Diplomarbeit, 2000
148 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Bedarf an virtueller Hochschullehre
3. Begriff und Konzept einer Virtuellen Universität
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Funktionen einer Hochschule und deren Umsetzungsmöglichkeiten
3.2.1 Bereich Lehre
3.2.2 Information, Studentenservice und Verwaltung
3.2.3 Integration von Wissensbeständen
3.2.4 Bereich Forschung
3.3 Vorteile und Nachteile Virtueller Universitäten
3.3.1 Vorteile
3.3.2 Nachteile
4. Analyse der Konzepte ausgewählter Virtueller Universitäten
4.1 Die Rolle der Virtuellen Universitäten auf dem Bildungsmarkt
4.2 Modelle Virtueller Universitäten
4.3 Betrachtung einzelner Projekte
4.3.1 Projektauswahl
4.3.2 Beschreibungsrahmen
4.3.3 Athabasca University
4.3.4 The Open University UK (UKOU)
4.3.5 Virtuelle Universität an der FernUniversität Hagen
4.3.6 UNext.com
4.3.7 University of Phoenix Online
4.3.8 The Wharton School of The University of Pennsylvania
4.3.9 Stanford University
4.3.10 VIRTUS - virtuelle Universitätssysteme Köln
4.3.11 Virtuelle Hochschule Bayern (VHB)
4.3.12 Western Governors University (WGU)
4.3.13 Motorola University
5. Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, das Angebot virtueller Universitäten systematisch zu analysieren und Erfolgsfaktoren sowie Hindernisse für deren Implementierung und Betrieb zu identifizieren, um Erkenntnisse für eine zukunftsorientierte Hochschullehre zu gewinnen.
Virtuelle Universität als Broker von Bildungsprogrammen
Bildungsbroker übernehmen die Vermittlerrolle zwischen den Nachfragern nach Bildungsangeboten auf der einen und den Anbietern auf der anderen Seite. Sie stehen auch als Berater und Betreuer für beide Seiten zur Verfügung und garantieren in der Regel die Qualität des Angebots sowie die Zertifizierung der Examina. Der Studierende hat den Vorteil, sich aus einer Vielzahl von Angeboten unterschiedlicher Institutionen mit Hilfe des Bildungsbrokers ein Studium nach seinen eigenen Bedürfnissen zusammenzustellen.
Die Rolle eines Bildungsbrokers übernimmt beispielsweise die Western Governors University. Sie stellt keine eigenen Lehrangebote her, sondern bietet die anderer Institutionen an.
1. Einleitung: Einführung in das Thema virtuelle Universität und Darstellung der zentralen Problemstellung sowie des Ziels der Arbeit.
2. Bedarf an virtueller Hochschullehre: Untersuchung von gesellschaftlichen und technologischen Trends, die den Wandel hin zu ortsunabhängigen Bildungsangeboten vorantreiben.
3. Begriff und Konzept einer Virtuellen Universität: Theoretische Definition und Strukturierung einer virtuellen Universität, inklusive Analyse der Funktionen und notwendigen Medien.
4. Analyse der Konzepte ausgewählter Virtueller Universitäten: Detaillierte Fallstudien internationaler und deutscher Projekte zur Veranschaulichung verschiedener Umsetzungsmodelle.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der gewonnenen Erkenntnisse und Reflexion über die zukünftige Bedeutung virtueller Lehre in der Bildungslandschaft.
Virtuelle Universität, Virtueller Campus, Teleteaching, Distance Learning, Multimedia, Informations- und Kommunikationstechnologie, Lebenslanges Lernen, E-Learning, Online-Kurse, Wissensmanagement, Hochschullehre, Bildungsmarkt, Bildungsbroker, Virtuelle Hochschule Bayern, Fernstudium
Die Arbeit befasst sich mit den Erscheinungsformen und Angeboten virtueller Universitäten als innovative Organisationsform für die Hochschulbildung des 21. Jahrhunderts.
Im Fokus stehen die Gründe für den Bedarf an virtueller Lehre, die konzeptionelle Ausgestaltung solcher Institutionen sowie die Analyse konkreter internationaler und nationaler Umsetzungsbeispiele.
Ziel ist die Analyse von Angeboten virtueller Universitäten, um positive Trends zu identifizieren und negative Entwicklungen für die Weiterentwicklung der Hochschullehre zu vermeiden.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung des Konzepts "Virtuelle Universität" mit einer empirisch orientierten Analyse ausgewählter Projekte, wobei als Basis ein definierter Beschreibungsrahmen dient.
Der Hauptteil erläutert zunächst den theoretischen Hintergrund und die Funktionsbereiche einer virtuellen Universität, bevor er im Detail verschiedene Projekte wie die Athabasca University, UKOU oder die Virtuelle Hochschule Bayern analysiert.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Virtuelle Universität, Lebenslanges Lernen, neue Medien, E-Learning und internationale Bildungsmarkt-Globalisierung.
Ein Broker fungiert als reine Vermittlungsinstanz zwischen externen Bildungsanbietern und Studierenden, ohne selbst eigene Lehrmaterialien zu produzieren, konzentriert sich jedoch auf Qualitätssicherung und Beratung.
Medienkompetenz wird als essenzielle Qualifikation für die Zukunft betrachtet, da der effiziente Umgang mit digitalen Informationsquellen und Lerntechnologien die Voraussetzung für erfolgreiches selbstgesteuertes Lernen in virtuellen Umgebungen darstellt.
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