Masterarbeit, 2010
174 Seiten, Note: 2,5
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund im Elementarbereich in Deutschland gesteuert wird. Sie untersucht dabei die Rolle des Staates, freier Träger und weiterer Akteure in diesem Prozess.
Die Einleitung führt zunächst die historische Entwicklung der staatlichen Integrationspolitik in Deutschland ein und zeigt die Bedeutung der frühkindlichen Bildung für die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund auf. Kapitel 2 widmet sich den Institutionen, die im Bereich der Kinderbetreuung und Integration relevant sind. Die Akteure der Integrationspolitik im Elementarbereich werden in Kapitel 3 vorgestellt, wobei sowohl staatliche als auch nicht-staatliche Akteure berücksichtigt werden. Kapitel 4 analysiert die Akteurskonstellation und die konkreten Handlungsfelder der Integrationsarbeit, wie zum Beispiel Sprachförderung, Elternbildung und Netzwerkbildung. Das Kapitel 5 widmet sich den Machtverhältnissen und Ressourcenverteilungen zwischen den verschiedenen Akteuren.
In Kapitel 6 werden verschiedene Governanceformen und -mechanismen untersucht, die in der Integrationsarbeit im Elementarbereich zum Einsatz kommen. Kapitel 7 befasst sich mit der Struktur des Integrationsprozesses im Elementarbereich und analysiert verschiedene Steuerungsformen. Die Wirkungen der Steuerungsbemühungen auf Bildungs- und Erziehungsziele, kindbezogene Förderung und weitere Handlungsfelder werden in Kapitel 8 analysiert. Schließlich werden die Ergebnisse der Untersuchung zusammenfassend dargestellt und ein Fazit gezogen.
Die Arbeit behandelt Themen wie staatliche Integrationspolitik, freie Kindergartenträger, M. A. Governance, Steuerung, Integration, Elementarbereich, Kinder mit Migrationshintergrund, Akteure, Machtverhältnisse, Ressourcen, Governanceformen, Governancemechanismen, Wirkungen, Ergebnisse, Bildungs- und Erziehungsziele, Sprachförderung, Elternbildung, Netzwerk.
Freie Träger wie Kirchen oder Wohlfahrtsverbände verantworten einen Großteil der Kitas. Sie setzen staatliche Integrationsziele eigenverantwortlich um, wobei der Staat nur begrenzt steuernd eingreift.
Es besagt, dass Aufgaben bevorzugt von kleineren, gesellschaftlichen Einheiten (wie freien Trägern) übernommen werden sollen, bevor der Staat selbst tätig wird.
Durch Programme wie den "Vorkurs Deutsch" oder Instrumente wie "Sismik" werden pädagogische Standards gesetzt, die die Integration durch Sprache fördern sollen.
Neben dem Kitapersonal und den Trägern spielen Eltern, Grundschulen und Fachdienste eine zentrale Rolle im Netzwerk der frühkindlichen Integration.
Dieses Dokument behandelt keine Dark Patterns; der Fokus liegt auf Governance-Mechanismen und Machtverhältnissen zwischen staatlichen und gesellschaftlichen Akteuren.
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