Bachelorarbeit, 2010
81 Seiten, Note: 1,5
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 ABGRENZUNG
1.4 VORGEHENSWEISE
2 GRUNDLAGEN DES EINZELHANDELS
2.1 DEFINITION DES HANDELS
2.2 FORMEN DES HANDELS
2.3 FUNKTIONEN UND HANDELSLEISTUNG DES EINZELHANDELS
3 GRUNDLAGEN VON MULTI-CHANNEL-SYSTEMEN
3.1 DEFINITION MULTI-CHANNEL-MARKETING
3.1.1 Ziele
3.1.2 Chancen
3.1.3 Risiken
3.2 DEFINITION MULTI-CHANNEL-STRATEGIE
3.2.1 Endverbrauchergerichtete Strategien
3.2.2 Lieferantengerichtete Strategien
3.2.3 Konkurrenzgerichtete Strategien
4 GRUNDLAGEN DES M-COMMERCE
4.1 M-COMMERCE ALS BESTANDTEIL DES E-BUSINESS
4.2 GESCHÄFTSMODELLE
4.2.1 Content
4.2.2 Commerce
4.2.3 Context
4.3 M-COMMERCE MEHRWERT
4.3.1 Mobilität
4.3.2 Erreichbarkeit
4.3.3 Kontextsensivität
4.3.4 Identifikation
5 DIE ANFÄNGE DES M-COMMERCE – INFORMATION
5.1 ANBIETER- UND KUNDEN- UND MARKTENTWICKLUNG
5.2 TECHNOLOGISCHE ENTWICKLUNG
5.3 M-COMMERCE ANGEBOTE
5.3.1 Rahmenbedingungen
5.3.2 Angebotene Dienste
5.3.3 Bewertung der Multi-Channel Bedeutung
6 DAS 21. JAHRHUNDERT – TRANSAKTION
6.1 ANBIETER- UND KUNDEN- UND MARKTENTWICKLUNG
6.2 TECHNOLOGISCHE ENTWICKLUNG
6.3 M-COMMERCE ANGEBOTE
6.3.1 Rahmenbedingungen
6.3.2 Angebotene Dienste
6.3.3 Bewertung der Multi-Channel Bedeutung
7 ZUKUNFT – INTERAKTION
7.1 ANBIETER- KUNDEN- UND MARKTENTWICKLUNG
7.2 TECHNOLOGISCHE ENTWICKLUNG
7.3 M-COMMERCE ANGEBOTE
7.3.1 Bewertung der Risiken
7.3.2 Bewertung der Chancen
8 ZUSAMMENFASSUNG
8.1 KRITISCHE WÜRDIGUNG
8.2 OFFENE PUNKTE
Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Modells, um die Bedeutung des M-Commerce als eigenständige Multi-Channel-Strategie für den stationären Einzelhandel zu analysieren. Dabei werden die historische Entwicklung, Chancen und Risiken bewertet.
1.1 Problemstellung
Der stationäre Einzelhandel sieht sich seit Jahren mit stagnierenden Umsätzen und rückläufigen Gewinnspannen konfrontiert. Dies ist unter anderem auf die Marktsättigung und den intensiven Wettbewerb zurückzuführen, zum anderen auch auf die Meta-Betriebsform Internethandel. Bis heute machen viele Einzelhändler häufig nur sehr selektiv von den vorhandenen technischen Möglichkeiten Gebrauch und verfolgen damit einfachere Multikanalstrategien. Durch diese zunehmende Verbreitung und die steigende Mobilität des World Wide Web und den daraus resultierenden Veränderungen gewinnt die Auseinandersetzung mit Multikanalstrategien für den stationären Einzelhändler vermehrt an Bedeutung.
Enthusiasten sprechen bereits vereinzelt schon von der Entstehung einer neuen, mobilen Form der Ökonomie. Das sogenannte M-Business spielt in jeder Branche eine Rolle. Dabei wurde die Entwicklungsgeschwindigkeit ebenso wie die des E-Commerce von Anbietern zuerst überschätzt. Nach dem Niedergang der New Economy erlebt der Onlinehandel nun einen zweiten Frühling, denn das Internet wächst schneller als je zuvor! Im Jahr 2009 wurde das Netz bereits von 86 % der Computernutzer zur Informationssuche für Waren und Dienstleistungen genutzt. 75 % dieser Gruppe nutzten das Netz bereits zum Kauf oder zur Bestellung von Ware und Dienstleistungen.
1 EINLEITUNG: Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen des stationären Einzelhandels und stellt die Relevanz des M-Commerce als wachsende strategische Komponente dar.
2 GRUNDLAGEN DES EINZELHANDELS: Dieses Kapitel definiert den stationären Einzelhandel und erarbeitet dessen spezifische Funktionen und Leistungen im Kontext der Marktüberbrückung.
3 GRUNDLAGEN VON MULTI-CHANNEL-SYSTEMEN: Hier werden Definitionen sowie Ziele, Chancen und Risiken der Multi-Channel-Strategien im Handel systematisch hergeleitet.
4 GRUNDLAGEN DES M-COMMERCE: Es folgt die Abgrenzung von M-Commerce zu E-Business sowie die Skizzierung der wesentlichen Geschäftsmodelle und Mehrwerte für den Kunden.
5 DIE ANFÄNGE DES M-COMMERCE – INFORMATION: Dieses Kapitel analysiert die technologische und marktbezogene Ausgangslage der frühen 90er Jahre bis zum Jahr 2000.
6 DAS 21. JAHRHUNDERT – TRANSAKTION: Hier werden die Entwicklungen des M-Commerce von 2000 bis 2010 mit Fokus auf transaktionale Angebote und die aufkommende Bedeutung von Apps betrachtet.
7 ZUKUNFT – INTERAKTION: Das Kapitel bietet einen Ausblick auf künftige technologische Trends und strategische Risiken sowie Chancen für Einzelhändler durch M-Commerce-Interaktionen.
8 ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Evolution des mobilen Handels und die Notwendigkeit, M-Commerce in Multi-Channel-Konzepte zu integrieren.
M-Commerce, Multi-Channel-Marketing, stationärer Einzelhandel, E-Business, Mobile Business, App, Location Based Services, Kundenbindung, Wettbewerbsstrategie, Technologische Entwicklung, Mobilität, Erreichbarkeit, Konsumentenverhalten, Handelsleistung, Transaktion.
Die Arbeit untersucht, welche Bedeutung M-Commerce als eigenständige Strategie innerhalb der Multi-Channel-Systeme für stationäre Einzelhandelsunternehmen hat.
Die zentralen Felder sind die Grundlagen des Einzelhandels, die Entwicklung von Multi-Channel-Systemen sowie die historische und zukünftige Rolle des M-Commerce.
Das Ziel ist die Entwicklung eines Modells, um Chancen und Risiken des M-Commerce für den stationären Einzelhandel unter Einbezug bisheriger Entwicklungen zu bewerten.
Es handelt sich um eine theoretische Fundierung, die durch eine Analyse der historischen Entwicklung und aktuelle Marktbeobachtungen (wie die Einführung von Apps) ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen und wirtschaftlichen Phasen des M-Commerce, analysiert Geschäftsmodelle und bewertet die Eignung der mobilen Kanäle für den Einzelhandel.
Wichtige Begriffe sind M-Commerce, Multi-Channel-Strategie, Kundennutzen, App-Ökonomie und Standortsensitivität.
In den Anfängen dominierte das Geschäftsmodell Content, während im 21. Jahrhundert (Transaktions-Phase) der Fokus auf echten Handel, Zahlungsabwicklungen und die Nutzung von Apps überging.
Apps gelten als der entscheidende Hebel, um Internetangebote auf mobile Endgeräte zu bringen und den Kunden über personalisierte Dienste und standortbezogene Daten dauerhaft zu binden.
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