Bachelorarbeit, 2010
73 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Integrierte Kommunikation
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Kommunikationsdefizite und Integrationsbedarf
2.3 Aufgaben und Ziele der integrierten Kommunikation
2.4 Formen der integrierten Kommunikation
2.4.1 Klassische Formen der Integration
2.4.2 Crossmedia als Teilbereich der integrierten Kommunikation
2.5 Barrieren der integrierten Kommunikation in der Kommunikationspraxis
2.6 Umsetzung der Strategie der integrierten Kommunikation
2.6.1 Konzeptpapier der integrierten Kommunikation
2.6.2 Anforderungen an Personal und Management
3 Social Media
3.1 Begriffsbestimmungen Social Media und Web 2.0
3.2 Theoretische Hintergründe
3.3 Formen von Social Media
3.4 Chancen von Social Media
3.4.1 Chancen aus Sicht der Nutzer
3.4.2 Chancen aus Sicht der Unternehmen
3.5 Risiken von Social Media
3.5.1 Risiken für Nutzer
3.5.2 Risiken für Unternehmen
3.6 Erfolgsfaktoren für erfolgreiches Social Media-Marketing
3.7 Zukünftige Trends
4 Integrierte Kommunikation unter Einbeziehung von Social Media
4.1 Funktionen von Social Media im integrierten Kommunikationsmix
4.1.1 Fördernde Funktion im integrierten Kommunikationsmix
4.1.2 Störende Funktion im integrierten Kommunikationsmix
4.2 Lösungsansätze
4.2.1 Integration von Social Media
4.2.2 Beeinflussungsmethoden der Online-Mundpropaganda
4.2.3 Reaktionsempfehlungen nach schlechter Online-Mundpropaganda
5 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit analysiert die Herausforderungen, die durch das Aufkommen von Social Media und Web 2.0 für das Konzept der integrierten Kommunikation entstehen. Das primäre Ziel ist es, die integrierte Kommunikation als notwendige Unternehmensform im 21. Jahrhundert darzustellen, die neuen digitalen Entwicklungen zu bewerten und eine Strategie zu entwickeln, wie Social Media erfolgreich in den Kommunikationsmix integriert werden können.
3.2 Theoretische Hintergründe
Jahrtausendelang wurden Produkte nur auf eine Art und Weise verkauft; Käufer und Verkäufer standen im Dialog. Der Verkäufer informierte über das Produkt und der Käufer traf seine Kaufentscheidung (vgl. Oetting, M., 2008, S. 174). Nachfolgend entwickelte sich das Massenmarketing und änderte die Art der Kommunikation. Plötzlich wurde sie einseitig, da Marken bzw. Produkte Botschaften an potentielle Käufer sendeten, die nunmehr lediglich informiert und in ihrem Verhalten durch Werbung in Massenmedien und Pressearbeit beeinflusst werden sollten (Push-Kommunikation) (vgl. Bruhn, M., 2008, S.25f.). Seit geraumer Zeit, u.a. ausgelöst durch Digitalisierung, findet ein Wandel hin zur Pull-Kommunikation statt, bei der die Kommunikation nun wieder vom Nachfrager initiiert wird.
Der Kommunikationsvorgang, insbesondere im Internet, wird also komplett umgedreht (vgl. Flätchen, S.W., 2009, S. 27) und dem Kontakt zwischen Anbieter und Nachfrager steht immer seltener ein Intermediär im Weg (vgl. Constantinides, E. / Romero, C.L. / Gómez Boria, M.A., 2008, S. 2). Der Nutzer wählt sozusagen selbst per Mausklick, welches "Programm" er sehen möchte und greift so auf zielgruppenspezifische und personalisierte Inhalte zu, die ihn ansprechen (vgl. Wiedmann, R., 2008, S. 164).
Doch der Nutzer wählt nicht nur zunehmend die Inhalte aus, die er sehen möchte, sondern erzeugt sie auch und macht sie außerdem anderen Nutzern zugänglich via Sozialer Netzwerke, Blogs, Micro-blogging etc. Dieser fundamentale Teil des Web 2.0 oder Social Media wird auch User Generated Content (UGC) oder Customer Generated Content (CGC) genannt. Die User ziehen für sich persönlich wertvolle Informationen aus dem Internet (z.B. aus Foren), erstellen neue Inhalte, besprechen oder kritisieren ihn, editieren ihn und verbreiten ihn schließlich im Netzwerk (vgl. Constantinides, E. / Romero, C.L. / Gomez Boria, M.A., 2008, S. 2). Dies stellt eine Form der Mundpropaganda dar (Word of Mouth (WOM)), die bekanntlich einen sehr hohen Einfluss auf die Kaufentscheidung der Konsumenten hat. Früher fand diese Mundpropaganda face-to-face statt, heute geschieht sie jedoch online, wobei Social Media einen Katalysator darstellen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der integrierten Kommunikation durch den Aufstieg von Social Media ein und definiert die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Bachelorarbeit.
2 Integrierte Kommunikation: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen, Kommunikationsdefizite, verschiedene Formen der Integration (inhaltlich, formal, zeitlich) sowie Barrieren in der Praxis.
3 Social Media: Hier werden Definitionen von Social Media und Web 2.0, theoretische Hintergründe, verschiedene Plattformtypen, Chancen und Risiken sowie Erfolgsfaktoren für Social Media-Marketing behandelt.
4 Integrierte Kommunikation unter Einbeziehung von Social Media: Das Kapitel verknüpft die beiden Kernbereiche und bietet Lösungsansätze zur strategischen Integration, zur Steuerung der Online-Mundpropaganda und zum Umgang mit Kritik.
5 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und zieht ein Fazit bezüglich der Notwendigkeit einer hybriden Integrationsstrategie.
Integrierte Kommunikation, Social Media, Web 2.0, Unternehmenskommunikation, Online-Mundpropaganda, Word of Mouth, Crossmedia, Marketingstrategie, Kommunikationsmix, Kundendialog, User Generated Content, Kundenbeziehungen, Erfolgskontrolle, virales Marketing, Branding.
Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Social Media als neuen Kommunikationskanal effektiv in die klassische Strategie der integrierten Unternehmenskommunikation zu integrieren.
Die Arbeit behandelt die Konzepte der integrierten Kommunikation, die Besonderheiten der Social-Media-Welt, deren Chancen und Risiken für Unternehmen sowie Methoden zur strategischen Verknüpfung beider Bereiche.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen trotz der schwindenden direkten Kontrolle über Kommunikationsinhalte im Social Web ein einheitliches Markenbild wahren können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und nutzt aktuelle Unternehmensbefragungen (u.a. von Manfred Bruhn) sowie konkrete Fallbeispiele zur Veranschaulichung der theoretischen Konzepte.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der integrierten Kommunikation, eine detaillierte Analyse von Social Media und eine Synthese, in der Lösungsansätze zur Integration und zum Umgang mit Online-Kritik erarbeitet werden.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie "Integrierte Kommunikation", "Social Media Marketing", "Online-Mundpropaganda" und "Unternehmensstrategie" beschreiben.
Coca-Cola dient im praktischen Teil der Arbeit als Fallbeispiel, um die erfolgreiche Umsetzung von inhaltlicher, formaler und zeitlicher Integration im Social Web zu illustrieren.
Dieser Fall illustriert drastisch die Risiken unzureichenden Beschwerdemanagements im Social Web und dient als negative Fallstudie, um Reaktionsempfehlungen bei negativer Mundpropaganda abzuleiten.
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