Diplomarbeit, 2007
66 Seiten, Note: 1,7
1 Aufgabenstellung
2 Abstract
3 Einleitung
4 Grundlagen
4.1 KNX - Bussystem
4.1.1 Bestandteile
4.1.2 Wesentlicher Unterschied zur elektrischen Steuerung
4.1.3 Vorteile
4.1.4 Physikalische Struktur / Netztopologie
4.2 Engineering Tool Software (ETS)
4.3 Digital Addressable Lighting Interface (DALI)
4.4 Lichttechnische Grundlagen
4.5 Grundgrößen der Lichttechnik
4.5.1 Leuchtdichte
4.5.2 Beleuchtungsstärke
4.5.3 Lichtstärke
4.5.4 Lichtstrom
4.6 Raumplanung
4.6.1 Beleuchtungsniveau
4.6.2 Leuchtdichteverteilung
4.6.3 Grundregeln des Lichtdesigns
4.7 Lichtfarbe und Farbwiedergabe
4.8 Konstantlichtregelung
4.8.1 Regelungsstrecke und -einrichtung
4.8.2 Closed Loop
4.8.3 Integral Reset
4.8.4 Zwei-Punkt-Regelung
4.9 Funktionsweise Präsenzmelder
4.10 Lichtsensoren
4.11 Beispiele erhältlicher Lichtsensoren / Präsenzmelder
4.11.1 Osram
4.11.2 Siemens
4.12 Abschätzung der Energieeinsparung
4.12.1 Gebäudespezifischer Energieverbrauch
4.12.2 Lampentypen
4.12.3 Elektronische Vorschaltgeräte
4.12.4 Gedimmte Leuchtstofflampen
4.12.5 Präsenzmelder
4.12.6 Lichtregelung
4.12.7 Beispiel: mögliches Einsparpotential
4.12.8 Beispiele aus der Praxis:
5 Konstantlichtregelung
5.1 Dynamische tageslichtabhängige Regelung des Kunstlichts
5.2 Montageort der Präsenzmelder / Lichtsensoren
6 Praktischer Einsatz
6.1 Prinzipielle Überlegungen
6.2 Bestehende Lichtsteuerung
6.2.1 Lampenverteilung im Schulungsraum
6.2.2 Vorhandenen Schaltmöglichkeiten
6.2.3 Gruppenaufteilung der Beleuchtungsanlage
6.2.4 Problematik des bestehenden Raumes
6.2.5 Vorhandene KNX-Busgeräte
6.3 Neukonzeption des Schulungsraums:
6.3.1 Prinzip
6.3.2 Gewünschte Funktionen
6.3.3 Zusätzlich benötigte Busgeräte
6.4 Praktische Umsetzung
6.4.1 Montage der erforderlichen Geräte:
6.4.2 Software zur Raumberechnung
6.4.3 Im Projekt benötigte Software
6.4.4 Parametrierung der Präsenzmelder
6.4.5 Parametrierung der Taster
6.4.6 Einstellen der Szenen
7 Zusammenfassung
7.1 Erreichte Ziele
7.2 Weitere Schritte, Empfehlungen
7.2.1 Berechnung der Energieersparnis
7.2.2 Optimierung der Lichtverhältnisse
7.2.3 Schulungsmaßnahmen
7.3 Visionen, Ideen
12 Anhang
12.1 Grundregeln des Lichtdesigns
12.1.1 Leuchtenanzahl
12.1.2 Raumfaktor k
12.1.3 Reflektionsgrade ρ
12.1.4 Raumwirkungsgrad ŋR
12.2 Konstantlichtregelung mit Siemens Geräten
12.2.1 Kombisensor für Helligkeit und Temperatur AP254
12.2.2 Außenlichtabhängige Steuerung - Helligkeitssensor GE253 und Steuerbaustein N342
12.2.3 Helligkeitssensor UP oder AP255 und Schalt- / Dimmaktor N526/02
12.2.4 Präsenzmelder N258/21
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit besteht darin, unter Nutzung des KNX-Gebäudebussystems ein fundiertes Konzept für eine Konstantlichtregelung zu erarbeiten und dieses praktisch an einem Schulungsraum der Siemens AG in Regensburg umzusetzen.
4.1 KNX - Bussystem
In der herkömmlichen Gebäudetechnik werden die einzelnen Anlagenteile (sogenannte Gewerke) wie Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Alarmanlage, etc. separat geplant und mit verschiedenen Systemen ausgeführt. Mit steigender Funktionalität und Komfortansprüchen wird die konventionelle Gebäudetechnik aufwendig, unübersichtlich und teuer. Eine Verbindung zwischen den Gewerken, z.B. für eine gemeinsame Bedienung, ist nur mit hohem technischen Aufwand möglich. [1]
Der Europäische Installationsbus (EIB) wurde als System entwickelt, das für alle wichtigen Anlagen in der Gebäudetechnik eingesetzt werden kann. Damit können die einzelnen Gewerke gemeinsam, "integral", geplant und ausgeführt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich 1990 führende Hersteller für Gebäudesystemtechnik in Europa zur European Installation Bus Association (EIBA) zusammengeschlossen. Gründungsmitglieder waren Siemens, Berker, Jung, Gira und Merten.
Jeder Hersteller hält sich an definierte Normen, so dass sämtliche Geräte untereinander kommunizieren können. Dies vereinfacht sowohl Planung als auch Ausführung und ermöglicht ohne Zusatzaufwand eine höhere Funktionalität sowie mehr Komfort. Der EIB ist ein Standard, der beschreibt, wie in einer Gebäudeinstallation Sensoren und Aktoren miteinander genutzt werden können. 1999 fusionierte EIB mit BatiBus und European Home Systems (EHS) zur KNX Association. KNX ist abwärtskompatibel zum EIB, so dass bestehende EIB-Anlagen mit KNX-Geräten erweiterbar sind.
Diese Technologie hat sich insbesondere durch gezielte Schulungsmaßnahmen von Installateuren, Planern und Integratoren sowie einheitlichem Marketing etabliert. [1]
1 Aufgabenstellung: Definition der Zielsetzung der Diplomarbeit zur Erarbeitung eines Konzepts für eine Konstantlichtregelung sowie die praktische Umsetzung in einem Schulungsraum.
2 Abstract: Zusammenfassung der Zielsetzung der Diplomarbeit auf Englisch.
3 Einleitung: Erläuterung der Bedeutung effizienter Beleuchtungssysteme in modernen Gebäuden und der damit verbundenen ökologischen sowie ökonomischen Vorteile.
4 Grundlagen: Detaillierte technische Einführung in das KNX-Bussystem, lichttechnische Größen, Raumplanung, Regelungsstrategien und Energieeffizienzaspekte.
5 Konstantlichtregelung: Beschreibung der dynamischen, tageslichtabhängigen Regelung des Kunstlichts und der kritischen Montageaspekte für Sensoren.
6 Praktischer Einsatz: Dokumentation der Ist-Analyse, Konzeption und konkreten technischen Umsetzung der Konstantlichtregelung im Schulungsraum der Siemens AG.
7 Zusammenfassung: Reflexion der erreichten Projektziele sowie Ausblick auf Optimierungsmöglichkeiten und weitere Empfehlungen.
12 Anhang: Ergänzende Informationen zu Berechnungsgrundlagen des Lichtdesigns sowie detaillierte Beschreibungen der eingesetzten Siemens-KNX-Geräte.
KNX, Konstantlichtregelung, Gebäudetechnik, DALI, Lichttechnik, Energieeinsparung, Präsenzmelder, Lichtsensor, Raumplanung, ETS, Automatisierung, Leuchtdichte, Beleuchtungsstärke, Lichtsteuerung, Schulungsraum.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und technischen Realisierung einer Konstantlichtregelung unter Verwendung des KNX-Gebäudebussystems.
Die Arbeit deckt die Bereiche KNX-Systemtechnik, lichttechnische Grundlagen, Energieeffizienz bei Beleuchtungsanlagen und die praktische Projektierung von Schulungsräumen ab.
Das primäre Ziel ist es, eine effiziente und benutzerfreundliche Konstantlichtregelung zu entwickeln, die in einem Siemens-Schulungsraum in Regensburg praktisch implementiert und in Betrieb genommen wird.
Es werden methodische Ansätze der Systemplanung, Lichtdesign-Berechnungen nach Industrienormen sowie die systematische Parametrierung von Buskomponenten über die ETS-Software genutzt.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Gebäudetechnik, die Analyse von Einsparpotentialen und die detaillierte Planung sowie Umsetzung der Lichtsteuerung inklusive der Konfiguration der Sensoren und Logikmodule.
Zu den prägenden Begriffen gehören Konstantlichtregelung, KNX, Energieeinsparung, DALI, Präsenzmelder und intelligente Lichtsteuerung.
Eine korrekte Platzierung ist entscheidend, um Fehlfunktionen durch Wärmequellen oder direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden und eine zuverlässige Erfassung der Anwesenheit sowie korrekte Lichtmesswerte sicherzustellen.
Es wird aufgezeigt, dass Plätze an der Wandseite psychologisch bedingt oft als dunkler empfunden werden, weshalb dort die Präsenzmelder um etwa 10% heller eingestellt werden sollten.
Das AMX-Panel dient als zentrale Mediensteuerung, über die neben der Medientechnik auch verschiedene Licht- und Jalousiefunktionen bequem vom Pult aus bedient werden können.
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