung der Medienkompetenz und -bildung der Schüler*innen hemmen. Aufgrund der steigenden Internetnutzung der Jugendlichen (vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2023: 24) und der aktiven Nutzung von Sozialen Medien, wie beispielsweise WhatsApp und Instagram (vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2023: 33), ist die Aufklärung über die Gefahren und Risiken in der digitalisierten Welt unerlässlich.
1. Einleitung: Die Arbeit begründet die Relevanz digitaler Bildung und Medienkompetenz angesichts zunehmender digitaler Risiken für Jugendliche.
2. Digitalisierung: Es werden der Begriff der Digitalisierung sowie die Auswirkungen und Risiken, wie Verschwörungserzählungen und Fake News, im schulischen Kontext analysiert.
3. Künstliche Intelligenz: Das Kapitel definiert KI, erläutert die Funktionsweise generativer KI-Systeme und erörtert deren Rolle sowie spezifische Herausforderungen im Klassenzimmer.
4. Empirische Untersuchung: Hier wird das Forschungsdesign, die Methodik und die Durchführung einer Unterrichtsintervention zur Sensibilisierung von Schüler*innen detailliert dargestellt und fachlich kommentiert.
5. Fazit: Die wichtigsten Erkenntnisse über die Notwendigkeit der Förderung von Medienkompetenz durch gezielte Unterrichtsmaßnahmen werden zusammengefasst.
6. Ausblick: Es wird diskutiert, wie Schulen künftig auf die rasante KI-Entwicklung reagieren und Lehrkräfte bei der Integration dieser Technologien unterstützen können.
Medienkompetenz, Digitale Bildung, Künstliche Intelligenz, ChatGPT, Fake News, Verschwörungserzählungen, KI-Halluzinationen, Medienpädagogik, Schüler, Unterrichtsentwicklung, Bildmanipulation, Bias, Datenschutz, Medienbildung, Empirische Untersuchung.
Die Arbeit untersucht, wie Schüler*innen durch gezielte Unterrichtsangebote für die spezifischen Gefahren der KI-gestützten Desinformation sensibilisiert werden können.
Die zentralen Themen sind die Digitalisierung der Schule, die Funktionsweise von generativer KI, der Umgang mit Fake News und Verschwörungserzählungen sowie die Steigerung der Medienkompetenz.
Die Forschungsfrage lautet: Inwieweit kann eine Doppelstunde Schüler*innen für die Gefahren von KI-Halluzinationen, Fake News und Verschwörungserzählungen in der digitalen Welt sensibilisieren?
Es wird ein Prä-Post-Test-Design mittels Fragebögen in Kombination mit qualitativen Audioanalysen der Unterrichtsreflexionen eingesetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Digitalisierung, Medienbildung und KI sowie eine empirische Untersuchung, die das Forschungsdesign und die Ergebnisse der umgesetzten Doppelstunden detailliert auswertet.
Kernelemente sind Medienkompetenz, KI-Halluzinationen, Fake News, Künstliche Intelligenz, digitale Bildung und die empirische Überprüfung didaktischer Konzepte.
Die Arbeit nutzt die Definition von Apple & Doser, um bewusst verbreitete Falschmeldungen mit intendiertem Ziel fokussiert zu untersuchen und satirische Inhalte auszuschließen.
Das Thema wurde aufgrund seines hohen Lebensweltbezugs und der aktuellen Relevanz gewählt, um Schüler*innen direkt an ihrem Informationsverhalten in den Sozialen Medien abzuholen.
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